Author Archives: Jan-Erik

Absturz?

Moin, moin

Heute ist der Garmin Forerunner610 Sportcomputer wĂ€rend eines Spazierganges mit unseren Hunden abgestĂŒrzt. Ich wollte nochmal in Ruhe die Funktion “ZurĂŒck zum Start” testen. Nun war in den Einstellungen zusĂ€tzlich in den Optionen fĂŒr das Laufen “Autostopp” bei stillstand aktiviert. Das automatische Anhalten der Stoppuhr funktioniert ja super. Der Autostart jedoch ist wohl nicht sensibel genug bei der Benutzung als FussgĂ€nger. 25-30m musste ich mich bewegen, bis die Stoppuhr selbststĂ€ndig wieder startete. Befand sich die Uhr im Autostopp und fing ich das Joggen an, startete die Uhr zuverlĂ€ssig nach ca. 5-10m . Nun zum Absturz/eingefrorenes Display.

Ich hatte immer mal wieder die Stoppuhr resetet. Jetzt wollte ich die ĂŒberflĂŒssigen AktivitĂ€ten löschen. Dabei viel mir auf, das im Display der AktivitĂ€ten stand, dass die Stoppuhr noch aktiviert sein solle. Dies war aber definitiv nicht der Fall. Der Reihe nach ging ich alle zu löschenden AktivitĂ€ten durch, startete nochmal die Stoppuhr….wieder gestoppt, und nun wollte ich einen Reset durchfĂŒhren. Das aktuelle Display zeigte dabei immer noch die AktivitĂ€ten. Der Counter zĂ€hlte rĂŒckwĂ€rts…..und blieb bei “1″ stehen.

Auf keinen Knopfdruck ragierte das Display. Weder mit Ton noch mit Vibration.

Nun habe ich, man möge mir verzeihen, den Knopf zum Einschalten ganz, ganz lange gedrĂŒckt. Ein kurzes flackern, und die FR 610 fĂ€hrt sich wieder hoch.

Habe ich dem Sportcomputer nun durch das ganze HerumgedrĂŒcke zum Start/Stopp  und dem Reset ĂŒberfordert? Kann sich das Betriebssystem durch so etwas aufhĂ€ngen?

Jedenfalls funktioniert jetzt alles wieder einwandfrei. Die Garmin wird gerade geladen. Es ist fast windstill!! Höchste Zeit fĂŒr einen Ausritt auf dem Rennrad

lg

Jan-Erik

Diesmal ein LĂ€ngengrad

Hallo

Gestern hatte ich die Gelegenheit, anlĂ€ĂŸlich einer Veranstaltung im Bereich des Grömitzer Strandes den dort in der Promenade eingelassenen LĂ€ngengrad mit den Daten des Forerunners zu vergleichen. Am Rhein ist mir ja in der NĂ€he von Bingen buchstĂ€blich der 54ste Breitengrad quer gekommen.

Promenade Grömitz bei "Sauwetter"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10 Grad 58 Minuten und 7 Sekunden Ost

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da die Anzeigeoptionen  beim Forerunner von mir auf das Dezimalsytem eingestellt worden sind, muss ich mir die MĂŒhe machen und das Ganze umrechnen. 60 Sekunden sind eine Minute, also 6 Sekunden der zehnte Teil einer Minute. So wird aus 58ÂŽ7ÂŽÂŽ :  58,116666….ÂŽ.

Der 610er hat genau auf der Linie, mitten auf der Grömitzer Promenade diese Anzeige:

010° 58,018ŽOst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies bedeutet eine Abweichung von 0,09866666…ÂŽ (Minuten).

Entspricht  5,9199999996 Sekunden.

Jetzt wird es kompliziert. Meridiane, wie LÀngengrade auch genannt werden, verlaufen von Pol zu Pol. Dies bedeutet , das der Abstand eines LÀngengrades zum anderen abnimmt, je mehr sich die LÀngengrade dem Pol nÀhern.

Am Äquator bedeutet ein Unterschied von einem Grad eines beliebigen Meridians eine Strecke von 60 sm. Genau wie bei den Breitengraden. Direkt am Pol ist der Unterschied von einem Grad zwischen zwei LĂ€ngengraden gleich null. Wie sieht es nun auf genau dieser Position aus.

Ich komme so nicht weiter. Fest steht, es gibt eine Differenz. Nicht wirklich viel. Der GPS-EmpfÀnger im Forerunner 610 ist schon sehr gut.

Ich werde jemanden zu Rate fragen, und diesen Blog dann beenden. Vielleicht reicht ja schon eine Seekarte.

GrĂŒĂŸe von der KĂŒste

 

Jan-Erik

 

 

Rund Fehmarn

01.06.2011 Radfahren

Heute am Freitag hatte ich eine Ausfahrt mit meinem Sohn geplant. Als mögliche Strecke sollte es die Insel Fehmarn ein. Ein schöner Rundkurs so weit wie möglich außen herum. Gesagt getan. Da ich auch ein AutonavigationsgerĂ€t von Garmin nutze, konnte ich mit der Garmin Map Source eine Strecke mit Hilfe der Routenfunktion erstellen. Über den Button “an GerĂ€t senden” sollte die Route dann im FR 610 vorliegen… dachte ich. Über diese Funktion verfĂŒgt der 610er aber leider nicht. So musste als Ersatz der FR 205 herhalten. Nach erfolgreicher Übertragung wurde dieser am Lenker meines Rennrades befestigt; das Rad zusammen mit dem Rad meines Sohnes im Kofferraum unseres Autos verstaut und los.

Auf der "Rampe"

Startpunkt war ein Ort kurz vor der FehmarnsundbrĂŒcke. Das Wetter war wie es sich fĂŒr Schleswig-Holstein gehört schön sonnig. Jedoch der Wind aus Richtung Nordwest mit StĂ€rke 5-6(gefĂŒhlte 7 Beaufort), Ă€tzend.

30m ĂŒber dem Wasser

Auf der BrĂŒcke so ein böiger Wind, dass man schon Angst haben musste, mitgerissen zu werden. Die ersten 25 km dann gegen den Wind mit einem fluchenden 22 JĂ€hrigen. ” Wir werden gleich entschĂ€digt”, konnte ich ihn nur immer wieder aufmuntern. Und so kam es dann auch. Ab Westermarkelsdorf endlich  RĂŒckenwind. Die nĂ€chste Zeit konnten wir so richtig vor dem Wind her segeln. An Puttgarden vorbei bis Meeschendorf ging es richtig fluffig voran.

Auch an der OstseekĂŒste gibt es Deiche und Schafe

Die letzten Kilometer wieder Gegenwind, es war ja schließlich ein Rundkurs. Noch schnell ĂŒber die BrĂŒcke zurĂŒck aufs Festland; es schien mir, dass der Wind noch zugelegt hatte; und ab zum Parkplatz, wo bereits das Auto auf uns wartete. Fast 1800 Kkal hĂ€tte ich verbrannt, zeigte mir der FR 610.

Na, wieviel haben wir schon?

Dank Autopause/Autostart brauchte ich mir keine Sorgen machen. Bei jedem Halt den wir zur Orientierung einlegten funzten Start und Stopp sehr genau. Hier ist der FR 205 klar im Nachteil. Den 205 habe ich immer von Hand gestoppt und gestartet.. und zweimal zu spÀt wieder gestartet. So fehlt dem GerÀt ein Teil der Gesamtstrecke. Das Mittagessen hatte ich auf jeden Fall umgesetzt.

Der RĂŒckweg kurz vor dem "KleiderbĂŒgel"

Eine schöne Tour fĂŒr die Linie. Super Sonne am Himmel, und das mit dem Wind vergisst man sowieso hinterher sofort.

liebe GrĂŒĂŸe an die restlichen Tester(Schleswig-Holstein ist immer einen Besuch wert)

Jan-Erik

“Schlaflabor”

Montag, der 27.06.2011

 

Einen Guten Morgen an alle Tester

Die Sonne scheint, und es sollte ein wirklich warmer Tag fast ohne Wind auf See werden.

Letzte Nacht habe ich an Bord unseres Schiffes mein “Schlaflabor” simuliert. Der Einstieg war, dass ich eigentlich gar nicht genau wusste, wie hoch/niedrig mein Ruhepuls ist.

Abends nochmal den 610er aufgeladen, Brustgurt umgelegt und gegen 21:00 Uhr ins Bett mit aktivierter Stoppuhr. Kurz vor eins hat mich ein Kollege dann geweckt, da die Schicht begann. Die Stoppuhr angehalten und bis zum Ende der Schicht gewartet. Als ich dann nach dieser Wachzeit wieder ins Bett konnte, wurde alles wieder aktiviert. Heute Vormittag habe ich die Daten der vergangenen Nacht in meinen PC auf das Garmin TC ĂŒbertragen. Das war schon interessant anzusehen, wie unruhig man doch schlĂ€ft, wobei die erste HĂ€lfte der Nacht homogener ausschaut als die Fortsetzung. Was den Ruhepuls angeht bin ich mir immer noch nicht sicher. Ist es nun der niedrigste erreichte Puls, oder der Durchschnittspuls in der Ruhephase?

41 SchlÀge in der Minute stehen gegen 50 SchlÀge als Durchschnittswert.

Gibt es Rat von eurer Seite?

GrĂŒĂŸe von der Ostsee

Jan-Erik

Anlegen von selbsterstellten Training in verschiedene Abschnitte

Samstag, der 25.06.2011

Radfahren, Training

 

Hallo

Nachdem mir Nadine den Tipp mit dem selbsterstellten Training in Bezug auf einen möglichen Wendepunkt mit AnkĂŒndigung gegeben hat, habe ich einen zweiten Versuch gewagt, und mir im Garmin TC ein Herzfrequenzbasiertes Training mit DistanzeinschrĂ€nkung zusammengebastelt. Nochmal schönen Dank fĂŒr den Tipp, Nadine. Und natĂŒrlich auch ein Dankeschön an Christian. Ich denke, ihr bei Garmin kennt eure Produkte besser als die Anwenderfrischlinge, so wie ich es einer bin.

Es war fĂŒr mich ein erster Versuch -ich muss zugeben- ich habe nicht viel Erfahrung mit der Ausarbeitung solcher Trainingseinheiten. Es etwas gedauert, bis ich die Bedingungen erkannt habe, unter denen die DatenĂŒbertragung zum FR 610 erfolgreich verlief. Wie Christian schon erwĂ€hnt hat, darf ich keine sonstigen Sportarten anklicken. Bedeutet, erst mal das Training als Rad- oder Laufeinheit planen, nach der DurchfĂŒhrung der Einheit, aus dem FR 610 auslesen und dann die Sportart wieder Ă€ndern.

Wie erwĂ€hnt habe ich mir ein rhythmusbasiertes Training erstellt. Der Frequenzbereich, den ich einzuhalten mir vorgenommen hatte, war zuerst sehr schwer zu erreichen. Ewig die Meldung, “Bereich zu niedrig”. Ich musste mich beim Radeln ganz schön strecken, um den HF-Bereich 4 zu erreichen. Irgendwann passte es dann mit dem Bereich. Nun kamen Schwierigkeiten mit der ausgesuchten Strecke: ” Bereich zu hoch” piepste und vibrierte es an meinem Handgelenk. ( Ich werde die Sportuhr in Zukunft wieder am Lenker befestigen, stĂ€ndig vibrierte und piepste es, die meisten Meldungen konnte ich gar nicht lesen, und bis jetzt bin ich noch nicht in der Lage die Meldung nur anhand des Signals zu deuten.)

Ich war zu langsam, mein virtueller Partner fuhr mir davon, es ging bergauf, der Puls stieg. An der Ausarbeitung so eines Trainings muss ich noch arbeiten. Ich denke, ich habe mich zu sehr eingeengt bei der Planung.

Nun habe ich ja einen Tipp bekommen. Ich solle doch bei der Planung eines z. B. 10 km Abschnittes, diesen Teilen auf 9,98 km und 0,02 km. In diesem Fall werde ich rechtzeitig auf einen neuen Abschnitt aufmerksam gemacht und habe beim Skaten Zeit genug um anzuhalten. Ich habÂŽs probiert beim Radfahren. Ich habe dabei festgestellt, dass ich diese Einteilung genau so vornehmen muss. Es wird zwar rechtzeitig ein neuer Abschnitt angekĂŒndigt. Aber nur durch piepsen. Erst mit dem Beginn eines neuen Abschnittes vibriert die Uhr. Die eingestellten 20 m im zweiten Abschnitt reichen dann, um gefahrlos und materialschonend anzuhalten. Ich weiß, einige von euch halten mich fĂŒr einen ErbsenzĂ€hler, aber die von mir befahrene “Hausstrecke” wird zum Ende hin schlechter fĂŒr Inliner. Deshalb bin ich froh, sie wieder verlassen zu können.Ich muss nur darauf achten nicht mit dem Distanzalarm zu fahren, sonder muss ein vorgegebenes Training abfahren. Ist schon beeindruckend, was dieses kleine SportgerĂ€t alles kann!!

Ich bin wieder auf See wÀhrend ich diese Zeilen schreibe und habe mich mit der Erstellung der passenden Trainings beschÀftigt. Beim Durchstöbern von Garmin TC habe ich interessante Registerkarten entdeckt, die es mir erlauben, den HF-Bereich zu variieren, sprich auszudehnen. Werde es beim nÀchsten Mal testen.

GrĂŒĂŸe von der Ostsee

Jan-Erik

 

Alarme und Distanzen

Mittwoch, der 22.06.2011

Inlineskaten

Moin, Moin

Ich habe ja bereits geschrieben, das ich mit der Erstellung eines eigenen Trainings so meine Probleme habe. Deshalb habe ich, da ich mich ja noch nicht so lang Besitzer eines High Tech GerÀtes nennen kann, mir die möglichen Alarme und andere Autofunktionen angeschaut.

Da ich beim Skaten auf meiner Hausstrecke eine Straße ĂŒberqueren muss, an der zur Zeit wegen Bauarbeiten an anderer Stelle viel Verkehr herrscht, habe ich die Möglichkeit, automatisch die Zeit bei Stillstand anzuhalten, aktiviert. Außerdem wollte ich an diesem Tag genau 20km skaten. Die Strecke ist kein Rundkurs, deshalb stellte ich den Streckenalarm auf 10km.

Und es kam alles anders. Die StraßenĂŒberquerung stellte diesmal kein Problem dar. Ich habe mich einfach in den Laufenden Verkehr eingefĂ€delt.

Das nĂ€chste Problem das mir erst wĂ€hrend der Fahrt einfiel, war, dass meine Skates ja gar keine Bremsen haben. Sind die 10km also um, und mĂŒsste ich eigentlich umdrehen, rolle ich ja noch eine ganze Weile so vor mich her( geschĂ€tzter Wendepunkt ist eine Strecke mit GefĂ€lle). Ich habe natĂŒrlich trotzdem die Möglichkeit zu bremsen, diese Möglichkeit kostet aber teuren Kunststoff(fĂŒr einen Satz Rollen muss ich fast hundert Euro hinblĂ€ttern).

Schön wĂ€re also so eine Art Voralarm, dann könnte man sich auf die Wende einstellen, Bei der Funktion ” ZurĂŒck zum Start” funktioniert das super, wenn sich die Richtung stark Ă€ndert.

Kurz vor Erreichen der 10km Marke immer wieder auf das Handgelenk geschaut, den richtigen Moment erwischt, die Stoppuhr angehalten, ausgerollert und umgedreht.

Am Schluss die georderten 20km genau erreicht. Bin zufrieden, alles gut!!

liebe GrĂŒĂŸe

Jan-Erik

Bedienung des FR i. V. m. Garmin TC und Connect

Mittwoch, der 22.06.2011

Bedienung des Forerunner 610

Hallo,

heute habe ich mich etwas geÀrgert.

Es ist ja so, dass man die Daten, die man sich mit dem 610er erfahren oder erlaufen hat, nicht nur bei Garmin Connect, sonder auch im Garmin Trainingscenter hochladen kann.

Nun habe ich versucht den umgekehrten Weg zu gehen. Ich habe mir alle TrainingsvorschlĂ€ge, die im Trainingscenter angezeigt werden, durchgelesen und versucht ein neues Training, das fĂŒr meine Sportart – in diesem Fall das Inlineskaten – abgestimmt auf die Strecke die ich meistens fahre, selbst zu kreieren. Das hat auch soweit geklappt. Das ich mit dem 610er nur -2- Sportarten verwalten kann, ist zu verschmerzen, da der Geschwindigkeitsbereich beim Radfahren als auch beim Skaten Ă€hnlich sind.

Nachdem nun die Eingabe abgeschlossen war, wollte ich diese Daten an den Forerunner 610 per Ant+ schicken. Es wurde zwar laut Übertragungsprogramm etwas verschickt, wohl aber nur die Benutzerdaten. Es ist mir nicht möglich gewesen, dieses selbst am PC erstellte Training an den FR zu senden. Da mein selbsterstelltes Training beim Garmin TC im Ordner andere Sportarten abgelegt war, habe ich dieses in den Ordner mit den VorschlĂ€gen fĂŒr das Radfahren verschoben. Nichts! Auch eine Umbenennung fĂŒhrte zu keinem Erfolg.

Es gibt ja noch Garmin Connect….dachte ich! Fehlanzeige!

Online ist ĂŒberhaupt kein Training selbst zu entwickeln.

Ist das nun gewollt? Muss ich zwingend am Forerunner direkt ein Training zusammenbasteln? Funktionen wie ” Leistung in einem bestimmten Bereich halten” sind im FR nicht vorgesehen!

Vielleicht kann mir ja jemand aus der Testgemeinde oder der Christian selbst weiterhelfen. Vielleicht gibt es ja online irgendwo einen Pool, den man anzapfen kann.

liebe GrĂŒĂŸe

 

Jan-Erik

 

 

Immer Geradeaus – Inlineskating mit dem Forerunner 610

17.06.2011

Inlineskating

 

Heute ist mein Tag!

Nachdem ich ja schon am Morgen mit dem Rad die Serpentinen rauf und runter bin, habe ich mit meiner Frau noch eine kleine Wanderung durch angrenzende WĂ€lder gemacht. Hier hatte ich meinen Forerunner 205 dabei. Mit diesem ist es möglich sich den bisherigen Weg als Draufsicht anzuschauen. So war es möglich, im unĂŒbersichtlichen GelĂ€nde den Startpunkt zu sehen, und sich mit dieser Hilfe einen schönen Rundweg zu erwandern.

Am Nachmittag gegen 14:15 Uhr ging es los. Da ich trotz eines gut ausgebauten Radwegenetzes keine schön asphaltierte, durchgĂ€ngig glatte, lĂ€ngere Strecke gefunden hatte, entschied ich mich eine bestimmte Strecke mehrfach zu laufen. Den Garmin FR 610 drehte ich diesmal gleich nach innen, um nicht wieder zufĂ€llig die Anzeige zu verĂ€ndern. Nach etwas mehr als 5 km, ziemlich genau am Campingplatz Sonneneck, nördlich von Boppard, machte ich mich das erste Mal auf den RĂŒckweg. Diese Rheinschleife ist schon komisch, aber egal in welche Richtung ich fuhr, immer kam der Wind auf dem ersten StĂŒck von hinten, spĂ€ter dann von vorn. Und irgendwie wurde er auch immer stĂ€rker. Es war schwĂŒl warm.

Ich habe mir jeden Abschnitt mit der Funktion “LAP” eingeteilt, um hinterher die Wind/Erschöpfungs/Weg- Beeinflussung besser auseinanderfieseln zu können

Die Regenrollen, die ich immer noch zur Vorbereitung fĂŒr ein etwaiges Regenrennen im September in Berlin “einfahren” wollte, behinderten mich. Sie sind eben etwas weicher und man spĂŒrt schon den Bremseffekt beim fahren. Egal, vier Mal wollte ich diese Abschnitte fahren. So hatte ich hinterher wenigsten einen halben Marathon gerollert.

Da meine Frau mit dem Rad schon vorgefahren war, konnte sie in den kurzen Momenten unserer Begegnung ein paar Bilder einfangen.

Ich bin schneller als es aussieht!

Irgendwo da hinten...

P.S. Vielen Dank ĂŒbrigens fĂŒr das Shirt. Leider ist es am Tag unserer Anreise nach Boppard eingetroffen, so dass ich es auf den Fotos nicht zeigen konnte.

GrĂŒĂŸe aus dem Turm

Jan-Erik

Rauf und Runter

Freitag, der 17.06.2011

Radfahren

 

Hallo Testergemeinde!

Wir wohnen wĂ€hrend unseres Urlaubs in Boppard am Rhein in einem uralten, liebevoll restaurierten Turm, ca. hundert Meter vom Ufer. Nun schaue ich jeden Morgen beim FrĂŒhstĂŒck auf die Serpentinen, die uns an diesen schönen Ort gebracht haben.

“Da werde ich mal mit dem Rad hinauf und wieder hinunterfahren” denke ich so bei mir. Mal schauen, ob ich den Pulsalarm auslösen kann.

Gesagt getan, nach dem FrĂŒhstĂŒck lege ich mir den Brustgurt an, aktiviere im FR 610 den Alarmpunkt bei 185 SchlĂ€ge und nehme mir mein Trekkingrad. Ein paar Abzweigungen im Ort, und dann geht es los. Es ist das erste Mal fĂŒr mich, so eine Strecke zu fahren. GeschĂ€tzter Höhenunterschied 350m wĂŒrde ich mal sagen. Verteilt auf etwa 5km wird das eine schöne Schinderei.

Und wirklich, mein schweres altes Rad die Serpentinen hinauf zu wuchten, ist schon hart. Nach jeder Kurve ein neuer Anstieg. Ich motiviere mich, indem ich mir sage: “Es geht auch wieder runter, und dann brauchst du nur zu bremsen”. Als Ziel habe ich mir den Scheitelpunkt des Höhenweges gesetzt. Er kommt immer nĂ€her. Der Puls klopft bis zum Hals… Aber kein Alarm.

Endlich, nach 5,7 Kilometern und fast 27 Minuten ist das Ziel erreicht. Es geht bergab. 315 Meter habe ich erklommen, und fahre sie nun wieder hinunter. Am Turm angekommen speichere ich die AktivitÀt und schaue gleich mal nach, was in Sachen Puls so zu sehen ist. 163er Puls im Schnitt und 185er max. Frequenz ist doch ganz in Ordnung.

Jetzt noch ein wenig wandern und heute Nachmittag auf die Skates, eine Runde am Rhein drehen.

GrĂŒĂŸe aus dem Turm

Jan-Erik

 

50° nördliche Breite

Mittwoch, der 15.06.2011

Radfahren

Heute am Mittwoch, wollen meine Frau und ich den Rhein in Richtung SĂŒden von Boppard aus erkunden. Die Verpflegung eingepackt, den FR 610 angelegt, geht es gegen 10 Uhr mit den RĂ€dern los. Das macht so richtig Spaß hier, nicht so wie bei uns zu Haus, ewig hoch und runter, und mit dem Wind in Schleswig-Holstein ist das auch so eine Sache.

Nach ungefĂ€hr 1 1/4 Stunden erreichen wir den Ort Oberwesel. Schöne alte Stadt mit historischem Kern und einer zum Teil begehbaren Stadtmauer. Wird bestimmt putzig, sich das alles nachher bei “Garmin City Navigator” oder online Maps anzuschauen, wie wir so durch den Ort gezogen sind.

Es zieht uns weiter. Spontan entscheiden wir uns bis Bingen am Rhein weiterzufahren. Den MĂ€useturm wollte ich schon lange mal Live sehen. Kurz vor Bingen kommt dann der Moment, an dem ich mich entscheide diesen Bericht zu schreiben. Wir ĂŒberfahren  50° nördliche Breite, kenntlichgemacht durch eine Edelstahlschiene, eingelassen im Radweg.

Ich vergleiche die angezeigte Position nehme die GPS Uhr ab und lege sie auf die Schiene. Ich schaue mich nochmal um. Hoffentlich bin ich allein hier, und es kommt niemand und fĂ€hrt das SchmuckstĂŒck platt. Kurz ein paar Fotos gemacht, Uhr wieder umgeschnallt… und weiter geht es.

auf dem Radweg nach Bingen am Rhein

 

 

 

Was stimmt nun?

Der Unterschied zwischen dem eingelassenen StĂŒck Edelstahl und der angezeigten Position im Display beschĂ€ftigt mich. Es ist auf dem Display ja nicht genau der 50ste Breitengrad zu sehen. Wenn eine Bogenminute, also ein Grad, 60 Seemeilen sind, lese ich eine Abweichung von 0,029 sm(Seemeilen). Das sind umgerechnet 53,71m. Die angezeigte Höhe von 88m ĂŒber n.N. auf dem Display wĂŒrde ich als korrekt durchgehen lassen. Was stimmt nun? Ist die eingelassene Markierung auch nach dem WGS 84 berechnet worden? Wenn ja, wer hat hier geschlumpt? Da ich mich eine Weile an dieser Position aufgehalten habe, hat sich der Wert, wie auf den Fotos zu sehen, nicht verĂ€ndert. Was sagt Garmin dazu? Oder habe am Ende ich mich verhauen? Falsche Kommastelle? Spinat lĂ€sst grĂŒĂŸen!

In Bingen nehmen wir uns dann den Zug zurĂŒck. FahrrĂ€der werden in Rheinland-Pfalz ab 09:00 Uhr kostenlos transportiert. Es waren inklusive Stadtbesichtigung 47km. Das soll fĂŒr heute reichen.

GrĂŒĂŸe aus dem Turm

Jan-Erik