Author Archives: Carsten

hoch hinaus

Am vergangenen Wochenende führte ich meine Forerunner 610 aus – zu einem Aktivwochenende rund um die Zugspitze. Auf den 101 km des Zugspitzultratrail war ich für den anspruchsvollen Teil zwischen Ehrwald und Reindlau (Leutsch) als “Vorläufer” für die finale Markierung der Strecke eingeplant. Auf den knapp 35 km hatte ich so auch die Gelegenheit, die “Trailrunning-Qualitäten” der Garmin Forerunner 610 zu testen.

Was das Trailrunning vom normalen Laufen unterscheidet?

  • Beim Trailrunning in den Bergen ist man meist sehr lange unterwegs. Durch die vielen Höhenmeter verlangsamt sich die Pace ungemein. Hält die Stromversorgung?
  • Läuft man nach Karte oder Trailbook, so ist es von Bedeutung, seine Position (GPS) und Höhe jederzeit feststellen zu können.
  • Durch stark wechselnde Geschwindigkeit könnte es zu Fehlern bei der Distanzmessung kommen. Ist das ein Problem?
  • Im extrem steilen Gelände muss man einige enge Serpentinen laufen. Erkennt der FR610 diese, oder werden die engen Kurven “abgeschnitten”?

Um 6:15 Uhr machte ich mich in Ehrwald auf den Weg. Es galt, keine Zeit zu verlieren, denn für die Markierung der Strecke benötige ich deutlich mehr Zeit, als die Wettkämpfer, die dieser “nur folgen” müssen. Das GPS-Signal ist, wie in den letzten Wochen schon festgestellt, schnell erkannt. Ein Vergleich der angezeigten Höhe mit der im Trailbook ausgewiesen Höhe brachte eine exakte Übereinstimmung. Zusätzlich diente mir der Garmin GPSmap 62st, auf dem die Strecke abgespeichert war, zur Orientierung. Mit so viel Garmin musste ich mein Ziel ja erreichen. ;-)

Garmin total

Der erste Anstieg brachte mich nach 7,5 km, 1000 Meter höher über das Feldernjöchl. Nach einem kleinen Abstieg folgte wieder ein heftiger Anstieg. Mein Tempo entsprach in dieser Stunde einer Pace, die der FR610 zuvor von mir nicht kannte… Bis über 9 Minuten benötigte ich für manchen Kilometer. Bei längeren Markierungsarbeiten stoppte ich die Zeitmessung, doch der FR610 ließ sich nicht beirren und spielte zuverlässig mit. Bei einem Vergleich mit dem Trailbook stimmten nach wie vor die Daten überein.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Der Abstieg zu Hämmermoosalm war teils recht schwierig, so dass ich auf kurzen Abschnitten langsamer war, als bergauf. Es folgten einige sehr enge Serpentinen mit nur sehr kurzen Geraden dazwischen. Hin und wieder konnte man mal wieder richtig Gas geben. In der Auswertung zeigte sich, dass der FR610 die Richtungs- und Tempowechsel hervorragend gespeichert hatte (ich wählte die “Intelligente Aufzeichnung”).

Ein weiterer Auf- und Abstieg brachte mich zu meinem Endpunkt, der Verpflegungsstation in Reindlau. Knappe 35 km hatte ich bis hierher zurückgelegt, die gleiche Länge, die ich dem Trailbook entnehmen konnte. Die Höhenmeter, welche der der FR610 anzeigte, entsprachen ebenfalls der Realität. Was ich allerdings unterwegs vermisste, war die Kummulierung sämtlicher gelaufener Höhenmeter in Auf- bzw. Abstieg. Diese konnte ich mir erst nach der Übertragung in Garmin Connect anzeigen lassen. Immerhin hier stimmten die Daten mit dem Trailbook überein.

"Sie haben ihr Ziel erreicht"

Am Nachmittag gab es noch ein gemütliches Läufchen über 15 km. Dies machte die Stromversorgung gerade noch mit. Etwas über 6 Stunden lief der FR610 zu diesem Zeitpunkt. Für einen Ultralauf ist das etwas zu wenig. Die Akkkulaufzeit werde ich in der kommenden Woche noch ausgiebig testen, an die 8 Stunden sollte sie eigentlich halten.

Auf dem Expo-Gelände des Zugspitz Ultratrail

 

 

1.000.000.000 Meilen

Bei Garmin Connect wurden mittlerweile über 1 Milliarde Meilen hochgeladen. Einen winzig kleinen Teil habe ich mit meiner Forerunner 610 dazu beigetragen. Gerne hätte ich die 1.000.000.000 voll gemacht, aber da war ich ein bisschen zu früh dran…

Daten werden drahtlos übertragen

Doch die Übertragung war schon vor der “magischen Zahl” beendet…

Daten wurden erfolgreich übertragen

Am 23.06. um 22:35 Uhr war es schließlich soweit: 1.000.000.000 Meilen bei Garmin Connect

1.000.000.000 Meilen

Ich werde am Wochenende noch ca. 75 – 80 Lauf-km dazu addieren. Auf zu neuen Zielen!

Renneinsatz der Forerunner 610

Im Rahmen des Neusser Sommernachtslaufs bestritt ich mit der Garmin Forerunner 610 meinen ersten Wettkampf. So durfte mich mein nunmehr liebgewonnener Trainingspartner auf den von mir unbeliebten 10 km begleiten. Da ich bei Wettkämpfen bis 10 km aufgrund physischer und psychischer Höchstbelastungen ;-) keinerlei Sinn für Experimente habe, beschränkte ich mich auf die Grundfunktionen der FR610. Als Ansicht wählte ich den zweigeteilten Monitor (Puls und Rundenzeit) und betätigte lediglich nur noch die Start-/Stoptaste zu Beginn bzw. Ende des Rennens. Ich hoffte, über die Uhr zuverlässig mittels Vibration eine Übersicht des zuletzt gelaufenen Kilometers zu bekommen um meine Pace zu kontrollieren.

Der Kurs durch Neuss erfolgt auf einer ca. 1,5 km langen sehr winkeligen Strecke die durch teils sehr enge Häuserschluchten führt. Für den GPS-Empfang sollte dies eine weitere schwere Prüfung werden. Diese bestand der FR610 tadellos, um das Ergebnis schon vorwegzunehmen!

Die Strecke in Neuss ist amtlich vermessen, durch die vielen engen Kurven, der relativ hohen Geschwindigkeit und den vielen Überrundungen ist das Laufen auf der Ideallinie jedoch völlig ausgeschlossen. Lediglich die ersten zwei Kilometer ließen sich noch ideal laufen und hier zeigte mir der FR610 exakt bei den jeweiligen Kilometerschildern den jeweils abgeschlossenen Kilometer an. Durch die nun anstehenden Überrundungen und dem dadurch bedingten weiten Ausholen bei engen Kurven, musste ich deutliche Umwege in Kauf nehmen. Dementsprechend signalisierte mir die Uhr schon immer kurz vor dem nächsten Kilometerschild den Abschluss des selbigen. Die “Abweichung” war jedoch völlig nachvollziehbar und entsprach der real gelaufenen Strecke!

Das Vibrieren am Armgelenk war Gold wert, denn durch die Zuschauermassen und die eigene Anspannung hätte ich sonst garantiert jedes Tonsignal überhört! Das Ablesen der nötigen Informationen war auch bei größter Belastung einwandfrei möglich, obwohl langsam die Dämmerung (und damit meine ich nicht nur die in meinem Kopf) einsetzte.

Bereits vor dem Rennen, als auch danach, erfuhr die Forerunner 610 an meinem Armgelenk sehr viel Aufmerksamkeit. Viele der Athleten sprachen mit bezüglich der neuen Uhr an, wollten viel über die FR610 erfahren und lobten ihr Design!

Die Auswertung bei Garmin Connect schaut so aus…

Meinen Wettkampfbericht gibt es hier.

12 Tage – 230 km – Zwischenfazit – Ausblick

Seit 12 Tagen sind “Die Zehn” nun stolze Besitzer der Garmin Forerunner 610.

Ich persönlich habe in dieser Zeit 230 km Laufkilometer mit meinem neuen “Trainingspartner” bestritten. Es war eine Freundschaft auf den ersten Blick. Denn bereits das Design sprach mich sehr an, und die Tatsache, dass in dieser Uhr, die selbst an meinem relativ dünnen Arm nicht überladen wirkt, alles drin ist, was man sich vorstellen kann, faszinierte mich.

Ohne mich besonders mit der Bedienungsanleitung auseinanderzusetzen, startete ich mein erstes Training und konnte die Uhr, ohne dass ich zuvor eine Garmin besessen hatte, intuitiv bedienen. Doch was die FR610 wirklich alles kann, wurde mir erst in den nächsten Trainingseinehiten klar. Doch immernoch habe ich nicht alle Funktionen ausprobiert.

Bei welchen Trainingseinheiten mit der FR610 in der vergangenen Woche begleitete, seht ihr hier.

Ganz kurz möchte ich hier nun einige Punkte aufzählen, die ich besonders gut finde und für mich kaufentscheidend wären:

  • Die GPS-Antenne ist in der Uhr integriert und findet sehr schnell die nötigen Satelliten.
  • Auch bei widrigen Verhältnissen (dichte Baumkronen) ist ein guter Satellitenempfang möglich
  • gut ablesbarer, leicht zu bedienender Touchscreen
  • unzählige Einstellungsmöglichkeiten der sog. “Trainingsseiten” für jedes, auch noch so individuelle Training
  • problemloses Aufladen der Stromversorgung per USB oder 230-Volt (keine zusätzlichen Batterien/Akkus für GPS)
  • Frei wähl- und programmierbare Trainingsprogramme
  • Vibrationsalarm bei Vollendung der individuellen Runde oder eines Trainings(zwischen)ziels
  • Auswertmöglicheit mittels Uhr, Software oder online
  • drahtlose Übertragung der Trainings- und Benutzerdaten
  • großer Speicher für Trainingsdaten

Wenn man etwas bis ins kleinste Detail testet, fallen natürlich auch Sachen auf, die verbesserungswürdig sind. Dies betrifft in erster Linie die Auswertungsmöglichkeiten am Computer. Vielleicht habe ich aber auch noch nicht die richtigen Einstellungsmöglichkeiten gefunden. Grundsätzlich gefällt mir zwar die Möglichkeit der online-Auswertung via garmin.connect und auch die Benutzeroberfläche des Trainings Centers sehr gut. Aber ich habe noch keine Möglichkeit gefunden, Zwischenzeiten die ich ohne GPS gelaufen bin, eine bestimmte Länge zuzuordnen. Auch werden diese Zwischenzeiten nur mit Minuten und Sekunden angegeben, hier fehlen mir zumindest die Zehntelsekunden.

In der kommenden Woche werde ich die Uhr zum ersten Mal bei einem Wettkampf tragen, hier hoffe ich auf eine optimale Temposteuerung für die, für mich unbeliebten, 10 km.

Danach geht es in die Berge und beim Zugspitzultratrail, sowie dem Etappenwettkampf “4-Trails” werden mein Trainingspartner Forerunner 610 und ich bestimmt das ein oder andere Mal an unsere Grenzen kommen.

Die Revanche

Nachdem ich die Garmin Forerunner 610 in den letzten Tagen verdammt hart rangenommen hatte und mit Gel-, Hitze- und Wasserattacken üblen Behandlungen ausgesetzt hatte, oder im dunkelsten aller Wälder, das GPS-System vor eine nahezu unlösbare Aufgabe gestellt habe, gab ich ihr nun die Möglichkeit sich an mir zu rächen.

Hierbei bot ich der FR610 Hilfestellung, indem ich mittels der Trainings-Center Software ein knallhartes Intervalltraining generierte und über den mitgelieferten USB-Stick per Funk an die Uhr übertrug. Heiko beschrieb dies bereits sehr gut. Leider konnte ich über das Trainings-Center nur 20 Schritte voreinstellen. Doch nach der Übertragung konnte ich die restlichen Tempoeinheiten und Trabpausen, sowie das Auslaufen noch an der Uhr einrichten. Das Intervalltraining ist unter dem vorher bestimmten Namen im Menupunkt “Trainings” – “Benutzer” abgelegt und kann jederzeit bearbeitet werden.

Meine Vorgaben waren von ganz unterschiedlicher Art. Zunächst erfolgte ein Aufwären. Dies sollte unabhängig von Länge und Zeit sein, also ließ ich das Ende offen. Als ich bereit für den Tempoteil war, betätigte ich die Lap-Taste und das programmierte Training lief ab. Zunächst einige 200-Meter-Läufe, dazwischen jeweils eine Minute Pause. Deutliches Vibrieren signalisierte mir die Wechsel. Damit ich mich auch zu 100 % aufs Laufen konzentrieren kann und nicht auf die folgenden Programmpunkte, habe ich die jeweils kommende Einheit mit einem Namen definiert, welchen mir die FR610 bei jedem Vibrieren im Display anzeigte. Es folgten zwei 500-m-Läufe in einem bestimmten Tempo, anschließend nochmal eine zeitlich begrenzte Trabpause und schließlich das eigentliche Tempotraining, bei welchem 4,  3 und dann für zwei Minuten das Tempo gesteigert wurde. Bei diesem Tempo hätte ich vor Anspannung definitiv jedes Tonsignal überhört. Das Vibrieren konnte ich aber selbst bei einem Zustand jenseits von Gut und Böse registrieren und der anschließende Blick auf die Uhr zeigte mir für 10 sec die nun einzuschlagende Geschwindigkeit. Nach drei Wiederholungen und dazwischenliegenden Trabpausen, begann das Auslaufen, welches ich wieder frei bestimmen konnte.

Das Vibrationssignal, die Möglichkeit die Trainingsseiten frei zu gestalten, sowie die Möglichkeit ein Training ganz unterschiedlich nach Zeit, Tempo und offenem Ende zu planen waren für dieses Training existenziell und funktionierte völlig problemlos.

Am Ende des Trainings hatte sich die Garmin Forerunner 610 tatsächlich für alle vorangegangenen Schikanen revanchiert und für die nächsten Einheiten haben wir einen Waffenstillstand vereinbart…

Crossing Deep Forest

Einen Härtetest für die GPS Erfassung musste mein Garmin Forerunner 610 gestern bestehen. Hierfür suchte ich mir eine Strecke kreuz und quer durch einen tiefen Wald aus. Es war schon wirklich sehr gemein von mir, was ich hier verlangte, denn teilweise waren die Bäume so dicht, dass ich das GPS-Signal auch in einem Bunker hätte testen können…

Im Großen und Ganzen war ich sehr zufrieden mit dem GPS Empfang. Wie immer fand der FR610 sehr schnell die sötigen Satelliten, dann ging es problemlos auf einer Geraden ohne Bäume entlang, bevor ich kurz vor km 4 (vgl. Bild Garmin.Connect) in einen äußerst dichten Laubwald einbog.

Kopie Garmin.Connect

Eine 100%ige Aussage zu meinem Tempo kann ich nicht treffen, aber es müsste sich auf jeden Fall in einem Bereich zw. 4:30 – 4:40 min/km befunden haben. Auf o. g. Bild habe ich die Kilometer-Abschnitte blau markiert, welche höchstwahrscheinlich falsch gemessen wurden. Wie gesagt, diese Abschnitte waren in einem derart dunklen Wald, dass es mich wundert, das der FR610 überhaupt ein GPS empfangen hat.

Die Abschnitte in einem Mischwald bzw. Nadelwald wurden problemlos erkannt. Somit ergibt sich auf den ca. 21 gelaufenen Kilometern ein ungefähre Abweichung von etwas über 1 %! (ca. 1:30 min – ca. 300 m)

Auf dem zweiten Bild kann man ungefähr erahnen, wie dicht der Wald in diesem Bereich ist. Also, meiner Meinung nach, hat der GARMIN Forerunner 610 den GPS-Test mit Bravour bestanden!!!

Crossing-Deep-Forest-Strecke

Härtetests für Mensch und Maschine

Als bei meinem Longrun das Thermometer hart an der 30 ° C Grenze kratzte, dachte ich zunächst, dass das Training in erster Linie für mich ein Härtetest wird. Doch auch mein Begleiter, der GARMIN Forerunner 610 musste ganz schön was mitmachen.

Die Vorbereitungen für die Benutzung des FR610 waren sehr schnell abgeschlossen. Ich stellte die “Auto Lap” auf 1 km ein, um regelmäßig über meine Pace informiert zu werden. Eine der “Trainingsseiten” passte ich ebenfalls an, um auf den kommenden Kilometern einen Überblick über die, für mich, wichtigsten Informationen zu haben.

Ganz neugierig war ich unmittelbar vor Beginn meines Trainings, wie schnell der FR610 die nötigen Satelliten findet, da ich ihn an zum ersten Mal an einen anderen Ort benutzte. Um die Sache noch etwas spannender zu machen, startete ich die Uhr im geschlossenen Raum, einen Meter hinter einem Fenster. Nach knapp unter 30 sec. wurden die Satelliten gefunden!

Die direkte Sonne machte dem FR610 deutlich weniger aus als mir, auch das Display war jederzeit gut ablesbar. Ein besonderen Test ließ ich mir noch einfallen, untypisch für mein Training, benutzte ich ein Powergel und bediente mit klebrigen Fingern den Touchscreen, sowie für eine kurze Unterbrechung die Start-/Stopptaste. Die Taste ließ dies völlig unbeeindruckt und das völlig verschmierte Display konnte ich, ohne die Einstellungen unbeabsichtigt zu verstellen, an meinem Trikot abputzen. Hätte ich noch ein wenig gewartet, wäre das Display von alleine wieder sauber geworden. Denn ich kam in einen monsunartigen Regenschauer. Die 10 Minuten “Dauerwäsche” überstand der FR610 ohne Probleme.

In meinem nächsten Bericht darf sich der FR610 mit einem geplanten Intervalltraining, für die Schikanen die ich ihm angetan habe, an mir rächen

Garmin Forerunner 610 als Tempomacher

Für heute stand ein Intervalltraining auf dem Programm. Für gewöhnlich laufe ich auf der Bahn, um einen besseren Überblick über meine Pace zu haben. Mutig, da ich ja ein ausgeklügeltes GPS-System am Arm hatte, lief ich die geforderten Wiederholungsläufe “in freier Wildbahn” am Main-Donau-Kanal. Da ich dennoch einen Anhalt und direkten Vergleich von tatsächlichen Tempo und Anzeiger des FR610 wollte, startete ich die Läufe immer an einem Kilometerstein. Nach 200, 400, etc. Meter konnte ich “Rundenzeit” und Pace vergleichen. PERFEKT: Der Garmin Forerunner 610 zeigte zu 100% das richtige Tempo an!!!

Im Vorfeld konfigurierte ich den FR610, indem ich ein neues Intervalltraining anlegte. Meine Vorgaben waren 4 x 200 m, anschließend 2, 3, 4, 3, 2, 1 Minute(n) in unterschiedlichen Tempi. Da ich zunächst bestimmte Distanzen, danach aber eine unterschiedliche Dauer der Intervalle, sowie unterschiedlich lange Ruhezeiten hatte, ließ ich “Typ und Erholungstyp” offen und gab 10 Wiederholungen an, außerdem bestätigte ich das “Aufwärmen und Auslaufen”.

Anschließend konfigurierte ich noch die “Trainingsseite”. Hier hat man die Möglichkeit vier unterschiedliche “Monitoranzeigen” einzustellen, die dir spezielle Daten für dein Training anzeigen. Für mich waren der Puls, die momentane Pace, die Durschnitts-Rundenpace und die Rundenzeit wichtig. Diese vier Daten wurden mir anschließend auf einer der vier Seiten angezeigt.

Trainingsseite mit HF, Pace (Durschnitt und Momentan), Rundenzeit

Die komplette Konfiguration dauerte nicht länger als 5 Minuten, obwohl ich die Uhr gestern zum ersten Mal in der Hand hielt.

Den Beginn des Trainings, sowie den Start und das Ende der Tempoeinheiten bestätigte ich mit der “Lap-Taste”. Während der Tempoläufe hatte ich mit den gewählten Einstellungen zu jeder Zeit einen perfekten und zuverlässigen Überblick über den Leistungsstand!

Nach der Übertragung an Garmin Connect konnte ich eine umfangreiche Auswertung des Trainings durchführen und meinem Trainer von einem rundum gelungenen Training berichten.

Überblick über alle Runden direkt nach dem Training

Rundendetails

Garmin Premiere

Nach dem Auspacken der Forerunner 610 musste alles ganz schnell gehen, denn ich stand etwas unter Zeitdruck. Dennoch ließ ich es mir nicht entgehen einen kleinen Dauerlauf mit dem neuen Modell durchzuführen.

Da es meine erste Garmin ist, rechnete ich zunächst schon mit größeren Schwierigkeiten, was die Einstellungen und Menüführung angeht. Doch ein Blick in die Schnellanleitung, während die 610 für ihre restlichen 8 % Ladekapazität an der Steckdose hing, schaffte schnell Klarheit.

Die Grundeinstellungen konnte ich intuitiv durchführen, danach ging es auch schon mit Laufschuhen und der Forerunner am Arm vor die Haustüre. Zum ersten Mal musste ich keinen umständlichen GPS-Empfänger am Oberarm fixieren und die Satellitenfindung war in kürzester Zeit erledigt.

Meine ersten Meter führten an einer vermessenen Strecke entlang, auf den Meter glich die Anzeige der 610, der Kilometrierung am Wegesrand! Während des Laufens konnte ich auch im ungeübten Zustand die ein oder andere Information bzgl. Zwischenzeiten, Pace, Puls erfragen.

Nach dem Training – immernoch unter Zeitdruck – konnte ich sogar noch relativ zügig die Daten in die Trainingsplattform “Garmin Connect” übertragen.

Den “Stresstest” hat die GARMIN Forerunner 610 also problemlos bestanden. Was nun folgt, sind viele Tests bis ins Detail – ich freue mich darauf!

Nach dem ersten "Stresstest"

Neuer Trainingspartner

Soeben ist mein neuer Trainingspartner angekommen. Er kam per Post und meine Nachbarin hat ihn mir übergeben. Ich war froh, dass sie ihn mir freiwillig überlassen hat!

Und da ist er:

Ich kann es kaum erwarten, ihn näher kennenzulernen!

Keep on running!