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Wettkampftest

Neben vielen kleinen Events war es nun endlich soweit. Ich sollte meinen ersten Halbmarathon laufen, in Kassel wo vor ziemlich genau einem Jahr alles begann. Ohne meine 4 Monate dort hätte ich wohl nie mit dem Laufen begonnen – eine Situation , die ich mir heute gar nicht mehr vorstellen kann. Und ebenso unvorstellbar ist es mittlweile einen Wettkampf oder auch nur ein Training ohne den Forerunner 610 zu absolvieren. Beim Strongmanrun musste ich erleben wie es ist so ganz ohne Paceangabe und Pulsmessung zu laufen – der Forerunner war einfach zu schade fĂĽr Matsch und Wasserbecken.

Aber in Kassel durfte er natĂĽrlich nicht fehlen, vor allem bei den angekĂĽndigten Temperaturen war in jedem Fall nach Puls laufen angesagt. Denn im Sanitätszelt oder gar im Krankenhaus wollte ich keinesfalls landen, nur weil ich mich von der Masse mitreiĂźen lieĂź und viel zu schnell unterwegs war. So wurde der Forerunner am Vorabend noch brav geladen – nicht weil er leer war, nur als Sicherheit. Der Akku hält bei mir noch immer sehr lange, wahrscheinlich da ich ihn wirklich nur lade wenn er ganz leer ist und die Uhr auch manchmal wirklich “leerlaufen lasse“. Wenn ich im Training dann mal den letzten Kilometer nicht draufhabe, finde ich das nicht so schlimm als dauerhaft eine schlechte Akkuleistung zu haben.

Beim Training war der Forerunner schon eine riesen Hilfe, ich konnte systematisch auswerten wie ich schneller wurde und mir eine realistische Zielzeit für den Halbmarathon in Kassel setzen. Meinen Trainingsplan konnte ich berufsbedingt zwar nicht einhalten, aber immerhin wusste ich was möglich sein würde.

So stand ich also am Start zwischen lauter anderen Halbmarathonläufern und schickte meinen Forerunner schon mal auf Satellitensuche. Der Start befand sich unter dichten Bäumen, sehr angenehm schattig aber für das GPS-Signal nicht gerade super. Trotzdem fand der 610er schnell ein starkes Signal, die anderen Pulsuhren um mich herum schienen weder den Satellitenempfang noch die Herzfrequenzübertagung zu beeinflussen. Einmal verlor er kurz das GPS-Signal, doch als es losging, hatte ich Empfang und verlor ihn den gesamten Lauf über nicht mehr.

Nach den ersten paar Kilometern schaute ich neben der Pulsanzeige dann doch mal nach der Geschwindigkeit – hui, 5.47/km, ich war zu schnell unterwegs. Das sei auf den ersten paar Kilometern normal, doch auch bei 5 und 6 war ich noch zu flott unterwegs. Der Puls hielt sich aber auf einem hohem Niveau stabil und ich dachte mir nur “dann läufst du jetzt Zeit heraus, die du dann gegen Ende dranhängen kannst“. Der “Einbruch” kam bei den Steigungen auf Kilometer 12 bis 14, aber ich fing mich wieder, immer den Puls im Auge.

Alle 2 Kilometer schĂĽttete ich mir entweder becherweise Wasser ĂĽber den Kopf oder nutzte die “Duschmöglichkeiten” der hiesigen Feuerwehr. Den Forerunner lieĂź das bis auf ein paar Wasserflecken unbeeindruckt. Klatschnass hatte ich trotzdem noch eine gute Ăśbertragung der Herzfrequenz und der Pulsgurt blieb an Ort und Stelle. Als ich nach 21,1 km in der Hitze endlich ins Ziel kam, war ich nur noch glĂĽcklich. Selbst daheim war ich noch ziemlich fit, nach einer Dusche und einer leckeren Portion Lasagne fiel die Bestandsaufnahme und Auswertung bei Garmin Connect positiv aus. Der Forerunner hatte die ganze Strecke störungsfrei angezeigt, mir eine kontinuierliche Beurteilung der Herzfrequenz ermöglicht und bis auf kleine SchĂĽrfungen im Pulsgurtbereich auch keine Spuren hinterlassen.

So klatschnass wie ich am Ende war, wunderte mich dies jedoch kaum. Und ich hatte mich auf deutlich mehr Wehwehchen eingestellt!;-) Danke Garmin fĂĽr eure tolle UnterstĂĽtzung, ich liebe diese Uhr einfach!

Oha, wie schnell ein Testmonat vergeht…

Heute ist der Tag gekommen, an dem ich nach vielen erfolgreichen Trainingsstunden und zwei tollen Wettkämpfen mit dem aktuellen Garmin Topmodell »Forerunner 610« (m)ein Fazit ziehen will.

Es war ein spannender Monat. Am Anfang, als das Paket von Garmin kam, hatte ich vor lauter Freude etwas Pipi in der Hose und heute freue ich mich jedes Mal, wenn ich auf den Forerunner 610 schaue. Denn das ist der erste große Vorteil gegenüber meinem bisherigen Laufcomputer dem Forerunner 305. Der FR610 ist absolut alltagstauglich. Ich trage ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, rund um die Uhr. Der FR610 ist elegant und trägt sich angenehm. Eine Zweituhr will und benötige ich nicht mehr.

Der Forerunner 610 macht viel SpaĂź. Das steht einmal fest.

Er ist aber vorrangig ein professioneller Trainingscomputer mit einem innovativen Bedienungskonzept. Man bedient den FR610 via Touchscreen. Das ist bisher einmalig in der “Laufcomputer-Welt”! Anfangs dachte ich skeptisch, was hat ein Touchscreen in der Sportwelt verloren. Heute weiĂź ich, es funktioniert. Es funktioniert sogar sehr gut!
Nach ein wenig Ăśbung, ist mein Zeigefinger ein Meister der FR610-Bedienung. Nur bei den schmalen Zahlenreihen hat der Finger etwas Schwierigkeiten. Das liegt aber an der Dicke meiner Fingerkuppe.
Tipp daher: Wenn es mal “eng” wird, einfach die Fingerspitze mit dem Nagel fĂĽr die Bedienung nutzen.
Meine Tests haben es bewiesen. Den FR610 kann man im Regen gut bedienen und selbst im Winter mit Handschuhen. Somit steht einem Ganzjahrestraining nichts im Wege.

André in der Arktis

André in der Arktis

Was kann der Forerunner 610 weiterhin – was zeichnet ihn aus (einige wichtige Fakten):

Akku
Garmin gibt 4 Wochen im Stromsparmodus an. Das konnte ich natĂĽrlich nicht testen. 8 Stunden soll der FR610 im Trainingsmodus halten. In einem Dauertest hat der Akku meines FR610 ca. 7:20 h gehalten. Das mag fĂĽr einige Sportler zu wenig sein. Ich denke da an Radsportler, Triathleten, Ultra-Läufer etc.. FĂĽr genannte Sportarten und Extreme ist dann der aktuelle Garmin Forerunner 310XT eindeutig die bessere Wahl. FĂĽr ambitionierte Freizeit- und Wettkampfläufer reicht aber die Akkulaufzeit. Es ist eben ein Forerunner – for Runner!
Aufgeladen wird der FR610 sehr komfortabel mit einem magnetischen “Dock” (mir fällt jetzt keine bessere Bezeichnung ein). Es sitzt sehr fest und kann an einem USB Port oder 220V-Netzteil angeschlossen werden.

Brustgurt
Er liegt gut an, rutscht selbst bei verschwitztem Oberkörper nicht und ich spüre ihn kaum. Einwandfrei!

Display
Das Display ist sehr kontrastreich und daher immer gut ablesbar.

GPS
Der GPS-Empfang ist vorbildlich. Laut Garmin ist der bestmöglich verfügbare GPS Chip verbaut – O-Ton. Die benötigten Satelliten werden schnell und zuverlässig bestimmt respektive gefunden. Einige Beweisvideos findet ihr hier im Testblog. In den Systemeinstellungen findet man zudem eine spezielle Satellitenanzeige. Die Seite für Technikfreaks. Es wird angezeigt: Anzahl der Satelliten, Nummer, die Signalstärke und GPS-Genauigkeit.

Trainingsoptionen
Der FR610 bietet zwei Trainingsvarianten. Zum einen das Intervalltraining und zum anderen das benutzerdefinierte Training, welches ich seit Anfang ständig nutze.
Beim Forerunner 610 kann man wie bei anderen FR Modellen zwischen den Sportarten Laufen und Radfahren einfach wechseln. Natürlich bietet der FR610 spezifische Einstellmöglichkeiten.
Da wären:

  • diverse Alarme (HF, Distanzen, Zeit etc.)
  • Auto Lap
  • Auto Pause
  • automatischer Seitenwechsel
  • Virtual Partner (fĂĽrs Laufen oder Radfahren konfigurierbar)
  • Virtual Racer … ist eine ganz neue Option – Nadin hat diese getestet und gut sehr beschrieben (LINK)

Auch neu und mittlerweile unverzichtbar fĂĽr mich: der Trainingseffekt von Firstbeat. Kein anderer Forerunner bietet diese Funktion! Und fĂĽr mich ein Grund, den FR610 anderen FRs vorzuziehen.
Jetzt kann ich endlich sehen wie effektiv mein Marathontraining ist. Ihr habt folgenden Beitrag hoffentlich gelesen?! Kleine Garmin Trainingslehre… (Nur Nadin kann das so gut erklären! Danke dafür.)

Organisation der/ meiner Trainings
Trainings lege ich, wie vom FR305 gewohnt, im Garmin Trainings Center an und ĂĽbertrage diese endlich(!) drahtlos via USB ANT Stick an den FR610. Umgekehrt lade ich die Aufzeichnungen ins Center.

Kurz zur Garmin Trainings Center Software: Die Software ist praktisch und läuft sehr stabil auf meinem Mac. Einige Sachen, wie die Kartenansicht und das Löschen von Einträgen sollten in Zukunft verbessert werden. Bisher kann ich immer nur einen Eintrag löschen und nicht mehrere gleichzeitig. Sorry, die Kartenansicht ist noch nicht wirklich zu gebrauchen. Wer viele Auswertungsfunktionen und eine schönere Kartenansicht benötigt, dem empfehle ich zusätzlich rubiTrack für Mac OS X. Ich benutze beide Programme.
Sehr gut gefällt mir die Garmin Connect Plattform im Internet und da muss sich eigentlich jeder “Garminianer” anmelden. Zeigt was Ihr drauf habt!

Nun komme ich aber langsam zum Schluss. Wir Tester haben schon soviel zum FR610 geschrieben…

Mein heutiges Fazit:

Der Test hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe außerdem viel dazu gelernt. Es gab überwiegend gute Trainingsstunden und nur ganz wenige Schrecksekunden. Ich erinnere an den Auto-Pause Schluckauf und den Firmware Fehler. Beide Probleme waren schnell behoben. Garmin hat beim FW Problem hervorragend und professionell reagiert. Es wurde umgehend ein Update angeboten. So gehört sich das. Mit der aktuellen Firmware 2.4 läuft der FR610 tadellos.

Mit dem Forerunner hat Garmin wahrlich ein PrachtstĂĽck auf den Markt gebracht.
Wenn es was zu verbessern und optimieren gibt, dann sind das nur Kleinigkeiten. Neuerungen und/ oder Ă„nderungen lassen sich gut mit Software-Updates einspielen. Ich bin gespannt, was noch kommt.
VerbesserungswĂĽnsche hat jeder und ich heute nur zwei.
Der Energiesparmodus sollte tatsächlich deaktivierbar sein. Ich weiĂź natĂĽrlich, dass der Akku dann mehr gefordert ist. AuĂźerdem wĂĽnsche ich mir eine kleine App, mit welcher ich offline die wichtigsten Eckdaten und Parameter einstellen kann und drahtlos an den FR610 ĂĽbergebe. Da gibt es eine “Obstfirma” in Cupertino mit dieser Musiksoftware… so ähnlich stelle ich mir das vor.

Wenn mein Forerunner 305 heute den Geist aufgeben würde, dann würde ich mir den Forerunner 610 kaufen. Das Design inklusive der guten Verarbeitung, die Alltagstauglichkeit, dass gute und logische Bedienungskonzept hat es mir angetan. Die Akkulaufzeit reicht für alle meine(!) sportlichen Aktivitäten und eine wasserdichte Pulsuhr benötige ich nicht. Die neuen Funktionen, besonders der erwähnte Trainingseffekt, sind das Zünglein an der Entscheidungswaage. Kein anderer Forerunner bietet die TE-Funktion und ich will sie nicht mehr missen.
Die 399,00 Euro, inkl. Brustgurt, sind kein Pappenstiel, aber wenn man wie ich, ambitioniert Sport treibt, wirklich gut angelegt. Davon bin ich heute ĂĽberzeugt und die Tests der letzten Tage beweisen das eindeutig. Der FR610 wird mir lange treu sein, davon gehe ich aus. Vielleicht darf ich ihn behalten?

Bitte geht zum Händler. Lasst Euch den Garmin Forerunner 610 erklären und testet ihn kurz. Ihr werdet am Ende fasziniert sein!

Nun noch einige Fotos, auf denen Ihr hoffentlich seht, dass das Laufen mit dem Forerunner extrem viel SpaĂź macht. AuĂźerdem gibt es dazu noch ein kurzes Video. Wer nun Lust auf einen Rostocklauf hat, meldet sich bei mir und wir drehen dann eine Runde gemeinsam. Deal?

Alle Fotos hier: http://gallery.me.com/pristaff/100469 (Lauf am 6. Juli 2011 (Fotos & Video: Timo Roth → timo-roth.de)

Video »Ein Testmonat macht soviel Spaß!«


Habt Ihr noch Fragen, dann stellt diese bitte. Ich versuche jede zu beantworten. Ihr findet mich auf Twitter & Facebook. Google+ muss ich erst noch verstehen und lernen.

Ein Tipp zum Schluss: Wenn Eure Lieblingsfirma zum Testen einlädt. Bitte bewerbt Euch! Ich kann das nur empfehlen. Es macht riesig Spaß. Und wer weiß, vielleicht hat der nächste Forerunner Livetracking dabei? Dann beobachte ich Euch!
Ich drĂĽcke jedem von Euch die Daumen.

Gruß von André & Goodbye!

PS: Ich hoffe, dass Garmin nun diese Plattform nicht sofort schliesst. Ich bin Euch doch noch einen Artikel schuldig. Hier flirten Tanita und Peter ganz dolle. Und ich will Euch davon berichten…

Fazit nach mehreren Wochen FR610-Test

Wie sagt Garmin doch so schön – der Drops ist gelutscht, das Schnitzel paniert und unser Test vorbei. Ja, mehrere Testwochen liegen hinter uns und da wird es nun Zeit Bilanz zu ziehen.

Als Erstes möchte ich Garmin dafĂĽr danken, dass ich die Gelegenheit bekommen habe bei dem Test dabei zu sein. Ich hatte jede Menge SpaĂź, habe viel gelernt und das Tester-Team ist zu einer richtigen Einheit zusammengewachsen. Von gemeinsamem DaumendrĂĽcken bei Wettkämpfen bis hin zu Erstellen von “Garmigrammen” :) Deswegen auch noch ein herzliches Dankeschön an euch liebe FR610-Tester!!!

Nun aber zurĂĽck zum Produkt :)

Der Tragekomfort: Die Größe der Uhr ist sehr gut gewählt, da sie selbst bei kleinen Handgelenken nicht globig aussieht. Die sehr gute Verarbeitung/Material macht das Tragen sehr angenehm, auch bei längeren Trainingseinheiten ist sie in keiner Weise störend.

Besonders ĂĽberzeugt hat mich der Textil-Brustgurt. Unglaublich anschmiegsam, vergisst man ihn auch ganz gern mal nach dem Training wieder abzunehmen.

Der Touchscreen: Eines DER Highlights des FR610 ist selbstverständlich der Touchscreen. Zu Beginn war dieser für mich gewöhnungsbefürftig, da ungewohnt. Mittlerweile will ich ihn aber definitv nicht mehr missen. Ob bei Regen oder mit Handschuhen. Der Touchscreen funktionierte die ganze Zeit einwandfrei.

Ich habe mich sogar bereits dabei erwischt bei meiner alten Pulsuhr anfänglich ebenfalls die Ansicht mittels Berührung des Displays wechseln zu wollen :)

Die Bedienerfreundlichkeit: Das MenĂĽ ist sehr intuitiv, was ein langes “Gebrauchsanweisung-Lesen” völlig ĂĽberflĂĽssig macht. Klare Strukturen im MenĂĽaufbau, genaue Angaben und ausreichende Infos auf der Uhr machten das Bedienen zum Kinderspiel!

Die Fuktionen: FĂĽr einen Hobbysportler wirken die vielen Funktionen zu Beginn teilweise erschlagend. Deswegen stellte ich mir die Frage: Brauche ich eine Uhr dieser Art? Eine “einfache” Pulsuhr reichte bis jetzt doch auch aus?!

Die Antwort ist eindeutig. JA, ich brauche eine solche Uhr! Das Training ist durch die vielen Einstellungsmöglichkeiten sehr viel effizienter. Ein MUSS für jeden, der gezielt trainieren und seine Leistungen steigern möchte!

Besonders angetan hat es mir – die AutoPause – der virtuelle Trainingspartner, der einem ein viel besseres GefĂĽhl fĂĽr Geschwindigkeit gibt – die Möglichkeit Trainingseinheiten vorab auf den FR610 zu laden und somit jeden Schritt des Trainings exakt angezeigt zu bekommen – und die verschiedenen, individuell einstellbaren Displayeinstellungen! So sehe ich genau das, was ich wirklich sehen will und benötige.

Die Auswertungsmöglichkeiten: Die Auswertungen am PC sind extrem hilfreich. Ob bei Garmin Connect oder offline im Trainings Center. Durch die Vergleichsmöglichkeit ähnlicher/gleicher Trainings kann ich wunderbar meine Schwachstellen analysieren und Folgetrainings optimieren.

Aber auch an der FR610 kann ich direkt danach mein Training mit Rundenzeiten/Puls/Pace etc. begutachten.

Zusammenfassung: Zusammenfassend bleibt einfach nur zu sagen, dass der Forerunner 610 ein wirkliches Multitalent ist! Das Training macht gleich viel mehr SpaĂź und auch die Motivation hat sich bei mir deutlich gesteigert. Qualität hat seinen Preis, keine Frage – aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in diesem Fall mehr als stimmig! Von mir gibt es 2 Daumen nach oben!

Eure Kathi – eine sehr zufriedene und glĂĽckliche FR610 Testerin!

‘Schnell, problemlos, genau’ oder ‘die Tanita BC 1000 als Gewichtsmanager’

Die Tanita BC 1000 passt perfekt in mein derzeitiges Leben, in dem die genaue Ernährung und die Körperdaten eine wesentliche Rolle spielen. Wie erwähnt geht es nicht zwingend ums Abnehmen, sondern vielmehr darum dem Körper genau das zu geben, was er per Blutanalyse braucht, worin ein Mangel oder ein Zuviel bestand. Meine momentane Zwangssportpause hindert mich ja nicht daran, mein Ernährungskonzept weiterzuführen und da ist die Tanita natürlich sehr willkommen, damit ich mindestens ein Mal pro Woche eine genaue Übersicht über meine Körperdaten erhalte. Ich möchte schließlich nicht nur spüren, was sich verändert sondern es auch schwarz auf weiß sehen. Insbesondere die Fett- und Muskelwerte sind für mich von besonderem Interesse. hier gehts natürlich weiter

Mit ihrem schlichten Design passt die Tanita BC 1000 tadellos zum neuen Forerunner 610, aber was wirklich hinter der Kooperation zwischen Garmin und Tanita steckt, zeigt sich, wenn man die Waage betreten hat.

Das Anstellen der Waage war eine kleine Herausforderung, wollte ich doch eigentlich erst einmal nur einen Test machen und mein Gewicht herausfinden. Es gibt aber kein An- und Ausschalter, nichts was darauf hindeuten würde, dass irgendwo die Daten direkt auf der Waage angezeigt werden würde. Normalerweise tippt man elektronische Waagen an, es erscheint irgendwo eine 0 und schon kann es losgehen. Batterie rein, Batterie raus, andere Batterien geholt, aber keine Spur vom Display. Dafür fällt mir auf, dass die Waage auf meinem Boden relativ sicher steht und ziemlich schwer ist. Ein Blick ins Handbuch sagt mir zwischen den Zeilen, dass eine Anzeige der Messwerte nur mit externen Geräten funktioniert. Entweder man hat einen Forerunner oder ein Tischdisplay. Zum Glück habe ich den Forerunner, der angeschaltet sein muss und sobald man die ‚Lichttaste’ gedrückt hat, wird automatisch die Waage aktiviert, so dass sie grün aufleuchtet. Und nun wurde es so richtig spannend – denn der Forerunner fragte mich, ob ich Aktivsportler bin oder nicht. Wagemutig sage ich erst einmal natürlich ja und schon kann es losgehen. Ich stelle mich auf die Waage, mein Forerunner blinkt und wartet auf das Gewicht in kg, den Körperfett- sowie Wasseranteil in %. Es piept ein Mal und das Gewicht wird auf meinem Garmin angezeigt, es piept ein zweites Mal und die beiden anderen Werte werden ebenfalls auf dem Forerunner Display genannt. Die anderen sechs Messwerte (Muskelmasse, Beurteilung der Körper­zusammen­setzung, täglicher Kalorienverbrauch, Stoffwechsel­alter, Knochen­masse und Viszeral­fett­anzeige) werden nur auf dem Garmin zwischengespeichert und sind bei Garmin Connect ersichtlich.

Ein Körperfettanteil von gerade einmal 14% konnte auf keinen Fall stimmen, dafür kenne ich mich zu gut mit Körperdaten aus und vor allem mit meinen. Also begann ich zu überlegen und auszuprobieren, wie ich meinen Forerunner umstellen kann, dass ich eben kein Aktivsportler bin. Ein Puls unter 60 pro Minute und mehr als 7 Stunden Sport pro Woche machen mich scheinbar nicht zu einem Tanita Aktivsportler. Auch nicht schlimm, wenn ich nicht den Forerunner hätte zurücksetzen müssen. Oder gibt es doch eine andere Lösung, die ich im Internet übersehen habe?
Nachdem ich den Forerunner umgestellt habe, scheinen die Werte auch normal zu sein.

Mit der drahtlosen Funkschnittstelle werden die aufgenommenen Daten von der Waage zum Garmin Forerunner 610 geschickt und der wiederum sendet sie weiter über den ANT Stick zu Garmin Connect. Alles geht wieder so schnell, dass bereits alle Daten unter dem Punkt ‚Gesundheit’ abrufbar sind, bevor ich sitzen kann.

Garmin Connect zeigt nicht nur die aktuellen Daten an, sondern auch später eine Kurve, wie sich die Köperdaten entwickeln und außerdem erklärt eine Legende unter den Daten sehr benutzerfreundlich, was sich dahinter verbirgt. Eine genaue Analyse bzw. ein Vergleich meiner Daten von einer ‚normalen’ Fettwaage und einer professionellen Tanita Körperdatenanalysewaage wird folgen.

Für den Fall, dass etwas schief läuft, der Forerunner außer Reichweite der Waage liegt, man nicht schnell genug auf die Waage steigt, etc. benachrichtigt einen der Forerunner und fragt, ob man es noch einmal probieren möchte. Alles in allem also absolut problemlos, schnell und detailliert. Lediglich eine Anzeige wäre wünschenswert und vielleicht kann mit einem Garmin Update auch das Problemchen des Wechsels von Aktivsportler zum ‚normalen’ Menschen und anders herum ermöglicht werden.

Garmigramm am 30. Juni 2011 von André

Ganz kurz:
Wisst Ihr was? Ich habe eben den Garmin Forerunner 610 mit Handschuhen bedient. Es geht! Ich werd verrückt…  Video folgt morgen.

Gruß von André

Familie Forerunner

Der Forerunner 610-Test geht nun in die Endphase. Es wird Zeit fĂĽr einen groĂźen Vergleich, da wir in der glĂĽcklichen Lage sind, vier verschiedene Forerunner in unserem Sport-Equippment zu besitzen.

Hier also der Ăśberblick:

FR205 FR310XT FR405 FR610

Der 205 ganz links ist der Klobigste unter den Geräten, hat aber auch das größte Display und ist damit sehr gut ablesbar. Minimal kleiner fällt die Displaygröße beim 310XT aus, jedoch ist die Weiterentwicklung in Bezug auf die Form deutlich erkenn- und spürbar.

Die 405er und jetzt neu die 610er Geräte sind eleganter und passen auch in den Alltag. Der FR405 besitzt einen Touchring, der sehr gewöhnungsbedürftig ist. Mit dem Touchscreen des FR610 fällt man etwas aus dem Rahmen und wird noch sehr neugierig beäugt. ;-)

Weitere Vergleiche folgen später…

Immer Geradeaus – Inlineskating mit dem Forerunner 610

17.06.2011

Inlineskating

 

Heute ist mein Tag!

Nachdem ich ja schon am Morgen mit dem Rad die Serpentinen rauf und runter bin, habe ich mit meiner Frau noch eine kleine Wanderung durch angrenzende Wälder gemacht. Hier hatte ich meinen Forerunner 205 dabei. Mit diesem ist es möglich sich den bisherigen Weg als Draufsicht anzuschauen. So war es möglich, im unübersichtlichen Gelände den Startpunkt zu sehen, und sich mit dieser Hilfe einen schönen Rundweg zu erwandern.

Am Nachmittag gegen 14:15 Uhr ging es los. Da ich trotz eines gut ausgebauten Radwegenetzes keine schön asphaltierte, durchgängig glatte, längere Strecke gefunden hatte, entschied ich mich eine bestimmte Strecke mehrfach zu laufen. Den Garmin FR 610 drehte ich diesmal gleich nach innen, um nicht wieder zufällig die Anzeige zu verändern. Nach etwas mehr als 5 km, ziemlich genau am Campingplatz Sonneneck, nördlich von Boppard, machte ich mich das erste Mal auf den Rückweg. Diese Rheinschleife ist schon komisch, aber egal in welche Richtung ich fuhr, immer kam der Wind auf dem ersten Stück von hinten, später dann von vorn. Und irgendwie wurde er auch immer stärker. Es war schwül warm.

Ich habe mir jeden Abschnitt mit der Funktion “LAP” eingeteilt, um hinterher die Wind/Erschöpfungs/Weg- Beeinflussung besser auseinanderfieseln zu können

Die Regenrollen, die ich immer noch zur Vorbereitung fĂĽr ein etwaiges Regenrennen im September in Berlin “einfahren” wollte, behinderten mich. Sie sind eben etwas weicher und man spĂĽrt schon den Bremseffekt beim fahren. Egal, vier Mal wollte ich diese Abschnitte fahren. So hatte ich hinterher wenigsten einen halben Marathon gerollert.

Da meine Frau mit dem Rad schon vorgefahren war, konnte sie in den kurzen Momenten unserer Begegnung ein paar Bilder einfangen.

Ich bin schneller als es aussieht!

Irgendwo da hinten...

P.S. Vielen Dank ĂĽbrigens fĂĽr das Shirt. Leider ist es am Tag unserer Anreise nach Boppard eingetroffen, so dass ich es auf den Fotos nicht zeigen konnte.

GrĂĽĂźe aus dem Turm

Jan-Erik

Die Rache das kleinen Mannes? Oder der “Auto Pause® Schluckauf”…

Vor kurzem habe ich Euch noch berichtet, wie ich den »kleinen Mann« im Forerunner 610 besiegt habe und damit sehr zufrieden war.

Aber heute muss ich leider etwas Negatives berichten. Ich habe womöglich einen kleinen, dennoch störenden Fehler gefunden?!

Am letzten Donnerstag stand ein langer und lockerer 20 km-Lauf an. FĂĽr diesen habe ich den FR610 nicht extra programmiert bzw. ein Training angelegt. Warum auch?

Ich habe den FR610 wie gewöhnlich aktiviert, habe die Starttaste gedrückt und bin losgelaufen. Da ich teils durch die Rostocker Innenstadt laufe und oft an roten Ampeln* stehen bleiben muss, habe ich stets die Auto Pause® Option aktiviert. Auch vorher schon bei meinem geliebten Forerunner 305.
Als Läufer kann ich diese Funktion nutzen, um die Stoppuhr automatisch anzuhalten. Ich finde dieses Feature sehr praktisch, denn wenn ich die Uhr selber stoppe, vergesse ich zu oft den Neustart bzw. Restart.
Ich habe die Auto Pause® so eingestellt, dass die Aufzeichnung stoppt, wenn ich wirklich still stehe. Folgende Einstellung ist auch wählbar: “Stopp, wenn die Geschwindigkeit unter einen bestimmten Wert absinkt”.

Ich bin also gelaufen und alles war bis kurz vor Schluss in bester Ordnung. Der FR610 hat den Lauf aufgezeichnet wie immer und auch ich fĂĽhlte mich gut und fit. Dann meldete sich ein unverhofftes Vibrieren am Unterarm – der FR610. Ich schaute auf das Display und die Auto Pause® war angesprungen, obwohl ich im vollen(!) Lauf war. Dubios dachte ich, aber dann war die Pause auch schon wieder aus und die Aufzeichnung ging weiter. Wenige Meter weiter, dass gleiche “Spiel” – Pause AN und Pause wieder AUS. Das ganze wiederholte sich dreimal. War das jetzt die Rache des kleinen Mannes? Hat er die Niederlage nicht verkraftet und hat die Auto Pause® aktiviert, um mich zu ärgern?

SpaĂź beiseite!

Diese Fehlfunktion der Auto Pause® Option hat mich komplett aus dem Takt gebracht und der Lauf endete nicht mehr froh gestimmt. Daheim angekommen, habe ich den Lauf synchronisiert, aber weiter nichts unternommen. Ich wollte den nächsten Lauf abwarten.

Gesagt, getan… am Samstag bin ich eine 10 km-Runde  gelaufen. Mittendrin muckte die Auto Pause® wieder. Dieses mal bin ich nicht nervös geworden und flott weiter gelaufen. Am Ende waren es wieder 2–3 Aussetzer.
Blöd nur, dass durch die Pausen das Endergebnis nicht mehr 100%-ig stimmte und zwischendurch die ø-Pace nicht mehr Up-to-Date war. Nervig, wenn man sich auf den Laufcomputer verlässt.

“Was nun tun?” war mein Gedanke am Samstagabend. Lange habe ich nicht ĂĽberlegt. Den Garmin FR610 habe ich einmal zurĂĽck auf die Werkseinstellungen gestellt, alle Parameter neu eingeben und den Virtual Partner “zur Strafe” deaktiviert. Ich war gespannt auf den Sonntagslauf.

Gestern am Sonntag lief dann tatsächlich wieder alles wie geschmiert. Keine Aussetzer mehr. Ich konnte mich wieder voll auf den Sport konzentrieren und habe den Regenlauf genossen. Der Lauf wurde lückenlos und vorbildlich aufgezeichnet.

Ich hoffe, dass es sich jetzt nur um eine einzige Ausnahmeerscheinung, ich nenne es den “Auto Pause® Schluckauf” handelt, denn ich mag den FR610 als Trainings- respektive Laufcomputer nicht mehr missen.
Nichtsdestoweniger werde ich die Auto Pause® Option aktiviert lassen. Sollte es wieder zu sporadischen Stockungen kommen, lasse ich es Euch wissen. Dann liegt womöglich doch ein kleiner und gewiss behebbarer Softwarefehler vor?

Ich bitte auch alle anderen Tester, die Auto Pause® Option einmal zu aktivieren und genau zu beobachten.

In dieser Woche liegt noch viel an. Ich werde die ersten beiden Wettkämpfe mit dem FR610 bestreiten. Zum einen findet am Mittwoch der Rostocker Firmenlauf statt und zum anderen am Samstag der Bergringlauf in Teterow. Zwischendurch wird fleißig trainiert.
Bei beiden Veranstaltungen möchte ich gut abschneiden und der FR610 wird mir dabei eine gute Unterstützung sein. Außerdem ist mein Freund Thomas dabei. Was soll da schief gehen?

Meine FR610 Zwischenbilanz folgt dann am Donnerstag oder Freitag, inklusive erstem FR610 Wettkampfabenteuerbericht.

Bleibt dran, bleibt sportlich und liebe GrĂĽĂźe von
André

*: Ja, ich bleibe an roten Ampeln stehen. Ich möchte immer ein Vorbild für Kinder sein und außerdem tun kleinere Pausen den Muskeln und Knochen gut.

Regen war angesagt – Regen kam – ich war unterwegs…

Regentest in Rostock

Regentest in Rostock

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…

Heute war eigentlich ein kleiner Videodreh mit Timo bei Sonnenschein geplant. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung und zeigte sich nicht freundlich. Es regnete den ganzen Tag.
Ich entschied mich später dennoch fürs Laufen, schließlich wollte ich mein Training nicht ausfallen lassen und genau(!)… da war noch etwas.
Die brennende Frage: wie verhält sich der FR610 Touchscreen bei Regen?
Ich habe am späten Nachmittag mein heutiges Training auf den FR610 geladen, danach die Laufklamotten angezogen und mein iPhone gut verpackt in der Run Short verstaut. Als ich dann draußen war, habe ich wirklich eine Regenlücke erwischt und ich konnte die erste halbe Stunde in äußerst schwüler Luft laufen. Das war hart (hehe).
Aber dann ging es schon wieder los, der Himmel wurde dunkel und die ersten Regentropfen fielen. Ich glaube, ich freute mich heute das erste Mal beim Laufen ĂĽber so einen Platzregen. Der Regentest konnte also beginnen.
Ich war gerade am Warnowufer in Rostock/ Gehlsdorf und lief an der Uferpromenade entlang.
Regen, Regen, Regen… immer schön auf das Display… war mein Gedanke. Ich freute mich darĂĽber und grinste womöglich wie ein kleiner Junge (siehe Foto)?! Endlich war der Touchscreen ausreichend regennaĂź und ich begann mit der Bedienung des FR610 via Touchscreen. Hin und her – vor und zurĂĽck – mit dem Zeigefinger durch alle Datenfelder (Screens).
Ich habe es fast nicht geglaubt, aber die Bedienung bei Regen funktioniert tatsächlich ohne Aussetzer und fehlerlos. Astrein! Ich grinste noch mehr.
Nun kann ich viel schreiben und am Ende glaubt es mir keiner. Deshalb hatte ich doch das iPhone als Kamera dabei. Ich habe den FR610 an einer Bank “montiert” und folgendes Video gedreht. Seht also selbst!

Regentest Video

Den Ton erspare ich Euch – mein Gekeuche & Gestöhne wollt Ihr nicht wirklich hören.

A’ja… ich habe in meiner Mittagspause noch einen anderen Clip gedreht. Dieser zeigt, wie schnell die Satelliten erfasst werden. Ich wurde bis heute oft gefragt, wie schnell die Satelliten gortet werden. Antwort: es geht wahrlich schnell, in der Regel 10 bis maximal 20 Sekunden. Laut Garmin ist der bestmöglich verfĂĽgbare GPS Chip verbaut – O-Ton.

Hier nun das Beweisvideo:

Das war es fĂĽr heute. Bis bald!
Gruß von André

PS #1: Jetzt steht demnächst meine Wintersimulation an. Hallo? Wo ist hier bitte sehr das nächste Kühlhaus? Aber andere Themen habe ich auch noch auf meiner Agenda.
PS #2: In der Woche nach Pfingsten treffe ich mich wieder mit meinem Kollegen Timo und wenn die Sonne scheint, drehen wir noch ein paar Clips in HD & Farbe.

 

Herantasten an das Auswertungstool

Nach dem ich den FR610 beim Jungesellinnenabschied hart rangenommen hatte, wollte ich nun natĂĽrlich auch die Auswertung meines “Laufs” bewundern. Also gings ab an den Rechner. Die Einstellung/Installation des ANT-Sticks zum drahtlosen Ăśbertragen der Daten ging sehr schnell. Mir ist jedoch aufgefallen, dass eine Kleinigkeit bei der Beschreibung gefehlt hat. (Oder habe ich es auch einfach nur ĂĽberlesen?) Zu Beginn wollte der Stick meine FR610 einfach nicht erkennen. Die Suche lief und lief, bis ich mir die Einstellungen an der Uhr genauer angeschaut hatte. Unter “Einstellung –> System –> DatenĂĽbertragung” gibt es den Punkt “anfängliche Kopplung”. Diese stand bei mir auf “aus” und da ging natĂĽrlich nix. Nachdem das geändert war, lief alles ohne Problem und ich konnte mir meinen ereignisreichen Tag auf dem Bildschirm in Ruhe anschauen.

Die Rundenlänge war auf einen km eingestellt. Da wir jedoch an diesem Tag nicht ununterbrochen gelaufen sind (Flirten mit Männern braucht eben so seine Zeit ;) ), dauerte es mitunter auch recht lang, bis 1km absolviert war. Doch als ich mir die Auswertung anschaute viel mir auf, dass es wohl eine “Pace-Grenze” zu geben scheint. Bei 20min/km ist Schluss. Eigentlich auch eine völlig legitime Einstellung, denn wenn der FR610 “richtig” genutzt wird, wäre dies sicher nie aufgefallen. Von daher – Schwamm drĂĽber.

Die FortschrittsĂĽbersicht – hier hat man die Möglichkeit sich eine Auswertung ĂĽber eine bestimmte Zeitspanne (z.B. 30 Tage) oder aber auch ĂĽber eine bestimmte Sportart anschauen. Wer gerne weiter mit den Daten herumspielen möchte, hat zudem noch die Möglichkeit die Auswertung in Excel zu exportieren.

Der Player – Diese Auswertung hat es mir besonders angetan. Ich kann mein Training hiermit noch einmal komplett Revue passieren lassen. DrĂĽckt man auf “Play” wird die Strecke im Schnelldurchlauf abgefahren. Die Kombination der GeschwindigkeitsĂĽbersicht zur Streckenlänge mit der darunterstehenden Karte lässt eine genaue Analyse zu. Das sind genau die Spielereien, die das Sportlerherz höher schlagen lässt! :)

Natürlich hat man noch mehr viel Möglichkeiten seine Läufe auszuwerten. Dazu später mehr!

Eure Kathi