Tanita, Garmin Connect & GMON Software

Nachdem die kostenfreie Testversion der GMON Software, die mit der Tanita Waage BC 1000 kompatibel ist, abgelaufen ist, gibt es noch einmal ein kurzes Update dazu.

Die vielen Einzelheiten zur Software hatte ich ja bereits hier im Detail vorgestellt und wie man die Daten erh√§lt kann man in dieser √úbersicht nachlesen. Auch heute bin ich immer noch √ľber die einzelnen Anzeigem√∂glichkeiten erstaunt. Nach 30 Tagen Test habe ich¬†eine umfassende √úbersicht √ľber eine Vielzahl von Werten wie K√∂rpergewicht, -fett & -wasser; Muskel- &¬† Knochenmasse; Kalorienmenge, die ich pro Tag verzehren darf, um nicht zuzunehmen; vizerales Fett; metabolisches Alter; Puls und Blutdruck erhalten.

Sofern man alle Daten eingibt, erhält man eine genaue Analyse und den Verlauf von jedem einzelnen o.g. Körperwert; es wird zudem angezeigt, ob man im optimalen Bereich liegt und woran man noch arbeiten kann.

Nun stellt sich die Frage, ob man sich diese Software unbedingt kaufen muss oder nicht und da Garmin mit Garmin Connect eine √§hnliche √úbersicht bietet, kann ich die Frage f√ľr mich klar mit nein beantworten.

Garmin Connect

Es gibt nur zwei kleine Nachteile; an einem kann vielleicht Garmin selbst noch etwas √§ndern. Auf Garmin Connect wird nicht der eigene BMI angezeigt; diesen kann man sich aber leicht auch selbst ausrechnen. Der Praxis halber w√ľrde ich es aber sch√∂n finden, den BMI mit dargestellt zu bekommen.

Was die GMON Software allerdings wirklich einmalig f√ľr den Hausgebrauch macht, ist die tolle √úbersicht der einzelnen Werte, die man sonst nur vom Experten erh√§lt. Aber da muss jeder f√ľr sich selbst entscheiden, ob diese n√∂tig bzw. f√ľr einen selbst n√ľtzlich ist.

Gmon Analyse


Wieso, weshalb, warum muss es denn der Forerunner 610 sein?

Ich w√ľhlte mich vor einigen Wochen noch durch das Handbuch meines neuen Forerunner 610, damit ich nur keine Funktion, keine M√∂glichkeit, mein Training zu verbessern und effektiver zu gestalten, √ľbersehe. Au√üerdem bekommt man mit so einem Garmin nicht nur eine einfache Uhr zum Aufziehen, sondern zusammen mit Garmin Connect ein ganzes Trainingscenter an die Seite gestellt, das zudem auch eine detaillierte Auswertungen mit der Tanita BC 1000 Waage erm√∂glicht.

Nachdem man nun ja hier das Fazit der einzelnen Mittester nachlesen kann, m√∂chte ich mich ihnen anschlie√üen, aber ihnen zun√§chst an dieser Stelle f√ľr die einzigartige Unterst√ľtzung danken. Es war wunderbar euch kennenzulernen und wir h√∂ren & lesen uns sicher wieder.

Es war mir eine Freude als Tester hier dabei sein zu k√∂nnen und dass ich von Garmin die tolle Ausr√ľstung zur Verf√ľgung gestellt bekommen habe.

Eine kleine, aber durchaus repr√§sentative Umfrage in mehr oder weniger sportlichen Kreisen, best√§tigt mein erstes Staunen, denn die ersten Fragen betrafen immer den Touchscreen. Frauen, einschlie√ülich meiner Person, fragten sich zwar, ob es andere Farben f√ľr das Armband gibt ‚Äď aber wir wollen nicht ablenken, denn an Schlichtheit und Eleganz ist der Forerunner 610 wohl kaum durch einen anderen Sportcomputer zu toppen.

Warum ich mir den Forerunner 610 im Vergleich zum 210er eher kaufen w√ľrde, habe ich bereits hier beschrieben. Zusammenfassend noch einmal alles in einer √úbersicht √ľber die Vor- & Nachteile des 610er:

Vorteile in der Reihenfolge, wie sie f√ľr mich wichtig sind:

-         GPS Aufzeichung

-¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Anzeige umfassender Daten wir Pace & Rundenzeiten (hatte ich vorher nicht, ist aber f√ľr ein gezieltes Training und die Optimierung einzelner Einheiten absolut notwendig), Herzfrequenz, Distanz‚Ķ

-¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Touchscreen, der unter allen Bedingungen bedienbar (Regen, Handschuhe)ist, verf√ľgt √ľber ein hoch aufgel√∂stes Display

-¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Intuitive Men√ľf√ľhrung

-         Design/Größe

-         Vibrationsalarm

-         Virtueller Partner, virtuelles Rennen

-         Auto Pause

-         Einstellbare Trainingseinheiten

-         Individualisierbare Seiteneinstellungen

-         Navigation zu Positionen

-         Übertragung per ANT Stick (kabellos)

-         Wechsel zwischen Lauf- und Radeinheiten möglich

-         Aufladen per Magnetclip ohne Ladekralle (schnell und einfach)

-         Kompatibel mit der Tanita BC 1000

-         Anzeige des Trainings Effect (TE, Trainingseffekt)

-         Zubehör wie Geschwindigkeits- & Trittfrequenzsensor, Laufsensor erhältlich

-         Kann als normale Uhr getragen werden

 

Nachteile

-         Akkulaufzeit beträgt 8 Stunden

-         Keine Multisportfunktion, da ist der FR310XT immer noch die bessere Wahl

-         Nicht wasserdicht

-         Keine Möglichkeit Strecken nachzulaufen

-         Energiesparmodus sollte zeitlich veränderbar sein

Und zum Schluss? Noch eine kleine Auszeichnung von mir: die einzelnen Details zum Thema Navigation zu einzelnen Positionen hat ja Kathi so sch√∂n beschrieben und dem kann ich mir nur anschlie√üen ‚Äď rein in den Wald, zick zack gelaufen, dann verlaufen und das vorher einprogrammierte Zuhause oder den Startpunkt als Ziel angeben und schon wird man wieder zur√ľck gef√ľhrt (auch sehr praktisch auf Reisen, wenn man gern mal die Orientierung verliert). Mit dieser Funktion handelt sich der Forerunner eindeutig dieses Pr√§dikat Angsthasensicher ein!

Oha, wie schnell ein Testmonat vergeht…

Heute ist der Tag gekommen, an dem ich nach vielen erfolgreichen Trainingsstunden und zwei tollen Wettk√§mpfen mit dem aktuellen Garmin Topmodell ¬ĽForerunner 610¬ę (m)ein Fazit ziehen will.

Es war ein spannender Monat. Am Anfang, als das Paket von Garmin kam, hatte ich vor lauter Freude etwas Pipi in der Hose und heute freue ich mich jedes Mal, wenn ich auf den Forerunner 610 schaue. Denn das ist der erste gro√üe Vorteil gegen√ľber meinem bisherigen Laufcomputer dem Forerunner 305. Der FR610 ist absolut alltagstauglich. Ich trage ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, rund um die Uhr. Der FR610 ist elegant und tr√§gt sich angenehm. Eine Zweituhr will und ben√∂tige ich nicht mehr.

Der Forerunner 610 macht viel Spaß. Das steht einmal fest.

Er ist aber vorrangig ein professioneller Trainingscomputer mit einem innovativen Bedienungskonzept. Man bedient den FR610 via Touchscreen. Das ist bisher einmalig in der “Laufcomputer-Welt”! Anfangs dachte ich skeptisch, was hat ein Touchscreen in der Sportwelt verloren. Heute wei√ü ich, es funktioniert. Es funktioniert sogar sehr gut!
Nach ein wenig √úbung, ist mein Zeigefinger ein Meister der FR610-Bedienung. Nur bei den schmalen Zahlenreihen hat der Finger etwas Schwierigkeiten. Das liegt aber an der Dicke meiner Fingerkuppe.
Tipp daher: Wenn es mal “eng” wird, einfach die Fingerspitze mit dem Nagel f√ľr die Bedienung nutzen.
Meine Tests haben es bewiesen. Den FR610 kann man im Regen gut bedienen und selbst im Winter mit Handschuhen. Somit steht einem Ganzjahrestraining nichts im Wege.

André in der Arktis

André in der Arktis

Was kann der Forerunner 610 weiterhin – was zeichnet ihn aus (einige wichtige Fakten):

Akku
Garmin gibt 4 Wochen im Stromsparmodus an. Das konnte ich nat√ľrlich nicht testen. 8 Stunden soll der FR610 im Trainingsmodus halten. In einem Dauertest hat der Akku meines FR610 ca. 7:20 h gehalten. Das mag f√ľr einige Sportler zu wenig sein. Ich denke da an Radsportler, Triathleten, Ultra-L√§ufer etc.. F√ľr genannte Sportarten und Extreme ist dann der aktuelle Garmin Forerunner 310XT eindeutig die bessere Wahl. F√ľr ambitionierte Freizeit- und Wettkampfl√§ufer reicht aber die Akkulaufzeit. Es ist eben ein Forerunner – for Runner!
Aufgeladen wird der FR610 sehr komfortabel mit einem magnetischen “Dock” (mir f√§llt jetzt keine bessere Bezeichnung ein). Es sitzt sehr fest und kann an einem USB Port oder 220V-Netzteil angeschlossen werden.

Brustgurt
Er liegt gut an, rutscht selbst bei verschwitztem Oberk√∂rper nicht und ich sp√ľre ihn kaum. Einwandfrei!

Display
Das Display ist sehr kontrastreich und daher immer gut ablesbar.

GPS
Der GPS-Empfang ist vorbildlich. Laut Garmin ist der bestm√∂glich verf√ľgbare GPS Chip verbaut ‚Äď O-Ton. Die ben√∂tigten Satelliten werden schnell und zuverl√§ssig bestimmt respektive gefunden. Einige Beweisvideos findet ihr hier im Testblog. In den Systemeinstellungen findet man zudem eine spezielle Satellitenanzeige. Die Seite f√ľr Technikfreaks. Es wird angezeigt: Anzahl der Satelliten, Nummer, die Signalst√§rke und GPS-Genauigkeit.

Trainingsoptionen
Der FR610 bietet zwei Trainingsvarianten. Zum einen das Intervalltraining und zum anderen das benutzerdefinierte Training, welches ich seit Anfang ständig nutze.
Beim Forerunner 610 kann man wie bei anderen FR Modellen zwischen den Sportarten Laufen und Radfahren einfach wechseln.¬†Nat√ľrlich bietet der FR610 spezifische Einstellm√∂glichkeiten.
Da wären:

  • diverse Alarme (HF, Distanzen, Zeit etc.)
  • Auto Lap
  • Auto Pause
  • automatischer Seitenwechsel
  • Virtual Partner (f√ľrs Laufen oder Radfahren konfigurierbar)
  • Virtual Racer ‚Ķ ist eine ganz neue Option – Nadin hat diese getestet und gut sehr beschrieben (LINK)

Auch neu und mittlerweile unverzichtbar f√ľr mich: der Trainingseffekt von Firstbeat. Kein anderer Forerunner bietet diese Funktion! Und f√ľr mich ein Grund, den FR610 anderen FRs vorzuziehen.
Jetzt kann ich endlich sehen wie effektiv mein Marathontraining ist. Ihr habt folgenden Beitrag hoffentlich gelesen?! Kleine Garmin Trainingslehre‚Ķ (Nur Nadin kann das so gut erkl√§ren! Danke daf√ľr.)

Organisation der/ meiner Trainings
Trainings lege ich, wie vom FR305 gewohnt, im Garmin Trainings Center an und √ľbertrage diese endlich(!) drahtlos via USB ANT Stick an den FR610. Umgekehrt lade ich die Aufzeichnungen ins Center.

Kurz zur Garmin Trainings Center Software: Die Software ist praktisch und l√§uft sehr stabil auf meinem Mac. Einige Sachen, wie die Kartenansicht und das L√∂schen von Eintr√§gen sollten in Zukunft verbessert werden. Bisher kann ich immer nur einen Eintrag l√∂schen und nicht mehrere gleichzeitig. Sorry, die Kartenansicht ist noch nicht wirklich zu gebrauchen. Wer viele Auswertungsfunktionen und eine sch√∂nere Kartenansicht ben√∂tigt, dem empfehle ich zus√§tzlich rubiTrack f√ľr Mac OS X. Ich benutze beide Programme.
Sehr gut gef√§llt mir die Garmin Connect Plattform im Internet und da muss sich eigentlich jeder “Garminianer” anmelden. Zeigt was Ihr drauf habt!

Nun komme ich aber langsam zum Schluss. Wir Tester haben schon soviel zum FR610 geschrieben…

Mein heutiges Fazit:

Der Test hat sehr viel Spa√ü gemacht. Ich habe au√üerdem viel dazu gelernt. Es gab √ľberwiegend gute Trainingsstunden und nur ganz wenige Schrecksekunden. Ich erinnere an den Auto-Pause Schluckauf und den Firmware Fehler.¬†Beide Probleme waren schnell behoben. Garmin hat beim FW Problem hervorragend und professionell reagiert. Es wurde umgehend ein Update angeboten. So geh√∂rt sich das. Mit der aktuellen Firmware 2.4 l√§uft der FR610 tadellos.

Mit dem Forerunner hat Garmin wahrlich ein Prachtst√ľck auf den Markt gebracht.
Wenn es was zu verbessern und optimieren gibt, dann sind das nur Kleinigkeiten. Neuerungen und/ oder √Ąnderungen lassen sich gut mit Software-Updates einspielen. Ich bin gespannt, was noch kommt.
Verbesserungsw√ľnsche hat jeder und ich heute nur zwei.
Der Energiesparmodus sollte tats√§chlich deaktivierbar sein. Ich wei√ü nat√ľrlich, dass der Akku dann mehr gefordert ist. Au√üerdem w√ľnsche ich mir eine kleine App, mit welcher ich offline die wichtigsten Eckdaten und Parameter einstellen kann und drahtlos an den FR610 √ľbergebe. Da gibt es eine “Obstfirma” in Cupertino mit dieser Musiksoftware‚Ķ so √§hnlich stelle ich mir das vor.

Wenn mein Forerunner 305 heute den Geist aufgeben w√ľrde, dann w√ľrde ich mir den Forerunner 610 kaufen. Das Design inklusive der guten Verarbeitung, die Alltagstauglichkeit, dass gute und logische Bedienungskonzept hat es mir angetan. Die Akkulaufzeit reicht f√ľr alle meine(!) sportlichen Aktivit√§ten und eine wasserdichte Pulsuhr ben√∂tige ich nicht. Die neuen Funktionen, besonders der erw√§hnte Trainingseffekt, sind das Z√ľnglein an der Entscheidungswaage. Kein anderer Forerunner bietet die TE-Funktion und ich will sie nicht mehr missen.
Die 399,00 Euro, inkl. Brustgurt, sind kein Pappenstiel, aber wenn man wie ich, ambitioniert Sport treibt, wirklich gut angelegt. Davon bin ich heute √ľberzeugt und die Tests der letzten Tage beweisen das eindeutig. Der FR610 wird mir lange treu sein, davon gehe ich aus. Vielleicht darf ich ihn behalten?

Bitte geht zum Händler. Lasst Euch den Garmin Forerunner 610 erklären und testet ihn kurz. Ihr werdet am Ende fasziniert sein!

Nun noch einige Fotos, auf denen Ihr hoffentlich seht, dass das Laufen mit dem Forerunner extrem viel Spaß macht. Außerdem gibt es dazu noch ein kurzes Video. Wer nun Lust auf einen Rostocklauf hat, meldet sich bei mir und wir drehen dann eine Runde gemeinsam. Deal?

Alle Fotos hier: http://gallery.me.com/pristaff/100469 (Lauf am 6. Juli 2011 (Fotos & Video: Timo Roth → timo-roth.de)

Video ¬ĽEin Testmonat macht soviel Spa√ü!¬ę


Habt Ihr noch Fragen, dann stellt diese bitte. Ich versuche jede zu beantworten. Ihr findet mich auf Twitter & Facebook. Google+ muss ich erst noch verstehen und lernen.

Ein Tipp zum Schluss: Wenn Eure Lieblingsfirma zum Testen einlädt. Bitte bewerbt Euch! Ich kann das nur empfehlen. Es macht riesig Spaß. Und wer weiß, vielleicht hat der nächste Forerunner Livetracking dabei? Dann beobachte ich Euch!
Ich dr√ľcke jedem von Euch die Daumen.

Gruß von André & Goodbye!

PS: Ich hoffe, dass Garmin nun diese Plattform nicht sofort schliesst. Ich bin Euch doch noch einen Artikel schuldig. Hier flirten Tanita und Peter ganz dolle. Und ich will Euch davon berichten…

2. Wettkampf mit dem Garmin Forerunner ńĪ 5. BROOKS-M√ľnster-City-RUN

2. Wettkampf mit dem Garmin Forerunner ńĪ 5. BROOKS-M√ľnster-City-RUN

5. BROOKS-M√ľnster-City-RUN

Am letzten Sonntag war es endlich soweit. Es ging auf Einladung von Brooks Deutschland nach M√ľnster zum “5. BROOKS-M√ľnster-City-RUN”. Sehns√ľchtig habe ich auf diesen Tag gewartet. Es sollte mein erster Wettkampf weit weg von zu Hause sein. Hinzukommend habe ich mich mit Bekannten in M√ľnster verabredet, die ich bis dato nur aus dem virtuellen Raum (Facebook & Twitter) kannte.
Ja, ich war sehr aufgeregt.

Am Sonntagmorgen bin ich zusammen mit Thomas in Rostock losgefahren und gl√ľcklicherweise ging es auf der Autobahn z√ľgig voran. Wir waren p√ľnktlich in M√ľnster und checkten im Hotel ein. Anschlie√üend gingen wir etwas Essen. Nur leider fiel unsere Wahl auf das falsche D√∂nerbistro. Dazu aber sp√§ter mehr. Nach dem Imbiss ging es auf das Zimmer und ich schlief noch etwas.

Punkt 17.30 Uhr war dann endlich der Aufbruch in die M√ľnsteraner Innenstadt. Es gab jetzt kein zur√ľck mehr.
Wir hatten uns dort alle um 18.00 Uhr am Brooks Stand verarbeitet. Nat√ľrlich haben sich¬†die beiden Mecklenburger verlaufen und kamen dadurch mit etwas Versp√§tung an. Es warteten dort schon Nadine, Matthias, Martin, Sebastian, Testkollege Sven und Andreas von Brooks auf uns.
Toll, gleich einmal zu sp√§t kommen. Was macht das f√ľr einen Eindruck? Aber die sechs waren so cool und sahen es uns nach. Viel Zeit war nicht mehr. Thomas und ich holten daher schnell unsere Startnummern ab und wir liefen uns etwas warm. Auf den Start wartend, unterhielten wir uns alle angeregt und beobachteten den Sch√ľlerlauf. Selbstverst√§ndlich wurde der Garmin Forerunner 610 mit allen seinen Raffinessen pr√§sentiert und erkl√§rt. Das war eine Ehrensache f√ľr Sven und mich. Nachdem die Sch√ľler mit ihrem City Run fertig waren, gingen wir zum Start. Auf dem kurzen Weg dahin machte ich den FR610 “scharf” und w√§hlte wieder die Trainingsseite wie auf dem Bergring in Teterow. Zus√§tzlich stellte ich die Autorunde (Auto Lap) auf einen Kilometer. Die Strecke war genau vermessen und so konnte ich die GPS Genauigkeit testen. Genau wie Sven, war ich aufgeregt und h√∂rte daher keinen Startschuss, aber die Masse lief los und ich folglich auch. Genau auf der Zeitnahmematte starte ich die FR610 Aufzeichnung. Die erste Runde begann und wie von anderen Wettk√§mpfen gewohnt, wieder recht z√ľgig. Bis zur ersten Kilometermarke schaute ich nicht auf den Forerunner. Ich musste bei dem anf√§nglichen Gedr√§nge meinen Weg und das Tempo finden. Wirklich genau bei der Kilometermarkierung #1 vibrierte der FR610. Die GPS-Aufzeichnung ist aber sehr genau, dachte ich und freute mich dar√ľber. Das Vibrieren wiederholte sich nun bei jedem Kilometer und das genau an den jeweiligen Marken.
Der M√ľnsteraner Citylauf ist eine Laufveranstaltung mit sehr vielen L√§ufern. Daher musste ich mich sehr auf das Laufen konzentrieren. Oft habe ich nicht auf den FR610 geschaut. Gelegentlich war der Blick auf die Pace gerichtet. Ganz schnell konnte ich diesmal nicht laufen. Ich wollte meine rechte Wade schonen. Tage zuvor hatte ich noch Schmerzen.
Die Runden vergingen wie im Flug. Immer wenn ich √ľber den Prinzipalmarkt gelaufen bin, gab es eine ordentliche G√§nsehaut. Das Publikum war so klasse – was f√ľr eine Stimmung. Erlebt habe ich so etwas noch nie. Ph√§nomenal!
Ich wei√ü heute schon, dass ich 2012 wieder nach M√ľnster fahre. Das will ich noch einmal erleben. Hoffentlich bleibe ich bis dahin gesund.
Nach ca. 49‚Äď50 Minuten war f√ľr mich der City Run beendet und ich gl√ľcklich √ľber das Erreichte. Froh war ich zudem, dass die Wade gehalten hatte.
Ich holte tief Luft und genoss noch eine ganze Weile die Stimmung am Markt. Kurz nach mir kamen dann auch Martin, Sven und Sebastian durch das Ziel. Thomas und Matthias warteten schon auf uns Рbeide waren am Sonntag unsere Topläufer.
Wir trafen uns alle am Brooks Stand wieder. Das breite L√§cheln aller Beteiligten h√§ttet ihr sehen sollen. Alle waren so happy und standen noch voll “unter Strom”. Wie haben mit unseren Emotionen¬†sofort unsere Teamfotografin Nadine angesteckt und soweit ich wei√ü, ist sie seit gestern wieder aktive L√§uferin.
Wir haben noch ein wenig geredet, Spa√ü gehabt und ein Abschlussfoto gemacht. Sven und ich haben nat√ľrlich stolz den FR610¬†in die Kamera gehalten und es ist ein sch√∂nes Foto dabei herausgekommen!

Das gesamte Twitter ‚ÄúTeam‚ÄĚ (Foto: Sven bzw. Nadine)

Uhrenvergleich bei den beiden Forerunner Läufern (Foto: Sven bzw. Nadine)

Leider war am Ende die Zeit f√ľr ein Siegerbier zu kurz, denn fast alle mussten noch nach Hause. Montag war nur f√ľr Thomas und mich noch frei.

Ich habe diesen Lauf und die Veranstaltung sehr genossen. Alles war so wunderbar. Ich habe gro√üartige Menschen kennengelernt. Die M√ľnsteraner sind ein einmaliges Publikum und der Garmin Forerunner war wieder der ideale und ein sehr genaue Laufbegleiter.
Einzig die t√ľrkische Pizza vom nachmittag lag mir bis zum Schluss schwer im Magen. Man lernt halt nie aus. Zuk√ľnftig gibt es dann wieder Kartoffeln oder Reis mit einer leichten So√üe.
Ungeachtet dessen war es ein perfekter Tag, denn ich nie vergessen werde.

Die Resonanz auf unser Twitter-Gezwitscher und die Facebook-Beitr√§ge √ľber den 5. BROOKS-M√ľnster-City-RUN ist sehr gro√ü und durchweg positiv. Im n√§chsten Jahr werden wir¬†noch viel mehr L√§ufer – soviel steht heute schon fest. Bei vielen Freunden & Bekannten ist das Interesse geweckt.

Ich kann abschließend nur sagen:
Wer von Euch die M√∂glichkeit hat und auf G√§nsehaut pur steht, muss in M√ľnster einen 10 km City Run absolvieren.

Sportliche Gr√ľ√üe von¬†Andr√©

weitere Fotos gibt es hier: Sven ńĪ Brooks

Meine Aufzeichnung:

Absturz?

Moin, moin

Heute ist der Garmin Forerunner610 Sportcomputer w√§rend eines Spazierganges mit unseren Hunden abgest√ľrzt. Ich wollte nochmal in Ruhe die Funktion “Zur√ľck zum Start” testen. Nun war in den Einstellungen zus√§tzlich in den Optionen f√ľr das Laufen “Autostopp” bei stillstand aktiviert. Das automatische Anhalten der Stoppuhr funktioniert ja super. Der Autostart jedoch ist wohl nicht sensibel genug bei der Benutzung als Fussg√§nger. 25-30m musste ich mich bewegen, bis die Stoppuhr selbstst√§ndig wieder startete. Befand sich die Uhr im Autostopp und fing ich das Joggen an, startete die Uhr zuverl√§ssig nach ca. 5-10m . Nun zum Absturz/eingefrorenes Display.

Ich hatte immer mal wieder die Stoppuhr resetet. Jetzt wollte ich die √ľberfl√ľssigen Aktivit√§ten l√∂schen. Dabei viel mir auf, das im Display der Aktivit√§ten stand, dass die Stoppuhr noch aktiviert sein solle. Dies war aber definitiv nicht der Fall. Der Reihe nach ging ich alle zu l√∂schenden Aktivit√§ten durch, startete nochmal die Stoppuhr….wieder gestoppt, und nun wollte ich einen Reset durchf√ľhren. Das aktuelle Display zeigte dabei immer noch die Aktivit√§ten. Der Counter z√§hlte r√ľckw√§rts…..und blieb bei “1″ stehen.

Auf keinen Knopfdruck ragierte das Display. Weder mit Ton noch mit Vibration.

Nun habe ich, man m√∂ge mir verzeihen, den Knopf zum Einschalten ganz, ganz lange gedr√ľckt. Ein kurzes flackern, und die FR 610 f√§hrt sich wieder hoch.

Habe ich dem Sportcomputer nun durch das ganze Herumgedr√ľcke zum Start/Stopp¬† und dem Reset √ľberfordert? Kann sich das Betriebssystem durch so etwas aufh√§ngen?

Jedenfalls funktioniert jetzt alles wieder einwandfrei. Die Garmin wird gerade geladen. Es ist fast windstill!! H√∂chste Zeit f√ľr einen Ausritt auf dem Rennrad

lg

Jan-Erik

Forerunner 610 ‚ÄĘ Fazit

Ich m√∂chte mich ebenfalls wie Kathi erstmal ganz herzlich bei Garmin f√ľr die M√∂glichkeit den Forerunner 610 so ausf√ľhrlich zu testen bedanken. Zus√§tzlich danke ich besonders Christian von Garmin f√ľr den tollen Support w√§hrend des Tests und sicherlich auch in Zukunft. (mich wirst jetzt nicht mehr los) :-) .

Ich m√∂chte mich auch bei meinen Mittestern bedanken, es hat wirklich viel Spa√ü gemacht mit euch zu Twittern, FaceBooken und zu diskutieren, hier geht ein besonderer Dank an Andr√© der ein wenig schuld ist das ich den Brooks M√ľnster City RUN mit gelaufen bin. Es war wirklich sch√∂n dich “im echten Leben” kennen lernen zu d√ľrfen. Ihr seid eine tolle Truppe die mich immer wieder animiert mein Training zu optimieren. Nadin dir dr√ľcke ich ganz, ganz doll die Daumen das du schnell wieder auf die “Piste” kommst.

 

So nun aber zum Forerunner 610

Ich hatte ja bereits ein Forerunner 405 und somit habe ich den Test oft als Vergleichstest gesehen.

Die Verarbeitung
Dank des Einsatzes verschiedener Materialien wie Metall und Kunststoff ist die Uhr sehr hochwertig verarbeitet und macht einen edleren Eindruck als die FR405 die nur aus Kunststoff besteht.

Das Tragegef√ľhl
Die FR610 ist ergonomischer gebaut als die FR405, die Metallr√ľckseite ist angenehm abgerundet und sie tr√§gt sich genau so wie eine “normale” Armbanduhr.
Auch der Textil Pulsgurt tr√§gt sich sehr angenehm, dieser war bei der FR405 noch teils aus Kunststoff. Der Pulsgurt des FR405 hat mich zwar nie gest√∂rt aber der, der FR610 ist so gut wie gar nicht mehr sp√ľrbar. Vor meiner FR405 hatte ich eine Pulsuhr von Polar mit einem Textilgurt und wenn ich alle drei vergleichen w√ľrde komm ich zu folgendem Ergebnis.

  1. Platz FR610
  2. Platz FR405
  3. Platz Polar Gurt

Die Technik
Da kann man nur wow sagen. Von der Größe, dem Touchscreen bis hin zur Genauigkeit alles topp.

Vorteile

  • Tolles Design
  • Geringe Gr√∂√üe
  • Gut ablesbares Display
  • Einfache Bedienung
  • Touchscreen (das auch bei N√§sse perfekt arbeitet)
  • Gute Menue Struktur
  • Angenehmer Pulsgurt
  • Drathlose √ľbertragung der Daten zum PC/MAC
  • Tooles Online Portal um Trainings anzuschauen und zu vergleichen

Aber wie das in einem solchen Test numal ist m√ľssen/sollten auch Dinge die mir nicht ganz so Positiv aufgefallen sind genannt werden.

  • Mir ist aufgefallen das bei der Pulsanzeige das Prozentzeichen fehlt, was allerdings auch nur bei der einrichtung etwas st√∂rt da man nicht genau wei√ü was angezeigt wird bzw. diesen Wert nicht ganz versteht.
  • Der FR610 hat leider keine Pulskurve mehr die der FR405 hatte, ich habe diese Kurve gerne genutzt um die Tendenz zu sehen.
  • Beim Wettkampf ist mir aufgefallen das der FR610 recht schnell in den Energiesparmodus geht, was kurz vor dem Start nicht ganz so sch√∂n ist.
    Dieses sollte man ausschalten können bzw. die Zeit selber wählen können.

Ich muss dazu sagen das diese kleinen “schw√§chen” alle Softwarebedingt leicht zu beseitigen w√§ren (was Garmin in der Regel auch oft recht schnell macht)

FAZIT:

Der Forerunner 610 bekommt von mir eine klare Kaufempfehlung und wird bei mir den Forerunner 405 ablösen.

“Es macht einfach spa√ü und motiviert unheimlich mit diesem kleinen High-Tech Wunder zu Laufen”

Und keine Sorge ihr werdet weiterhin von mir lesen :-)


Garmigramm am 5. Juli 2011 von André

Die letzte gro√üe Herausforderung f√ľr den Forerunner 610?

Heute Abend leite ich mit meinem Lauffreund Thomas eine Frauenlaufgruppe im Barnstorfer Wald Rostock.
Es wollen ca. 20 Frauen kommen. Thomas und ich sind jetzt schon total aufgeregt.

Ich wette, daß wieder nur der Garmin Forerunner 610 cool bleibt und die Trainingsstunde souverän und ohne Probleme meistert.

Mehr später…
Gruß von André

Zum Abschluss noch ein kleines Video

Mein Resume zum FR610 habe ich ja bereits gezogen. Während der Testphase stand Laufen am häufigsten auf dem Programm. Und damit ihr auch einen Eindruck von meinen Laufeinheiten bekommt, gibt es zum Abschluss noch ein kleines Video von mir!

Viel Spaß beim Anschauen!

Und so sieht die zur√ľckgelegte Strecke beim Videodreh aus :)

Eure Kathi

Forerunner 210 und Forerunner 610 Vergleich

Vor einigen Monaten habe ich mir meinen ersten Garmin Forerunner gegönnt, der mir nach Jahren mit einem Handy App und einer Uralt-Polar endlich die Möglichkeit gab, mein Training in Ruhe und gesteuerter zu absolvieren. Eine etwas detaillierte Darstellung des Forerunner 210 gibt es hier.

Links der Forerunner 210 & rechts der 610:

Forerunner 210 Forerunner 610
Der 610er ist nur minimal größer aber mit 72 Gramm schwerer als sein kleiner Partner der Forerunner 210 mit 52 Gramm.

Forerunner 610 & 210

Beide tragen sich sehr angenehm und haben das gleiche Armband, allerdings liegt der 210er etwas besser an meinem schmalen Handgelenk wobei der 610er etwas absteht. Glaube, das liegt an dem lang gezogenen metallischen Unterteil des 610er.

Forerunner 610

Der neue mit Touchscreen verf√ľgt nat√ľrlich √ľber ein sehr viel h√∂her aufgel√∂stes Bild als der Forerunner 210 bietet und zeigt daher alle Details viel klarer; zudem ist das Display, etwas gr√∂√üer.

Der Akku hält bei beiden etwa 8 Trainingsstunden, während der Uhrzeitmodus beim Forerunner 610 vier und beim 210er nur drei Wochen betragen soll. Ich habe beide noch nicht nur im Uhrenmodus genutzt, aber die 8 Trainingsstunden kommen hin. Etwa zwei Stunden vorher erhält man eine Warnung, dass sich der Akku dem Ende zuneigt.

Beide werden per Kabel an die Steckdose angeklemmt ‚Äď der neue Forerunner 610 hat in punkto Praxis weit die Nase vorn, denn es muss nicht, wie beim 210er eine Ladeklemme an die Uhr gefummelt werden, die perfekt auf den Kontakten sitzen muss. Au√üerdem kann sowohl das Aufladen wie auch die Daten√ľbertragung unterbrochen werden, wenn man zuf√§llig Kabel und Uhr verr√ľckt und die Verbindung zu den Kontakten etwas gel√∂st wird. Beim 610er klickt man per Magnet das Ladekabel einfach auf der R√ľckseite an, absolut I***ten-sicher.

Auch in Sachen √úbertragung zum PC kann leider der kleine 210er nicht mithalten, denn man ben√∂tigt f√ľr ihn ein USB Kabel. Per ANT Stick l√§uft die √úbertragung beim Forerunner 610 kabellos und so unproblematisch, dass ich meist nicht einmal mitbekomme, wie schnell die Daten zu Garmin Connect automatisch hochgeladen werden. Genauso einfach werden auch Updates auf den Forerunner 610 √ľbertragen.

Ein textiler Brustgurt wird mitgeliefert, so dass der Puls an beide Trainingscomputer √ľbertragen wird. Bei beiden kann man jeweils f√ľnf verschiedene Herzfrequenzbereiche angeben, was Sportlern erm√∂glicht, genau nach Pulsvorgaben zu trainieren.
Außerdem kann man bei beiden Geräten Intervalltrainings einstellen und entsprechend absolvieren.

Auch wenn beide Forerunner f√ľr das Laufen konzipiert sind, so kann man dennoch beim 610 zwischen Laufen und Radfahren als Trainingseinheiten mit einem Klick wechseln. Man muss sich bei beiden Sportarten nicht mehr mit den gleichen Ansichten begn√ľgen, sondern kann je nach Sportart andere Einstellungen anzeigen lassen (Stichwort: Trainingsseiten konfigurieren).

Ein weiteres, nettes Feature, das den Forerunner 610 auszeichnet, ist die Angabe des Trainingseffekts (Training Effect / TE), der die Intensität des Trainings anzeigt. Je höher der TE Wert ist, desto intensiver war das Training und dementsprechend länger sollte die Regenerationszeit ausfallen.

Sollte man sich verlaufen oder einen bestimmten, vorher angegebenen Punkt ansteuern wollen, so hilft einem die Kompassfunktion, die einen navigiert, aber nur beim 610 mitgeliefert wird.

Beide Forerunner sind nat√ľrlich mit Garmin Connect und dem Garmin Trainingscenter zu verbinden, so dass man sich ein genaues Protokoll seiner Trainingseinheiten anzeigen lassen kann.
Außerdem kann man sie mit der Tanita Waage BC 1000 koppeln, um eine detaillierte Auswertung seiner Körperwerte zu erhalten.

Mein Fazit ist, dass ich aufgrund meines intensiven Trainings, das sich sehr an genauen Trainingspl√§nen orientiert, den Forerunner 610 kaufen w√ľrde. Nicht nur der Touchscreen ist f√ľr mich das absolute Plus; ich k√∂nnte nicht mehr auf die Auto Pause Funktion, den Vibrationsalarm f√ľr Pace, Zeit und Distanz, den virtuellen Partner & das virtuelle Race sowie die M√∂glichkeit, eigene Trainings im Forerunner selbst oder im Trainings Center zu erstellen, verzichten.
Die M√∂glichkeit die einzelnen Trainingsseiten selbst nach den eigenen Bed√ľrfnissen einstellen zu k√∂nnen, hat auch sehr viele Vorteile. Man hat immer genau das im Blick, was man pers√∂nlich als wichtig empfindet und kann zwischen den einzelnen Seiten Dank Touchscreen nur mit einem Fingerzeig von Seite zu Seite wechseln.
Der viel h√∂here Preis ist f√ľr mich gerechtfertigt auch wenn man als ambitionierter Sportler vielleicht die Multisport Funktion vermissen mag, so dass man keine Schwimm-Rad-Lauf-Session in einem Protokoll anzeigen lassen kann.
Etwas schade finde ich, dass es nicht die M√∂glichkeit gibt, Strecken mit dem Forerunner 610 nachzulaufen, wenn man diese auf den Forerunner 610 √ľbertragen hat.
Aber alles in allem ein Top Ger√§t, das sehr gut meine Anspr√ľche gen√ľge tut und danke des Touchscreens vieles erleichtert.

Fazit nach mehreren Wochen FR610-Test

Wie sagt Garmin doch so schön Рder Drops ist gelutscht, das Schnitzel paniert und unser Test vorbei. Ja, mehrere Testwochen liegen hinter uns und da wird es nun Zeit Bilanz zu ziehen.

Als Erstes m√∂chte ich Garmin daf√ľr danken, dass ich die Gelegenheit bekommen habe bei dem Test dabei zu sein. Ich hatte jede Menge Spa√ü, habe viel gelernt und das Tester-Team ist zu einer richtigen Einheit zusammengewachsen. Von gemeinsamem Daumendr√ľcken bei Wettk√§mpfen bis hin zu Erstellen von “Garmigrammen” :) Deswegen auch noch ein herzliches Dankesch√∂n an euch liebe FR610-Tester!!!

Nun aber zur√ľck zum Produkt :)

Der Tragekomfort: Die Größe der Uhr ist sehr gut gewählt, da sie selbst bei kleinen Handgelenken nicht globig aussieht. Die sehr gute Verarbeitung/Material macht das Tragen sehr angenehm, auch bei längeren Trainingseinheiten ist sie in keiner Weise störend.

Besonders √ľberzeugt hat mich der Textil-Brustgurt. Unglaublich anschmiegsam, vergisst man ihn auch ganz gern mal nach dem Training wieder abzunehmen.

Der Touchscreen: Eines DER Highlights des FR610 ist selbstverst√§ndlich der Touchscreen. Zu Beginn war dieser f√ľr mich gew√∂hnungsbef√ľrftig, da ungewohnt. Mittlerweile will ich ihn aber definitv nicht mehr missen. Ob bei Regen oder mit Handschuhen. Der Touchscreen funktionierte die ganze Zeit einwandfrei.

Ich habe mich sogar bereits dabei erwischt bei meiner alten Pulsuhr anf√§nglich ebenfalls die Ansicht mittels Ber√ľhrung des Displays wechseln zu wollen :)

Die Bedienerfreundlichkeit: Das Men√ľ ist sehr intuitiv, was ein langes “Gebrauchsanweisung-Lesen” v√∂llig √ľberfl√ľssig macht. Klare Strukturen im Men√ľaufbau, genaue Angaben und ausreichende Infos auf der Uhr machten das Bedienen zum Kinderspiel!

Die Fuktionen: F√ľr einen Hobbysportler wirken die vielen Funktionen zu Beginn teilweise erschlagend. Deswegen stellte ich mir die Frage: Brauche ich eine Uhr dieser Art? Eine “einfache” Pulsuhr reichte bis jetzt doch auch aus?!

Die Antwort ist eindeutig. JA, ich brauche eine solche Uhr! Das Training ist durch die vielen Einstellungsm√∂glichkeiten sehr viel effizienter. Ein MUSS f√ľr jeden, der gezielt trainieren und seine Leistungen steigern m√∂chte!

Besonders angetan hat es mir – die¬†AutoPause – der virtuelle Trainingspartner, der einem ein viel besseres Gef√ľhl f√ľr Geschwindigkeit gibt – die M√∂glichkeit Trainingseinheiten vorab auf den FR610 zu laden und somit jeden Schritt des Trainings exakt angezeigt zu bekommen – und die verschiedenen, individuell einstellbaren Displayeinstellungen! So sehe ich genau das, was ich wirklich sehen will und ben√∂tige.

Die Auswertungsmöglichkeiten: Die Auswertungen am PC sind extrem hilfreich. Ob bei Garmin Connect oder offline im Trainings Center. Durch die Vergleichsmöglichkeit ähnlicher/gleicher Trainings kann ich wunderbar meine Schwachstellen analysieren und Folgetrainings optimieren.

Aber auch an der FR610 kann ich direkt danach mein Training mit Rundenzeiten/Puls/Pace etc. begutachten.

Zusammenfassung: Zusammenfassend bleibt einfach nur zu sagen, dass der Forerunner 610 ein wirkliches Multitalent ist! Das Training macht gleich viel mehr Spaß und auch die Motivation hat sich bei mir deutlich gesteigert. Qualität hat seinen Preis, keine Frage Рaber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in diesem Fall mehr als stimmig! Von mir gibt es 2 Daumen nach oben!

Eure Kathi – eine sehr zufriedene und gl√ľckliche FR610 Testerin!