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Oha, wie schnell ein Testmonat vergeht…

Heute ist der Tag gekommen, an dem ich nach vielen erfolgreichen Trainingsstunden und zwei tollen Wettkämpfen mit dem aktuellen Garmin Topmodell »Forerunner 610« (m)ein Fazit ziehen will.

Es war ein spannender Monat. Am Anfang, als das Paket von Garmin kam, hatte ich vor lauter Freude etwas Pipi in der Hose und heute freue ich mich jedes Mal, wenn ich auf den Forerunner 610 schaue. Denn das ist der erste große Vorteil gegenüber meinem bisherigen Laufcomputer dem Forerunner 305. Der FR610 ist absolut alltagstauglich. Ich trage ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, rund um die Uhr. Der FR610 ist elegant und trägt sich angenehm. Eine Zweituhr will und benötige ich nicht mehr.

Der Forerunner 610 macht viel Spaß. Das steht einmal fest.

Er ist aber vorrangig ein professioneller Trainingscomputer mit einem innovativen Bedienungskonzept. Man bedient den FR610 via Touchscreen. Das ist bisher einmalig in der “Laufcomputer-Welt”! Anfangs dachte ich skeptisch, was hat ein Touchscreen in der Sportwelt verloren. Heute weiß ich, es funktioniert. Es funktioniert sogar sehr gut!
Nach ein wenig Übung, ist mein Zeigefinger ein Meister der FR610-Bedienung. Nur bei den schmalen Zahlenreihen hat der Finger etwas Schwierigkeiten. Das liegt aber an der Dicke meiner Fingerkuppe.
Tipp daher: Wenn es mal “eng” wird, einfach die Fingerspitze mit dem Nagel für die Bedienung nutzen.
Meine Tests haben es bewiesen. Den FR610 kann man im Regen gut bedienen und selbst im Winter mit Handschuhen. Somit steht einem Ganzjahrestraining nichts im Wege.

André in der Arktis

André in der Arktis

Was kann der Forerunner 610 weiterhin – was zeichnet ihn aus (einige wichtige Fakten):

Akku
Garmin gibt 4 Wochen im Stromsparmodus an. Das konnte ich natürlich nicht testen. 8 Stunden soll der FR610 im Trainingsmodus halten. In einem Dauertest hat der Akku meines FR610 ca. 7:20 h gehalten. Das mag für einige Sportler zu wenig sein. Ich denke da an Radsportler, Triathleten, Ultra-Läufer etc.. Für genannte Sportarten und Extreme ist dann der aktuelle Garmin Forerunner 310XT eindeutig die bessere Wahl. Für ambitionierte Freizeit- und Wettkampfläufer reicht aber die Akkulaufzeit. Es ist eben ein Forerunner – for Runner!
Aufgeladen wird der FR610 sehr komfortabel mit einem magnetischen “Dock” (mir fällt jetzt keine bessere Bezeichnung ein). Es sitzt sehr fest und kann an einem USB Port oder 220V-Netzteil angeschlossen werden.

Brustgurt
Er liegt gut an, rutscht selbst bei verschwitztem Oberkörper nicht und ich spüre ihn kaum. Einwandfrei!

Display
Das Display ist sehr kontrastreich und daher immer gut ablesbar.

GPS
Der GPS-Empfang ist vorbildlich. Laut Garmin ist der bestmöglich verfügbare GPS Chip verbaut – O-Ton. Die benötigten Satelliten werden schnell und zuverlässig bestimmt respektive gefunden. Einige Beweisvideos findet ihr hier im Testblog. In den Systemeinstellungen findet man zudem eine spezielle Satellitenanzeige. Die Seite für Technikfreaks. Es wird angezeigt: Anzahl der Satelliten, Nummer, die Signalstärke und GPS-Genauigkeit.

Trainingsoptionen
Der FR610 bietet zwei Trainingsvarianten. Zum einen das Intervalltraining und zum anderen das benutzerdefinierte Training, welches ich seit Anfang ständig nutze.
Beim Forerunner 610 kann man wie bei anderen FR Modellen zwischen den Sportarten Laufen und Radfahren einfach wechseln. Natürlich bietet der FR610 spezifische Einstellmöglichkeiten.
Da wären:

  • diverse Alarme (HF, Distanzen, Zeit etc.)
  • Auto Lap
  • Auto Pause
  • automatischer Seitenwechsel
  • Virtual Partner (fürs Laufen oder Radfahren konfigurierbar)
  • Virtual Racer … ist eine ganz neue Option – Nadin hat diese getestet und gut sehr beschrieben (LINK)

Auch neu und mittlerweile unverzichtbar für mich: der Trainingseffekt von Firstbeat. Kein anderer Forerunner bietet diese Funktion! Und für mich ein Grund, den FR610 anderen FRs vorzuziehen.
Jetzt kann ich endlich sehen wie effektiv mein Marathontraining ist. Ihr habt folgenden Beitrag hoffentlich gelesen?! Kleine Garmin Trainingslehre… (Nur Nadin kann das so gut erklären! Danke dafür.)

Organisation der/ meiner Trainings
Trainings lege ich, wie vom FR305 gewohnt, im Garmin Trainings Center an und übertrage diese endlich(!) drahtlos via USB ANT Stick an den FR610. Umgekehrt lade ich die Aufzeichnungen ins Center.

Kurz zur Garmin Trainings Center Software: Die Software ist praktisch und läuft sehr stabil auf meinem Mac. Einige Sachen, wie die Kartenansicht und das Löschen von Einträgen sollten in Zukunft verbessert werden. Bisher kann ich immer nur einen Eintrag löschen und nicht mehrere gleichzeitig. Sorry, die Kartenansicht ist noch nicht wirklich zu gebrauchen. Wer viele Auswertungsfunktionen und eine schönere Kartenansicht benötigt, dem empfehle ich zusätzlich rubiTrack für Mac OS X. Ich benutze beide Programme.
Sehr gut gefällt mir die Garmin Connect Plattform im Internet und da muss sich eigentlich jeder “Garminianer” anmelden. Zeigt was Ihr drauf habt!

Nun komme ich aber langsam zum Schluss. Wir Tester haben schon soviel zum FR610 geschrieben…

Mein heutiges Fazit:

Der Test hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe außerdem viel dazu gelernt. Es gab überwiegend gute Trainingsstunden und nur ganz wenige Schrecksekunden. Ich erinnere an den Auto-Pause Schluckauf und den Firmware Fehler. Beide Probleme waren schnell behoben. Garmin hat beim FW Problem hervorragend und professionell reagiert. Es wurde umgehend ein Update angeboten. So gehört sich das. Mit der aktuellen Firmware 2.4 läuft der FR610 tadellos.

Mit dem Forerunner hat Garmin wahrlich ein Prachtstück auf den Markt gebracht.
Wenn es was zu verbessern und optimieren gibt, dann sind das nur Kleinigkeiten. Neuerungen und/ oder Änderungen lassen sich gut mit Software-Updates einspielen. Ich bin gespannt, was noch kommt.
Verbesserungswünsche hat jeder und ich heute nur zwei.
Der Energiesparmodus sollte tatsächlich deaktivierbar sein. Ich weiß natürlich, dass der Akku dann mehr gefordert ist. Außerdem wünsche ich mir eine kleine App, mit welcher ich offline die wichtigsten Eckdaten und Parameter einstellen kann und drahtlos an den FR610 übergebe. Da gibt es eine “Obstfirma” in Cupertino mit dieser Musiksoftware… so ähnlich stelle ich mir das vor.

Wenn mein Forerunner 305 heute den Geist aufgeben würde, dann würde ich mir den Forerunner 610 kaufen. Das Design inklusive der guten Verarbeitung, die Alltagstauglichkeit, dass gute und logische Bedienungskonzept hat es mir angetan. Die Akkulaufzeit reicht für alle meine(!) sportlichen Aktivitäten und eine wasserdichte Pulsuhr benötige ich nicht. Die neuen Funktionen, besonders der erwähnte Trainingseffekt, sind das Zünglein an der Entscheidungswaage. Kein anderer Forerunner bietet die TE-Funktion und ich will sie nicht mehr missen.
Die 399,00 Euro, inkl. Brustgurt, sind kein Pappenstiel, aber wenn man wie ich, ambitioniert Sport treibt, wirklich gut angelegt. Davon bin ich heute überzeugt und die Tests der letzten Tage beweisen das eindeutig. Der FR610 wird mir lange treu sein, davon gehe ich aus. Vielleicht darf ich ihn behalten?

Bitte geht zum Händler. Lasst Euch den Garmin Forerunner 610 erklären und testet ihn kurz. Ihr werdet am Ende fasziniert sein!

Nun noch einige Fotos, auf denen Ihr hoffentlich seht, dass das Laufen mit dem Forerunner extrem viel Spaß macht. Außerdem gibt es dazu noch ein kurzes Video. Wer nun Lust auf einen Rostocklauf hat, meldet sich bei mir und wir drehen dann eine Runde gemeinsam. Deal?

Alle Fotos hier: http://gallery.me.com/pristaff/100469 (Lauf am 6. Juli 2011 (Fotos & Video: Timo Roth → timo-roth.de)

Video »Ein Testmonat macht soviel Spaß!«


Habt Ihr noch Fragen, dann stellt diese bitte. Ich versuche jede zu beantworten. Ihr findet mich auf Twitter & Facebook. Google+ muss ich erst noch verstehen und lernen.

Ein Tipp zum Schluss: Wenn Eure Lieblingsfirma zum Testen einlädt. Bitte bewerbt Euch! Ich kann das nur empfehlen. Es macht riesig Spaß. Und wer weiß, vielleicht hat der nächste Forerunner Livetracking dabei? Dann beobachte ich Euch!
Ich drücke jedem von Euch die Daumen.

Gruß von André & Goodbye!

PS: Ich hoffe, dass Garmin nun diese Plattform nicht sofort schliesst. Ich bin Euch doch noch einen Artikel schuldig. Hier flirten Tanita und Peter ganz dolle. Und ich will Euch davon berichten…

2. Wettkampf mit dem Garmin Forerunner ı 5. BROOKS-Münster-City-RUN

2. Wettkampf mit dem Garmin Forerunner ı 5. BROOKS-Münster-City-RUN

5. BROOKS-Münster-City-RUN

Am letzten Sonntag war es endlich soweit. Es ging auf Einladung von Brooks Deutschland nach Münster zum “5. BROOKS-Münster-City-RUN”. Sehnsüchtig habe ich auf diesen Tag gewartet. Es sollte mein erster Wettkampf weit weg von zu Hause sein. Hinzukommend habe ich mich mit Bekannten in Münster verabredet, die ich bis dato nur aus dem virtuellen Raum (Facebook & Twitter) kannte.
Ja, ich war sehr aufgeregt.

Am Sonntagmorgen bin ich zusammen mit Thomas in Rostock losgefahren und glücklicherweise ging es auf der Autobahn zügig voran. Wir waren pünktlich in Münster und checkten im Hotel ein. Anschließend gingen wir etwas Essen. Nur leider fiel unsere Wahl auf das falsche Dönerbistro. Dazu aber später mehr. Nach dem Imbiss ging es auf das Zimmer und ich schlief noch etwas.

Punkt 17.30 Uhr war dann endlich der Aufbruch in die Münsteraner Innenstadt. Es gab jetzt kein zurück mehr.
Wir hatten uns dort alle um 18.00 Uhr am Brooks Stand verarbeitet. Natürlich haben sich die beiden Mecklenburger verlaufen und kamen dadurch mit etwas Verspätung an. Es warteten dort schon Nadine, Matthias, Martin, Sebastian, Testkollege Sven und Andreas von Brooks auf uns.
Toll, gleich einmal zu spät kommen. Was macht das für einen Eindruck? Aber die sechs waren so cool und sahen es uns nach. Viel Zeit war nicht mehr. Thomas und ich holten daher schnell unsere Startnummern ab und wir liefen uns etwas warm. Auf den Start wartend, unterhielten wir uns alle angeregt und beobachteten den Schülerlauf. Selbstverständlich wurde der Garmin Forerunner 610 mit allen seinen Raffinessen präsentiert und erklärt. Das war eine Ehrensache für Sven und mich. Nachdem die Schüler mit ihrem City Run fertig waren, gingen wir zum Start. Auf dem kurzen Weg dahin machte ich den FR610 “scharf” und wählte wieder die Trainingsseite wie auf dem Bergring in Teterow. Zusätzlich stellte ich die Autorunde (Auto Lap) auf einen Kilometer. Die Strecke war genau vermessen und so konnte ich die GPS Genauigkeit testen. Genau wie Sven, war ich aufgeregt und hörte daher keinen Startschuss, aber die Masse lief los und ich folglich auch. Genau auf der Zeitnahmematte starte ich die FR610 Aufzeichnung. Die erste Runde begann und wie von anderen Wettkämpfen gewohnt, wieder recht zügig. Bis zur ersten Kilometermarke schaute ich nicht auf den Forerunner. Ich musste bei dem anfänglichen Gedränge meinen Weg und das Tempo finden. Wirklich genau bei der Kilometermarkierung #1 vibrierte der FR610. Die GPS-Aufzeichnung ist aber sehr genau, dachte ich und freute mich darüber. Das Vibrieren wiederholte sich nun bei jedem Kilometer und das genau an den jeweiligen Marken.
Der Münsteraner Citylauf ist eine Laufveranstaltung mit sehr vielen Läufern. Daher musste ich mich sehr auf das Laufen konzentrieren. Oft habe ich nicht auf den FR610 geschaut. Gelegentlich war der Blick auf die Pace gerichtet. Ganz schnell konnte ich diesmal nicht laufen. Ich wollte meine rechte Wade schonen. Tage zuvor hatte ich noch Schmerzen.
Die Runden vergingen wie im Flug. Immer wenn ich über den Prinzipalmarkt gelaufen bin, gab es eine ordentliche Gänsehaut. Das Publikum war so klasse – was für eine Stimmung. Erlebt habe ich so etwas noch nie. Phänomenal!
Ich weiß heute schon, dass ich 2012 wieder nach Münster fahre. Das will ich noch einmal erleben. Hoffentlich bleibe ich bis dahin gesund.
Nach ca. 49–50 Minuten war für mich der City Run beendet und ich glücklich über das Erreichte. Froh war ich zudem, dass die Wade gehalten hatte.
Ich holte tief Luft und genoss noch eine ganze Weile die Stimmung am Markt. Kurz nach mir kamen dann auch Martin, Sven und Sebastian durch das Ziel. Thomas und Matthias warteten schon auf uns – beide waren am Sonntag unsere Topläufer.
Wir trafen uns alle am Brooks Stand wieder. Das breite Lächeln aller Beteiligten hättet ihr sehen sollen. Alle waren so happy und standen noch voll “unter Strom”. Wie haben mit unseren Emotionen sofort unsere Teamfotografin Nadine angesteckt und soweit ich weiß, ist sie seit gestern wieder aktive Läuferin.
Wir haben noch ein wenig geredet, Spaß gehabt und ein Abschlussfoto gemacht. Sven und ich haben natürlich stolz den FR610 in die Kamera gehalten und es ist ein schönes Foto dabei herausgekommen!

Das gesamte Twitter “Team” (Foto: Sven bzw. Nadine)

Uhrenvergleich bei den beiden Forerunner Läufern (Foto: Sven bzw. Nadine)

Leider war am Ende die Zeit für ein Siegerbier zu kurz, denn fast alle mussten noch nach Hause. Montag war nur für Thomas und mich noch frei.

Ich habe diesen Lauf und die Veranstaltung sehr genossen. Alles war so wunderbar. Ich habe großartige Menschen kennengelernt. Die Münsteraner sind ein einmaliges Publikum und der Garmin Forerunner war wieder der ideale und ein sehr genaue Laufbegleiter.
Einzig die türkische Pizza vom nachmittag lag mir bis zum Schluss schwer im Magen. Man lernt halt nie aus. Zukünftig gibt es dann wieder Kartoffeln oder Reis mit einer leichten Soße.
Ungeachtet dessen war es ein perfekter Tag, denn ich nie vergessen werde.

Die Resonanz auf unser Twitter-Gezwitscher und die Facebook-Beiträge über den 5. BROOKS-Münster-City-RUN ist sehr groß und durchweg positiv. Im nächsten Jahr werden wir noch viel mehr Läufer – soviel steht heute schon fest. Bei vielen Freunden & Bekannten ist das Interesse geweckt.

Ich kann abschließend nur sagen:
Wer von Euch die Möglichkeit hat und auf Gänsehaut pur steht, muss in Münster einen 10 km City Run absolvieren.

Sportliche Grüße von André

weitere Fotos gibt es hier: Sven ı Brooks

Meine Aufzeichnung:

Garmigramm am 5. Juli 2011 von André

Die letzte große Herausforderung für den Forerunner 610?

Heute Abend leite ich mit meinem Lauffreund Thomas eine Frauenlaufgruppe im Barnstorfer Wald Rostock.
Es wollen ca. 20 Frauen kommen. Thomas und ich sind jetzt schon total aufgeregt.

Ich wette, daß wieder nur der Garmin Forerunner 610 cool bleibt und die Trainingsstunde souverän und ohne Probleme meistert.

Mehr später…
Gruß von André

Der Garmin Forerunner 610 Handschuhtest…

Hallo liebe Garmin Fans und Sportler,

ich mag heute noch gar nicht daran denken, aber der nächste Winter kommt bestimmt.
Auch in der Wintersaison werde ich laufen und daher stellt sich die Frage: Kann ich den Forerunner 610 auch mit Handschuhen bedienen?

Ich wollte das testen. Daher habe ich weder Kosten noch Mühen gescheut und bin gestern ins nördliche Polargebiet gereist.

André in der Arktis

André in der Arktis

Eigentlich wäre das gar nicht nötig gewesen, denn heute ist es in Rostock auch ar**** (arktisch) kalt.
Sommer = Fehlanzeige.

Spaß bei Seite!

Ich habe den Handschuhtest natürlich in Rostock durchgeführt. Eigentlich wollte ich die Clips der Dramatik wegen in einem Rostocker Kühlhaus drehen, doch das wurde mir versagt.

Durchgeführt habe ich zwei Tests. Einen mit dicken Handschuhen und einen weiteren mit meinen dünneren Laufhandschuhen.

Mit den dicken Handschuhen ist die Bedienung möglich. Allerdings gestaltet sich diese etwas schwierig, da der Finger bedingt durch den Handschuh viel dicker ist als normal. Der Wechsel der Trainingsseiten klappt aber relativ gut, wenn ich mit leichten Druck den Touchscreen bediene.

siehe Test Video 1:
(Ich bitte die etwas verwackelten Clips zu entschuldigen. Ich habe alles selbst gedreht.)


Im zweiten Test hatte ich dann meine eigentlichen Laufhandschuhe an und siehe da, die Bedienung via Touchscreen funktionierte schon wesentlich besser. Mit etwas Übung(!) lässt sich der FR610 ganz normal bedienen.

Im Video musste ich allerdings den linken Zeigefinger benutzen. Anders war der Dreh nicht möglich.
Im Normalfall bediene ich den FR610 mit dem rechten Zeigefinger und der ist in der FR610-Bedienung Meister.

siehe Test Video 2:

Es spricht also nichts gegen ein Wintertraining mit dem Forerunner 610. Mit leichtem Druck und einigen Übungen vorweg, könnt Ihr den FR610 auch gut mit Handschuhen bedienen.
Versucht das bitte einmal mit einem iPhone! Da braucht es Spezialhandschuhe oder ein Würstchen. (hehe)

Im Falle des Garmin FR610 muss der MC Hammer Titel nun umgeschrieben werden!

Yes – U can touch this!

Noch kurz zu meinem Problem von neulich.
Nach dem Firmware-Update funktioniert der FR610 im individuellen Trainingsmodus wieder tadellos. Bisher konnte ich keine weiteren Probleme feststellen. Ich bin wieder happy! Danke Garmin! Das Update kam sehr schnell. So muss das sein.

Sportliche Grüße von André

Garmigramm am 1. Juli 2011 um 0.28 Uhr

Boahh… Das ging jetzt aber fix!
Das neue Firmware Update ist da!

Klicke auf die Post-It-Grafik und Du gelangst zur Firmware-Aktualisierung.

Ich werde das Update aufspielen und testen ob der Fehler behoben wurde.
Mehr dann morgen – jetzt schlafen! Ich bin müüüüüü…

 

Problem mit der Firmware Version 2.3

Oh je, eigentlich wollte ich heute nur etwas über die neue Tanita schreiben und nun das:

Ich habe heute wie gewohnt mein Training angelegt und anschließend auf den Forerunner 610 geladen (siehe Twitter). Heute abend bin ich dann nach draußen und das Lauftraining mit dem FR610 hat nicht geklappt. Nach Schritt bzw. Abschnitt 1 (15. Min. Warmup) hat der FR610 das Training abgebrochen. Nichts ging mehr. Ich war dermaßen frustriert – ja, ich war sauer. Am Ende habe ich wieder alles mit der Hand gestoppt. Das war vielleicht ein Spaß.
Jetzt ist mir auch klar, warum am Dienstag das Trainingsprogramm nicht hingehauen hat. Und ich dachte bis heute, ich hätte in der Hektik des Alltags das Synchronisieren vergessen. Stimmt dann gar nicht.

Übrigens bin ich nicht der Einzige mit dem Problem. Siehe hier: Kommentar von Markus

Ich vermute, dass es sich um ein Problem bzw. um einen sogenannten Bug in der Firmware 2.3 handelt. Vor dem Update hat doch alles einwandfrei geklappt.

Hinweis: ich habe einen Mac mit Mac OS X 10.6, der Garmin Training Center® Software Version 3.1.5 (3.1.5) und der Garmin ANT Agent™ Software Version 2.1.9 Release.

Ich habe die Trainingsdatei gesichert und per Email an alle Tester verschickt und sie gebeten, dieses Training einmal zu simulieren. Ich denke, auch bei meinen Test-Kollegen wird das Training nach Abschnitt 1 kommentarlos abgebrochen.

Zum Glück handelt es sich nur um ein Softwareproblem. Wenn Garmin jetzt schnell reagiert und ein Programmierer eine Nachtschicht einlegt, kann dieser Fehler schnell behoben sein.
Wenn sich mein Verdacht bestätigt, dann rate ich in der Zwischenzeit von benutzerdefinierten Trainings, oder einem Firmware-Update auf Version 2.3 ab. Alle anderen Funktionen sind stabil und wie gewohnt nutzbar. Und nach dem FW-Update habe ich das Gefühl(!), dass die Auto Pause® besser und schneller reagiert.

Jetzt noch kurz zur Tanita Körperanalysewaage BC-1000 ANT+:

Ich habe jetzt einen Peter und eine Tanita. Beide haben sich heute kennengelernt und werden hoffentlich ein glückliches Paar.


Ich habe die Waage heute ausgepackt und kurz abgecheckt. Das heißt, die Tanita hat mich abgecheckt. Das ganz sanft, aber so erbarmungslos ehrlich (siehe Werte).
Das Koppeln an den Forerunner hat nach kurzem Probieren gut geklappt. Und bis auf das angezeigte Gewicht bin ich zufrieden.
Nach einem zweiten und verbindlichen Wiegen standen folgende Werte auf dem Display des FR610:  73,6 kg, 13,8 % Körperfettanteil und den dritten Wert habe ich gerade vergessen.
Wie die Tanita funktioniert hat Nadin heute schon gut beschrieben. Ich muss noch ein wenig den Umgang üben. Dann folgen auch von mir ausführlichere Berichte und hoffentlich besser Werte. hehe

Im Moment liegt mein sportlicher Fokus auf dem BROOKS-Münster-City-RUN. Dort starte ich zusammen mit meinem Test-Kollegen Sven. Wir beide freuen uns! Sind heute schon richtig aufgeregt und werden unser Bestes im Garmin-Trikot geben. Drückt uns bitte die Daumen!

Gruß von André

++++ Ergänzung zum Artikel! ++++

Und Garmin reagiert schnell! Was anderes habe ich auch nicht erwartet. Das Problem scheint also bekannt zu sein.
Hier die Meldung, welche gerade über Twitter herein kam.
O-Ton: “Keine Sorge, das wird behoben. (CP)
Dann will ich hoffen, dass schnell ein Update kommt. Und dann wird wieder mit breitem Lächeln im Gesicht trainiert.


Gute Nacht!

Garmigramm am 30. Juni 2011 von André

Ganz kurz:
Wisst Ihr was? Ich habe eben den Garmin Forerunner 610 mit Handschuhen bedient. Es geht! Ich werd verrückt…  Video folgt morgen.

Gruß von André

Garmigramm am 28. Juni 2011 von André

Merke Dir:
Wenn Du vergisst Dein Training auf den Forerunner zu laden, dann macht dieses nicht wirklich Spaß.

Es war heute wohl zu heiß, da habe ich gleich das Synchronisieren des Trainings vergessen. Ich bin aber auch ein Blödbommel. Gemerkt habe ich es natürlich erst unterwegs und wollte dann kein neues Training mehr anlegen. Am Ende habe ich alles per Hand gestoppt. Warum einfach wenn es auch kompliziert geht?
Nochmal passiert mir das nicht! Das schwöre ich.

Mit diesem Garmigramm möchte ich Nadin grüßen.
Komm bald wieder auf die Füße und alles, alles Gute! Kopf hoch!

Gruß von
André

PS: Ich glaube, in dieser Woche wird es noch einmal kalt.

Garmigramm am 27. Juni 2011 von André

Auch ich darf die Kombi aus FR610 & Tanita Körperanalysewaage testen. Wenn es klappt ist die HighTech-Waage morgen da.

Softeis adé

Softeis adé

Dann ist aber Schluß mit lustig! Dann gibt es kein Softeis mehr — nur noch Knäckebrot und Radieschen!
Ich bin auf meine Anfangswerte gespannt. Ich werde mich aber abends das erste Mal wiegen und abchecken lassen. Aus Gründen!
Ich werde berichten. Vielleicht brauche ich dann auch etwas Trost. Stichwort ist: Körperfettanteil.

 

Bis dahin, bleibt sportlich!
André aus Rostock

 

 

Mit guten Feunden und dem Garmin Forerunner 610 auf dem Bergring in Teterow…

Ich habe es gestern angekündigt, dass ich heute noch etwas ausführlicher über den DRK Bergringlauf vom 25.06.2011 berichten möchte.

Mein Lauffreund Thomas (Foto: rechts) aus Gnoien hatte mich zu diesem Lauf überredet, da seine Mannschaft (Max, Frank und Thomas) noch einen vierten Läufer benötigte.
Da der Bergringlauf gut in meine Trainingswoche passte und ich während der Garmin FR610 Testphase einen Wettkampf laufen wollte, war dieser Termin sehr attraktiv und ich sagte natürlich zu.
Anfangs war ich bezüglich der geplanten respektive angepeilten Zielzeit skeptisch. Ich wusste was mich erwartet: “Der Kurs hat Anstiege mit einer Steigung von bis zu 16 % und Gefälle von bis zu 14 %. …“. Quelle: de.wikipedia.org
Bis dato hatte ich kaum Crosslauferfahrungen. Ich war heil froh, dass ich am 16. Juni 2011 wenigstens einen Trainings-Trailrun in der Rostocker Schweiz absolviert hatte.
Schlussendlich wollte ich die ca. 6 Kilometer lange Strecke unter 30 Minuten laufen. Mit dieser Zielsetzung ging es dann am Samstag gut gefrühstückt nach Teterow.

Bergringlauf 2011

Bergringlauf 2011

Ich war ca. eine Stunde vor dem Start am Ring. Daher hatte ich noch viel Zeit zum Fachsimpeln mit Freunden und für eine kurze Präsentation* des Garmin Forerunner 610. Danach habe ich den FR610 für den Lauf präpariert. Die Trainingsseite mit den folgenden drei Eckdaten habe ich am Ende gewählt: 1. Pace, 2. Distanz und 3. Zeit. Den Pulswert wollte ich nicht zusätzlich sehen – habe aber am Samstag einen Alarm eingestellt, sollte der Pulswert über 180 Schläge/ Min. gehen. Ich wollte die Funktion testen.

Der Lauf begann pünktlich um 11.15 Uhr und die guten Läufer, wie Max und Thomas, sprinteten sofort los. Ich habe mich etwas weiter hinten eingereiht, denn ich bin nicht der Schnellste.
Aber auch meine Gruppe lief sehr sportlich, schnell und teils übermütig los, denn es ging erst einmal den Hügel hinunter. Ich war beruhigt, dass ich den Forerunner dabei hatte, denn er zeigte mir schon auf den ersten Metern eine zu hohe Pace an. Diese konnte ich im Leben nicht durchhalten und bremste das Tempo daher etwas ab.
Ich wusste genau, alles was jetzt abwärts gelaufen wird, musst du wieder hoch laufen. Heißt: die Kräfte gut einteilen. Ich habe anfangs sehr viele Läufer vorbei laufen lassen. Ganz leicht fiel es mir nicht.
Nach halber Strecke, “unten” im Ort Teterow, ging es dann wieder aufwärts in Richtung Bergring. Ab hier konnten viele Läufer ihr hohes Anfangstempo nicht mehr halten. Ich konnte zum Überholen ansetzen – immer im Blick den Forerunner. Die angezeigten Werte sahen gut aus. Ich freute mich über meine Zwischenzeit. Auch der Pulsalarm meldete sich noch nicht. Nach einem kurzen Chausseeabschnitt ging es wieder in den Ring. Ich sah in der Ferne meine Freunde Max und Thomas. Beide waren schon fertig mit ihrem Lauf. Besser ausgedrückt: fix und fertig.
Dann richtete ich meinen Blick wieder auf die Strecke und “freute” mich auf die kommenden Steigungen. Erste Steigung bewältigt – puhh geschafft – etwas Tempo eingebüßt – jetzt Luft holen und die nächsten Steigungen angehen. Sorry – natürlich anlaufen. Kurz vor dem Ziel gab es dann noch zwei ganz fiese Hügel (Anm.: Wie diese heißen weiß Thomas.) und ich hatte tatsächlich noch genug Muckis um diese laufend nieder zu kämpfen. Hier meldete sich der Pulsalarm. Ich war auf über 180! Immer noch fühlte ich mich gut und legte zum Schluss einen Zielspurt hin. Die offizielle Uhr zeigte am Ende eine Zielzeit von 00:28:51 an. Nicht schlecht fürs Erste – ich war happy. Eine gute Zeit für mich.

Was ich nach dem Lauf weiß ist, dass ich ohne Begleiter am Arm diese Zeit nie geschafft hätte. Ohne Kontrolle wären mir die Kräfte ausgegangen, da ich mit der schnellen Gruppe mitgelaufen wäre. Der Garmin Forerunner 610 hat am Samstag wieder einwandfrei funktioniert. Keine Aussetzer und Probleme, obwohl das Terrain schwierig und teils bewaldet ist. Der Alarm hat im richtigen Moment den hohen Puls signalisiert. Renneinsatz und Test voll bestanden.

Ich möchte noch kurz erwähnen, dass der DRK Bergringlauf in Teterow sehr gut organisiert war.  Es herrschte eine entspannte und familiäre Stimmung und die Strecke ist einfach faszinierend. Jeder Cross- und Trailläufer sollte auch diese Strecke bei Möglichkeit einmal “unter die Füße nehmen”.
Im Jahr 2012 findet wieder ein Bergringlauf statt.

Die Garmin Aufzeichnung und die Impressionen vom Lauf seht Ihr hier:

*: Der aktuelle Garmin Forerunner 610 zieht immer wieder neugierige Blicke auf sich. Nur der Mecklenburger traut sich oft nicht zu fragen und geht dann stillschweigend weiter. Mein Angebot an die Rostocker Leser: Wenn Ihr mich im Rostocker Stadthafen laufen seht und Informationen zum FR610 haben möchtet, sprecht mich bitte an. Fragen beantworte ich immer gerne! Nichts geht über ein persönliches Gespräch.

In der Zwischenzeit ist ein Firmware Update für den FR610 erschienen. Meine Test-MitschreiterInnen haben das schon berichtet.
Ich hatte keine Probleme beim Update mit dem Mac. Alle Änderungen und Fehlerbehebungen findet Ihr hier.

Sportliche Grüße aus dem wieder sommerlichen Rostock!
André

Der Garmin hat natürlich auch eine allgemeine Alarmfunktion (Wecker). Wenn morgens der Wecker klingelt, sieht das in etwa so aus:

Morgens, wenn der FR610 Wecker klingelt.

Morgens, wenn der FR610 Wecker klingelt…

Und er klingelt immer pünktlich!

PS: FR610 Begeisterung im World Wide Web – nur ein Bespiel: http://instagr.am/p/Gf0_T/ … bitte den Kommentar von bebcho1603 lesen.