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Laufen & Teilen – Datenanalyse am PC

Nun ein paar Worte zur Auswertung der Trainingsdaten mit dem Forerunner. Prinzipiell kann man sich entscheiden, ob man seine Läufe lieber für sich allein auf dem Desktop analysiert oder alles online archiviert und nach Belieben Strecken und Fortschritte mit anderen Läufern teilt.

Die Auswertung auf der Festplatte erfolgt mit dem Programm Training Center für die Onlinearchivierung der Daten muss zunächst ein Garmin Connect-Account eingerichtet werden. Man kann natürlich auch beiden Varianten parallel nutzen.

Um die Daten von der Uhr überhaupt auf den Computer zu bekommen, benötigt man den mitgelieferten USB ANT Stick. Schon auf der Tüte des Sticks wird per Aufkleber gewarnt, diesen nicht sofort in den USB Slot zu stecken, sondern erst hier einen Treiber herunterzuladen. Leider kein Direktlink und auch etwas schwammig formuliert, denn auf der englischen Garmin Homepage kann nun den Treiber, den Treiber im ANT Agent und Treiber im ANT Agent + Training Center herunterladen. Natürlich gibt es auch unterschiedliche Treibersoftwares für Windows und Apple Mac (auf Linux werde ich es demnächst ausprobieren). So hatte ich zunächst nur den Treiber installiert, den Stick hereingesteckt, mich gewundert und erst danach das benötigte ANT Agent-Programm heruntergeladen. Dies sagte mir natürlich gleich, ich dürfe keinesfalls schon den USB Stick anschließen – war aber eben schon passiert.

Nicht weiter schlimm, da der Treiber drauf war, aber so richtig funktionierte das ganze dann noch immer nicht. Der ANT Agent fand nämlich die Uhr nicht, egal wie dicht sie neben dem Stick lag und obwohl ich sie aus dem Standbymodus holte. Nach diversem Deinstallieren und Installieren, suchte ich die Garmin Hilfeseite der Homepage ab. Diese ist wirklich Gold wert, denn sofort fand ich den Fehler: man muss an der Uhr die „anfängliche Kopplung einschalten“. Ob die nun immer bei der werksfrischen Uhr ausgestellt ist, weiß ich nicht, aber bei mir war es so. Prüfen kann man dies an der Uhr über Menü < Einstellungen < System < Datenübertragung – bei „anfängliche Kopplung“ gegebenenfalls einschalten.

Danach klappte alles sofort, der ANT Agent übertrug die Daten in das Training Center. Ein Garmin Connect Konto hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, also kein Häkchen bei „mit Garmin Connect verbinden“. Die Daten wollte ich auch nicht gleich von der Uhr löschen, falls doch was schief geht, daher auch im zweiten Kasten kein Häkchen. Benennen kann man seinen Forerunner auch noch.

Erst einmal schaute ich mir meine Läufe im Training Center an. Im Verlauf sind die Aktivitäten wochenweise aufgeführt. Durch Anklicken eines Laufes, sieht man sofort die Karte mit seiner Strecke sowie eine Kurve, die Pace und Herzfrequenz über den gelaufenen Zeitraum anzeigt. Unter „Gesamt“ werden Entfernung, Dauer, Durchschnitts-Pace und –Geschwindigkeit, maximale Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch, durchschnittliche und maximale Herzfrequenz des gesamten Laufs sowie pro Runde angezeigt. Des Weiteren erhält man eine tabellarische Einteilung der Pulsbereiche, in denen trainiert wurde.

Um meine Läufe mit dem #twitterlauftreff teilen zu können, wollte ich aber nun doch ein Garmin Connect Konto haben. Die Anmeldung war denkbar leicht, genau wie das manuelle Hochladen von der Website aus. Aber wie verknüpft man nun nachträglich den ANT Agent damit? Beim Doppelklick auf das Fenster öffnet sich lediglich das bekannte Fenster zur Datenübertragung. Mit etwas Herumklicken und durch den #twitterlauftreff erfuhr ich, man müsse das Communicator Plugin installieren. Danach funktionierte es aber trotzdem nicht. Auch nach Desinstallation und erneuter Installation kam ich nicht mehr auf das Fenster, um das Häkchen zu setzen. Auf der Garmin Connect Seite wurde aber nur dieser eine Weg beschrieben. Hier half mir der Garmin Support @GarminD über Twitter schnell weiter: über einen Rechtsklick mit der Maus auf das kleine Taskleistensymbol kommt man doch in Geräteeinstellung, dort lässt sich das Häkchen setzen. Beim nächsten Hochfahren des Computers wird dann nach Benutzernamen und Passwort des Garmin Connect Accounts gefragt. Danach funktioniert alles wie von selbst, alle Daten werden automatisch hochgeladen.

 

Auf der Plattform lassen sich dann Daten wie das Körpergewicht, Geschlecht und Größe ergänzen, andere Trainings manuell hochladen, Ziele eingeben und sein Profil kann man auch erstellen bzw. abändern. Unter Menüpunkt „Strecken“ kann man neue Laufrouten virtuell in GoogleMaps planen und Läufe mit derselben Strecke vergleichen. Man wird über „erste Schritte“ langsam herangeführt und es macht richtig Spaß sich neue Wege zu suchen.

Natürlich ist auch die Verknüpfungen zu den verwendeten sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & co. möglich, so werden Freunde und Trainingspartner über ausgewählte oder eben über alle Aktivitäten informiert. Lieblingsstrecken können geteilt und ausgetauscht werden, andere die eigenen Trainingserfolge im Verlauf verfolgen – aber alles eben nur, wenn man entsprechende Daten für alle sichtbar macht.

Also noch eimal kurz zusammengefasst für alle die einen neuen Forerunner 610 erstanden haben:

  1. Sofern noch nicht vorhanden Garmin Connect Account einrichten
  2. ANT Agent ohne oder mit TC herunterladen
  3. Communicator Plugin herunterladen
  4. “anfängliche Kopplung” an der Uhr einschalten
  5. ANT Agent Menü folgen

Hoffentlich klappt dadurch bei euch alles etwas schneller – viel Spaß & einen guten Laufstart ohne viel Gerutsche ins Jahr 2012! Eure Jola

Tanita, Garmin Connect & GMON Software

Nachdem die kostenfreie Testversion der GMON Software, die mit der Tanita Waage BC 1000 kompatibel ist, abgelaufen ist, gibt es noch einmal ein kurzes Update dazu.

Die vielen Einzelheiten zur Software hatte ich ja bereits hier im Detail vorgestellt und wie man die Daten erhält kann man in dieser Übersicht nachlesen. Auch heute bin ich immer noch über die einzelnen Anzeigemöglichkeiten erstaunt. Nach 30 Tagen Test habe ich eine umfassende Übersicht über eine Vielzahl von Werten wie Körpergewicht, -fett & -wasser; Muskel- &  Knochenmasse; Kalorienmenge, die ich pro Tag verzehren darf, um nicht zuzunehmen; vizerales Fett; metabolisches Alter; Puls und Blutdruck erhalten.

Sofern man alle Daten eingibt, erhält man eine genaue Analyse und den Verlauf von jedem einzelnen o.g. Körperwert; es wird zudem angezeigt, ob man im optimalen Bereich liegt und woran man noch arbeiten kann.

Nun stellt sich die Frage, ob man sich diese Software unbedingt kaufen muss oder nicht und da Garmin mit Garmin Connect eine ähnliche Übersicht bietet, kann ich die Frage für mich klar mit nein beantworten.

Garmin Connect

Es gibt nur zwei kleine Nachteile; an einem kann vielleicht Garmin selbst noch etwas ändern. Auf Garmin Connect wird nicht der eigene BMI angezeigt; diesen kann man sich aber leicht auch selbst ausrechnen. Der Praxis halber würde ich es aber schön finden, den BMI mit dargestellt zu bekommen.

Was die GMON Software allerdings wirklich einmalig für den Hausgebrauch macht, ist die tolle Übersicht der einzelnen Werte, die man sonst nur vom Experten erhält. Aber da muss jeder für sich selbst entscheiden, ob diese nötig bzw. für einen selbst nützlich ist.

Gmon Analyse


1.000.000.000 Meilen

Bei Garmin Connect wurden mittlerweile über 1 Milliarde Meilen hochgeladen. Einen winzig kleinen Teil habe ich mit meiner Forerunner 610 dazu beigetragen. Gerne hätte ich die 1.000.000.000 voll gemacht, aber da war ich ein bisschen zu früh dran…

Daten werden drahtlos übertragen

Doch die Übertragung war schon vor der “magischen Zahl” beendet…

Daten wurden erfolgreich übertragen

Am 23.06. um 22:35 Uhr war es schließlich soweit: 1.000.000.000 Meilen bei Garmin Connect

1.000.000.000 Meilen

Ich werde am Wochenende noch ca. 75 – 80 Lauf-km dazu addieren. Auf zu neuen Zielen!

Übertragungsfehler der Herzfrequenz

Das Wetter war heute erschreckend drückend – gefühlte 40Grad bei strömenden Regen. Ich merkte die Schwüle den ganzen Tag, wollte aber dennoch das Training nicht ausfallen lassen. Zum Abend hin kühlte es zum Glück ab, die hohe Luftfeuchtigkeit aber blieb.

Somit war ich darauf gefasst, dass mein Puls grundsätzlich höher sein wird, kontrollierte ihn aber während des Laufs nicht. Ich lief einfach nach Gefühl.

Zu Hause angekommen übertrug ich die Daten zu Garmin Connect und war sehr verwundert über meinen Durchschnittspuls. 165 bpm? Das kann nicht sein. Wie ich schon in einem früheren Bericht erwähnte, bin ich Hochpulser und ein Durchschnittspuls von 185 ist völlig normal bei mir. Heute hätte ich einen höheren erwartet, denn ich war ziemlich erschöpft nach dem Lauf.

Die Übersicht zeigt, dass die Übertragung der Herzfrequenz nicht so richtig in Schwung kommen wollte.

Gefühlsmäßig fehlen im Schnitt ca. 20 Pulsschläge pro Minute. Möglicherweise liegt es daran, dass ich den Pulsgurt heute etwas tiefer am Brustkorb angelegt habe? Wobei ich das eher für unwahrscheinlich halte…

Da ich die Strecke erst vor wenigen Tagen in gleicher Geschwindigkeit gelaufen bin, wird beim Vergleich deutlich, dass heute irgend etwas nicht ganz gestimmt hat.

Und eine derartige Verbesserung der Herzfrequenz würde fast schon an ein Wunder grenzen :)

Ob es nun an mir lag, dass ich den Gurt nicht ganz richtig angelegt habe, oder ob es evtl. doch ein Übertragungsfehler war? Ich werde es herausfinden – beim nächsten Training!

Eure Kathi

 

GPS, Auto Pause®, Vibration – Hier wird alles getestet!

Gestern war es mal wieder an der Zeit meinem Rennrad zu zeigen, wo es lang geht! Nämlich den Berg hinauf! Leider hatte ich bei dieser Aktion deutlich mehr zu kämpfen! ;)

Die FR610 war bereit! (mittlerweile ist sie ja schon fast am linken Handgelenk festgewachsen). Auf dem Programm stand das Unter-die-Lupe-Nehmen des GPS-Empfangs, sowie die Auto Pause®, da sie ja bei André zeitweise nicht 100%ig zu funktionieren schien.

Gesagt getan. Auch ich habe die Einstellung so gewählt, dass die Aufzeichnung gestoppt wird, sobald ich anhalte. Nach den ersten 500m musste ich das erste Mal an einer Kreuzung stoppen. Sofort zeigte mir die FR610 die Pause an und ebenso die Fortsetzung als ich mich wieder in Bewegung setzte. Ich konnte während des ganzen Trainings keinerlei “Aussetzer” feststellen, werde aber die Funktion weiter im Auge behalten.

Vor meiner FR610-Zeit nutzte ich mein iPhone mit der RunKeeper App, um meine Rad-Touren möglichst genau festzuhalten.

Die km-Anzeige weicht nur minimal ab, wobei ich mich dann aber doch lieber auf den FR610 verlassen möchte. Vorteil des iPhones ist es natürlich, dass man es immer im Blick hat. Dagegen ist es fast umständlich “ständig” das Handgelenk zu drehen, um auf die Uhr zu schauen. Wie bereits von anderen Testern bemerkt, wäre hier die Fahrradhalterung sehr sinnvoll!! Denn so schön die Anzeige des iPhones sein mag – mit der Anzeigevielfalt des FR610 kann es nicht mithalten.

Was mir dieses Mal besonders auffiel, ist der Vibrationsalarm. Halte ich die Uhr in der Hand, ist mir die Vibration zu stark. Am Handgelenk fühlt es sich dagegen sehr gut an. Fahre ich jedoch mit entsprechender Geschwindigkeit bergab, nehme ich die Vibration gar nicht mehr wahr… Für mich noch ein Grund die FR610 immer im Auge behalten zu wollen – also heißt es für mich: Fahrradhalterung, ich komme :)

Und um noch einmal zu verdeutlichen, wie genau die FR610 aufzeichnet, seht ihr hier einen Ausschnitt aus meiner Bergauf-Fahrt. Denn die lege ich immer schlängelnd zurück :)

Die Auswertungen bei Garmin Connect finde ich nach wie vor genial! Durch die Vergleich-Möglichkeit mehrerer Trainings, bekomme ich immer wieder einen Motivationsschub und ich freue mich um so mehr auf mein heutiges Lauftraining!

Eure Kathi

Zwischenbilanz meines Tests

Die erste Hälfte des Testzeitraums ist jetzt in etwa vorüber, da wird es Zeit eine kleine Bilanz zu ziehen.

Erstens: der Forerunner 610 ist ein tolles Gerät. Sehr gute Handhabung und Optik, ich trage ihn nun seit dem ersten Testtag täglich als normale Uhr.

Zweitens: der Touchscreen ist ziemlich ausgereift, sehr selten passieren mir unbeabsichtigte Befehlseingaben, das liegt sicherlich auch an der Größe der Finger. Kleines Manko – man muss die Oberfläche häufig reinigen.

Drittens: die wenigen notwendigen Einstellungen lassen sich schnell und intuitiv erledigen, Plug ´n Play hier wirklich. Trainingsvorgaben sind auch schnell eingegeben, es bleibt mehr Zeit zum Trainieren.

Viertens: die Software Trainings Center ist schnell installiert, das Gerät ebenso einfach hinzugefügt. Läufe werden hier zuverlässig in die Datenbank zum Auswerten eingetragen.

Fünftens (und Letztens für heute): mein “Sorgenkind” Garmin Connect – es funktioniert bei mir nur eingeschränkt. Normale Läufe kann ich manuell hochladen, Intervalltrainings werden nicht bearbeitet (bzw. hängen sich auf), automatisch geht hier bei mir gar nichts. Schade. Nach einem Kontakt mit Garmin weiß ich, dass sie an einer Lösung basteln. Bis dahin werde ich dieses Portal nicht mehr nutzen.

Unterm Strich lautet meine Bilanz aber ganz klar “Daumen Hoch”! Kleinere “Macken” an einem neuen Gerät sind normal und werden sicher noch ausgefeilt. Der Forerunner ist ein toller Trainingspartner, das steht aber schon fest!!!

Upload-Schwierigkeiten bei Garmin Connect

Einige Trainingsläufe sind vergangen, der Forerunner 610 hat nun schon einige Kilometer aufgezeichnet.

Mein Coach schreibt mir jede Woche einen neuen Plan, es wird somit nicht langweilig. Letzte Woche hatte ich ein Intervalltraining und gestern standen wieder Intervalle im Plan. Über das Erstellen und Hochladen auf den FR 610 hatte ich ja bereits berichtet.

Nach Abschluß der Trainings lade ich diese immer gleich auf den Rechner und automatisch auf Garmin Connect. Aber letzte Woche wurde das Intervall-Training nicht auf GC geladen, stattdessen kreiste die Anzeige endlos bei diesem Eintrag. Die folgenden “normalen” Läufe wurden wieder richtig bearbeitet und hochgeladen, nur leider auch nicht mehr automatisch, sondern ich musste das Hochladen auf Garmin Connect manuell starten. Immer blieb jedoch die “kreisende” Anzeige bei dem Intervalllauf.

Vor beschriebener Installation der Trainings Center-Software, löschte ich nochmals ANT+ und installierte dieses Programm auch neu. Mit dem Trainings Center kann ich das alte Training einlesen und auswerten. Nun gestern also mit Trainings Center erstellte Intervalle. Die spannende Frage blieb der Upload!

Und, leider wieder das fehlerhafte Laden! Mein Lauf wurde ins Trainings Center automatisch eingefügt, das Hochladen zu Garmin Connect (JA: die Funktion ist aktiviert!), schlug erneut fehl. Beim manuellem Versuch “kreisen” nun zwei Trainings.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Eine Trainingsaufzeichnung mit mehreren selbstgedrückten LAP-Abschnitten funktioniert tadellos.

Upload Schwierigkeiten