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Wettkampftest

Neben vielen kleinen Events war es nun endlich soweit. Ich sollte meinen ersten Halbmarathon laufen, in Kassel wo vor ziemlich genau einem Jahr alles begann. Ohne meine 4 Monate dort h√§tte ich wohl nie mit dem Laufen begonnen – eine Situation , die ich mir heute gar nicht mehr vorstellen kann. Und ebenso unvorstellbar ist es mittlweile einen Wettkampf oder auch nur ein Training ohne den Forerunner 610 zu absolvieren. Beim Strongmanrun musste ich erleben wie es ist so ganz ohne Paceangabe und Pulsmessung zu laufen – der Forerunner war einfach zu schade f√ľr Matsch und Wasserbecken.

Aber in Kassel durfte er nat√ľrlich nicht fehlen, vor allem bei den angek√ľndigten Temperaturen war in jedem Fall nach Puls laufen angesagt. Denn im Sanit√§tszelt oder gar im Krankenhaus wollte ich keinesfalls landen, nur weil ich mich von der Masse mitrei√üen lie√ü und viel zu schnell unterwegs war. So wurde der Forerunner am Vorabend noch brav geladen – nicht weil er leer war, nur als Sicherheit. Der Akku h√§lt bei mir noch immer sehr lange, wahrscheinlich da ich ihn wirklich nur lade wenn er ganz leer ist und die Uhr auch manchmal wirklich “leerlaufen lasse“. Wenn ich im Training dann mal den letzten Kilometer nicht draufhabe, finde ich das nicht so schlimm als dauerhaft eine schlechte Akkuleistung zu haben.

Beim Training war der Forerunner schon eine riesen Hilfe, ich konnte systematisch auswerten wie ich schneller wurde und mir eine realistische Zielzeit f√ľr den Halbmarathon in Kassel setzen. Meinen Trainingsplan konnte ich berufsbedingt zwar nicht einhalten, aber immerhin wusste ich was m√∂glich sein w√ľrde.

So stand ich also am Start zwischen lauter anderen Halbmarathonl√§ufern und schickte meinen Forerunner schon mal auf Satellitensuche. Der Start befand sich unter dichten B√§umen, sehr angenehm schattig aber f√ľr das GPS-Signal nicht gerade super. Trotzdem fand der 610er schnell ein starkes Signal, die anderen Pulsuhren um mich herum schienen weder den Satellitenempfang noch die Herzfrequenz√ľbertagung zu beeinflussen. Einmal verlor er kurz das GPS-Signal, doch als es losging, hatte ich Empfang und verlor ihn den gesamten Lauf √ľber nicht mehr.

Nach den ersten paar Kilometern schaute ich neben der Pulsanzeige dann doch mal nach der Geschwindigkeit – hui, 5.47/km, ich war zu schnell unterwegs. Das sei auf den ersten paar Kilometern normal, doch auch bei 5 und 6 war ich noch zu flott unterwegs. Der Puls hielt sich aber auf einem hohem Niveau stabil und ich dachte mir nur “dann l√§ufst du jetzt Zeit heraus, die du dann gegen Ende dranh√§ngen kannst“. Der “Einbruch” kam bei den Steigungen auf Kilometer 12 bis 14, aber ich fing mich wieder, immer den Puls im Auge.

Alle 2 Kilometer sch√ľttete ich mir entweder becherweise Wasser √ľber den Kopf oder nutzte die “Duschm√∂glichkeiten” der hiesigen Feuerwehr. Den Forerunner lie√ü das bis auf ein paar Wasserflecken unbeeindruckt. Klatschnass hatte ich trotzdem noch eine gute √úbertragung der Herzfrequenz und der Pulsgurt blieb an Ort und Stelle. Als ich nach 21,1 km in der Hitze endlich ins Ziel kam, war ich nur noch gl√ľcklich. Selbst daheim war ich noch ziemlich fit, nach einer Dusche und einer leckeren Portion Lasagne fiel die Bestandsaufnahme und Auswertung bei Garmin Connect positiv aus. Der Forerunner hatte die ganze Strecke st√∂rungsfrei angezeigt, mir eine kontinuierliche Beurteilung der Herzfrequenz erm√∂glicht und bis auf kleine Sch√ľrfungen im Pulsgurtbereich auch keine Spuren hinterlassen.

So klatschnass wie ich am Ende war, wunderte mich dies jedoch kaum. Und ich hatte mich auf deutlich mehr Wehwehchen eingestellt!;-) Danke Garmin f√ľr eure tolle Unterst√ľtzung, ich liebe diese Uhr einfach!

Wieso, weshalb, warum muss es denn der Forerunner 610 sein?

Ich w√ľhlte mich vor einigen Wochen noch durch das Handbuch meines neuen Forerunner 610, damit ich nur keine Funktion, keine M√∂glichkeit, mein Training zu verbessern und effektiver zu gestalten, √ľbersehe. Au√üerdem bekommt man mit so einem Garmin nicht nur eine einfache Uhr zum Aufziehen, sondern zusammen mit Garmin Connect ein ganzes Trainingscenter an die Seite gestellt, das zudem auch eine detaillierte Auswertungen mit der Tanita BC 1000 Waage erm√∂glicht.

Nachdem man nun ja hier das Fazit der einzelnen Mittester nachlesen kann, m√∂chte ich mich ihnen anschlie√üen, aber ihnen zun√§chst an dieser Stelle f√ľr die einzigartige Unterst√ľtzung danken. Es war wunderbar euch kennenzulernen und wir h√∂ren & lesen uns sicher wieder.

Es war mir eine Freude als Tester hier dabei sein zu k√∂nnen und dass ich von Garmin die tolle Ausr√ľstung zur Verf√ľgung gestellt bekommen habe.

Eine kleine, aber durchaus repr√§sentative Umfrage in mehr oder weniger sportlichen Kreisen, best√§tigt mein erstes Staunen, denn die ersten Fragen betrafen immer den Touchscreen. Frauen, einschlie√ülich meiner Person, fragten sich zwar, ob es andere Farben f√ľr das Armband gibt ‚Äď aber wir wollen nicht ablenken, denn an Schlichtheit und Eleganz ist der Forerunner 610 wohl kaum durch einen anderen Sportcomputer zu toppen.

Warum ich mir den Forerunner 610 im Vergleich zum 210er eher kaufen w√ľrde, habe ich bereits hier beschrieben. Zusammenfassend noch einmal alles in einer √úbersicht √ľber die Vor- & Nachteile des 610er:

Vorteile in der Reihenfolge, wie sie f√ľr mich wichtig sind:

-         GPS Aufzeichung

-¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Anzeige umfassender Daten wir Pace & Rundenzeiten (hatte ich vorher nicht, ist aber f√ľr ein gezieltes Training und die Optimierung einzelner Einheiten absolut notwendig), Herzfrequenz, Distanz‚Ķ

-¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Touchscreen, der unter allen Bedingungen bedienbar (Regen, Handschuhe)ist, verf√ľgt √ľber ein hoch aufgel√∂stes Display

-¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Intuitive Men√ľf√ľhrung

-         Design/Größe

-         Vibrationsalarm

-         Virtueller Partner, virtuelles Rennen

-         Auto Pause

-         Einstellbare Trainingseinheiten

-         Individualisierbare Seiteneinstellungen

-         Navigation zu Positionen

-         Übertragung per ANT Stick (kabellos)

-         Wechsel zwischen Lauf- und Radeinheiten möglich

-         Aufladen per Magnetclip ohne Ladekralle (schnell und einfach)

-         Kompatibel mit der Tanita BC 1000

-         Anzeige des Trainings Effect (TE, Trainingseffekt)

-         Zubehör wie Geschwindigkeits- & Trittfrequenzsensor, Laufsensor erhältlich

-         Kann als normale Uhr getragen werden

 

Nachteile

-         Akkulaufzeit beträgt 8 Stunden

-         Keine Multisportfunktion, da ist der FR310XT immer noch die bessere Wahl

-         Nicht wasserdicht

-         Keine Möglichkeit Strecken nachzulaufen

-         Energiesparmodus sollte zeitlich veränderbar sein

Und zum Schluss? Noch eine kleine Auszeichnung von mir: die einzelnen Details zum Thema Navigation zu einzelnen Positionen hat ja Kathi so sch√∂n beschrieben und dem kann ich mir nur anschlie√üen ‚Äď rein in den Wald, zick zack gelaufen, dann verlaufen und das vorher einprogrammierte Zuhause oder den Startpunkt als Ziel angeben und schon wird man wieder zur√ľck gef√ľhrt (auch sehr praktisch auf Reisen, wenn man gern mal die Orientierung verliert). Mit dieser Funktion handelt sich der Forerunner eindeutig dieses Pr√§dikat Angsthasensicher ein!

hoch hinaus

Am vergangenen Wochenende f√ľhrte ich meine Forerunner 610 aus – zu einem Aktivwochenende rund um die Zugspitze. Auf den 101 km des Zugspitzultratrail war ich f√ľr den anspruchsvollen Teil zwischen Ehrwald und Reindlau (Leutsch) als “Vorl√§ufer” f√ľr die finale Markierung der Strecke eingeplant. Auf den knapp 35 km hatte ich so auch die Gelegenheit, die “Trailrunning-Qualit√§ten” der Garmin Forerunner 610 zu testen.

Was das Trailrunning vom normalen Laufen unterscheidet?

  • Beim Trailrunning in den Bergen ist man meist sehr lange unterwegs. Durch die vielen H√∂henmeter verlangsamt sich die Pace ungemein. H√§lt die Stromversorgung?
  • L√§uft man nach Karte oder Trailbook, so ist es von Bedeutung, seine Position (GPS) und H√∂he jederzeit feststellen zu k√∂nnen.
  • Durch stark wechselnde Geschwindigkeit k√∂nnte es zu Fehlern bei der Distanzmessung kommen. Ist das ein Problem?
  • Im extrem steilen Gel√§nde muss man einige enge Serpentinen laufen. Erkennt der FR610 diese, oder werden die engen Kurven “abgeschnitten”?

Um 6:15 Uhr machte ich mich in Ehrwald auf den Weg. Es galt, keine Zeit zu verlieren, denn f√ľr die Markierung der Strecke ben√∂tige ich deutlich mehr Zeit, als die Wettk√§mpfer, die dieser “nur folgen” m√ľssen. Das GPS-Signal ist, wie in den letzten Wochen schon festgestellt, schnell erkannt. Ein Vergleich der angezeigten H√∂he mit der im Trailbook ausgewiesen H√∂he brachte eine exakte √úbereinstimmung. Zus√§tzlich diente mir der Garmin GPSmap 62st, auf dem die Strecke abgespeichert war, zur Orientierung. Mit so viel Garmin musste ich mein Ziel ja erreichen. ;-)

Garmin total

Der erste Anstieg brachte mich nach 7,5 km, 1000 Meter h√∂her √ľber das Feldernj√∂chl. Nach einem kleinen Abstieg folgte wieder ein heftiger Anstieg. Mein Tempo entsprach in dieser Stunde einer Pace, die der FR610 zuvor von mir nicht kannte… Bis √ľber 9 Minuten ben√∂tigte ich f√ľr manchen Kilometer. Bei l√§ngeren Markierungsarbeiten stoppte ich die Zeitmessung, doch der FR610 lie√ü sich nicht beirren und spielte zuverl√§ssig mit. Bei einem Vergleich mit dem Trailbook stimmten nach wie vor die Daten √ľberein.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Der Abstieg zu H√§mmermoosalm war teils recht schwierig, so dass ich auf kurzen Abschnitten langsamer war, als bergauf. Es folgten einige sehr enge Serpentinen mit nur sehr kurzen Geraden dazwischen. Hin und wieder konnte man mal wieder richtig Gas geben. In der Auswertung zeigte sich, dass der FR610 die Richtungs- und Tempowechsel hervorragend gespeichert hatte (ich w√§hlte die “Intelligente Aufzeichnung”).

Ein weiterer Auf- und Abstieg brachte mich zu meinem Endpunkt, der Verpflegungsstation in Reindlau. Knappe 35 km hatte ich bis hierher zur√ľckgelegt, die gleiche L√§nge, die ich dem Trailbook entnehmen konnte. Die H√∂henmeter, welche der der FR610 anzeigte, entsprachen ebenfalls der Realit√§t. Was ich allerdings unterwegs vermisste, war die Kummulierung s√§mtlicher gelaufener H√∂henmeter in Auf- bzw. Abstieg. Diese konnte ich mir erst nach der √úbertragung in Garmin Connect anzeigen lassen. Immerhin hier stimmten die Daten mit dem Trailbook √ľberein.

"Sie haben ihr Ziel erreicht"

Am Nachmittag gab es noch ein gem√ľtliches L√§ufchen √ľber 15 km. Dies machte die Stromversorgung gerade noch mit. Etwas √ľber 6 Stunden lief der FR610 zu diesem Zeitpunkt. F√ľr einen Ultralauf ist das etwas zu wenig. Die Akkkulaufzeit werde ich in der kommenden Woche noch ausgiebig testen, an die 8 Stunden sollte sie eigentlich halten.

Auf dem Expo-Gelände des Zugspitz Ultratrail

 

 

GPS, Auto Pause¬ģ, Vibration – Hier wird alles getestet!

Gestern war es mal wieder an der Zeit meinem Rennrad zu zeigen, wo es lang geht! Nämlich den Berg hinauf! Leider hatte ich bei dieser Aktion deutlich mehr zu kämpfen! ;)

Die FR610 war bereit! (mittlerweile ist sie ja schon fast am linken Handgelenk festgewachsen). Auf dem Programm stand das Unter-die-Lupe-Nehmen des GPS-Empfangs, sowie die¬†Auto Pause¬ģ, da sie ja bei Andr√© zeitweise nicht 100%ig zu funktionieren schien.

Gesagt getan. Auch ich habe die Einstellung so gew√§hlt, dass die Aufzeichnung gestoppt wird, sobald ich anhalte. Nach den ersten 500m musste ich das erste Mal an einer Kreuzung stoppen. Sofort zeigte mir die FR610 die Pause an und ebenso die Fortsetzung als ich mich wieder in Bewegung setzte. Ich konnte w√§hrend des ganzen Trainings keinerlei “Aussetzer” feststellen, werde aber die Funktion weiter im Auge behalten.

Vor meiner FR610-Zeit nutzte ich mein iPhone mit der RunKeeper App, um meine Rad-Touren möglichst genau festzuhalten.

Die km-Anzeige weicht nur minimal ab, wobei ich mich dann aber doch lieber auf den FR610 verlassen m√∂chte. Vorteil des iPhones ist es nat√ľrlich, dass man es immer im Blick hat. Dagegen ist es fast umst√§ndlich “st√§ndig” das Handgelenk zu drehen, um auf die Uhr zu schauen. Wie bereits von anderen Testern bemerkt, w√§re hier die Fahrradhalterung sehr sinnvoll!! Denn so sch√∂n die Anzeige des iPhones sein mag – mit der Anzeigevielfalt des FR610 kann es nicht mithalten.

Was mir dieses Mal besonders auffiel, ist der Vibrationsalarm. Halte ich die Uhr in der Hand, ist mir die Vibration zu stark. Am Handgelenk f√ľhlt es sich dagegen sehr gut an. Fahre ich jedoch mit entsprechender Geschwindigkeit bergab, nehme ich die Vibration gar nicht mehr wahr… F√ľr mich noch ein Grund die FR610 immer im Auge behalten zu wollen – also hei√üt es f√ľr mich: Fahrradhalterung, ich komme :)

Und um noch einmal zu verdeutlichen, wie genau die FR610 aufzeichnet, seht ihr hier einen Ausschnitt aus meiner Bergauf-Fahrt. Denn die lege ich immer schl√§ngelnd zur√ľck :)

Die Auswertungen bei Garmin Connect finde ich nach wie vor genial! Durch die Vergleich-Möglichkeit mehrerer Trainings, bekomme ich immer wieder einen Motivationsschub und ich freue mich um so mehr auf mein heutiges Lauftraining!

Eure Kathi

Renneinsatz der Forerunner 610

Im Rahmen des Neusser Sommernachtslaufs bestritt ich mit der Garmin Forerunner 610 meinen ersten Wettkampf. So durfte mich mein nunmehr liebgewonnener Trainingspartner auf den von mir unbeliebten 10 km begleiten. Da ich bei Wettk√§mpfen bis 10 km aufgrund physischer und psychischer H√∂chstbelastungen ;-) keinerlei Sinn f√ľr Experimente habe, beschr√§nkte ich mich auf die Grundfunktionen der FR610. Als Ansicht w√§hlte ich den zweigeteilten Monitor (Puls und Rundenzeit) und bet√§tigte lediglich nur noch die Start-/Stoptaste zu Beginn bzw. Ende des Rennens. Ich hoffte, √ľber die Uhr zuverl√§ssig mittels Vibration eine √úbersicht des zuletzt gelaufenen Kilometers zu bekommen um meine Pace zu kontrollieren.

Der Kurs durch Neuss erfolgt auf einer ca. 1,5 km langen sehr winkeligen Strecke die durch teils sehr enge H√§userschluchten f√ľhrt. F√ľr den GPS-Empfang sollte dies eine weitere schwere Pr√ľfung werden. Diese bestand der FR610 tadellos, um das Ergebnis schon vorwegzunehmen!

Die Strecke in Neuss ist amtlich vermessen, durch die vielen engen Kurven, der relativ hohen Geschwindigkeit und den vielen √úberrundungen ist das Laufen auf der Ideallinie jedoch v√∂llig ausgeschlossen. Lediglich die ersten zwei Kilometer lie√üen sich noch ideal laufen und hier zeigte mir der FR610 exakt bei den jeweiligen Kilometerschildern den jeweils abgeschlossenen Kilometer an. Durch die nun anstehenden √úberrundungen und dem dadurch bedingten weiten Ausholen bei engen Kurven, musste ich deutliche Umwege in Kauf nehmen. Dementsprechend signalisierte mir die Uhr schon immer kurz vor dem n√§chsten Kilometerschild den Abschluss des selbigen. Die “Abweichung” war jedoch v√∂llig nachvollziehbar und entsprach der real gelaufenen Strecke!

Das Vibrieren am Armgelenk war Gold wert, denn durch die Zuschauermassen und die eigene Anspannung h√§tte ich sonst garantiert jedes Tonsignal √ľberh√∂rt! Das Ablesen der n√∂tigen Informationen war auch bei gr√∂√üter Belastung einwandfrei m√∂glich, obwohl langsam die D√§mmerung (und damit meine ich nicht nur die in meinem Kopf) einsetzte.

Bereits vor dem Rennen, als auch danach, erfuhr die Forerunner 610 an meinem Armgelenk sehr viel Aufmerksamkeit. Viele der Athleten sprachen mit bez√ľglich der neuen Uhr an, wollten viel √ľber die FR610 erfahren und lobten ihr Design!

Die Auswertung bei Garmin Connect schaut so aus…

Meinen Wettkampfbericht gibt es hier.

Die Treppenfahrt

F√ľr ein Triathlon-Training ist Rennrad-Fahren sicher ein wichtiger Bestandteil. Um jedoch mehr Sicherheit und Gef√ľhl f√ľr das Fahrrad zu bekommen, drehe ich auch ganz gerne mal eine Runde mit dem Mountainbike. Diesmal auf dem Plan – Die Treppenfahrt! Das macht nicht nur Spa√ü, sondern sieht auf der √úbersicht auch noch lustig aus :)

Meine 3 “Abfahrten” sind auf dem H√∂henprofil auch prima zu erkennen. Dass das GPS auch die einzelnen Treppenstufen abbildet, w√§re dann aber wohl doch etwas zu viel verlangt ;)

Soweit so gut, jetzt aber zum Video! Here it is!

Eure Kathi

12 Tage – 230 km – Zwischenfazit – Ausblick

Seit 12 Tagen sind “Die Zehn” nun stolze Besitzer der Garmin Forerunner 610.

Ich pers√∂nlich habe in dieser Zeit 230 km Laufkilometer mit meinem neuen “Trainingspartner” bestritten. Es war eine Freundschaft auf den ersten Blick. Denn bereits das Design sprach mich sehr an, und die Tatsache, dass in dieser Uhr, die selbst an meinem relativ d√ľnnen Arm nicht √ľberladen wirkt, alles drin ist, was man sich vorstellen kann, faszinierte mich.

Ohne mich besonders mit der Bedienungsanleitung auseinanderzusetzen, startete ich mein erstes Training und konnte die Uhr, ohne dass ich zuvor eine Garmin besessen hatte, intuitiv bedienen. Doch was die FR610 wirklich alles kann, wurde mir erst in den nächsten Trainingseinehiten klar. Doch immernoch habe ich nicht alle Funktionen ausprobiert.

Bei welchen Trainingseinheiten mit der FR610 in der vergangenen Woche begleitete, seht ihr hier.

Ganz kurz m√∂chte ich hier nun einige Punkte aufz√§hlen, die ich besonders gut finde und f√ľr mich kaufentscheidend w√§ren:

  • Die GPS-Antenne ist in der Uhr integriert und findet sehr schnell die n√∂tigen Satelliten.
  • Auch bei widrigen Verh√§ltnissen (dichte Baumkronen) ist ein guter Satellitenempfang m√∂glich
  • gut ablesbarer, leicht zu bedienender Touchscreen
  • unz√§hlige Einstellungsm√∂glichkeiten der sog. “Trainingsseiten” f√ľr jedes, auch noch so individuelle Training
  • problemloses Aufladen der Stromversorgung per USB oder 230-Volt (keine zus√§tzlichen Batterien/Akkus f√ľr GPS)
  • Frei w√§hl- und programmierbare Trainingsprogramme
  • Vibrationsalarm bei Vollendung der individuellen Runde oder eines Trainings(zwischen)ziels
  • Auswertm√∂glicheit mittels Uhr, Software oder online
  • drahtlose √úbertragung der Trainings- und Benutzerdaten
  • gro√üer Speicher f√ľr Trainingsdaten

Wenn man etwas bis ins kleinste Detail testet, fallen nat√ľrlich auch Sachen auf, die verbesserungsw√ľrdig sind. Dies betrifft in erster Linie die Auswertungsm√∂glichkeiten am Computer. Vielleicht habe ich aber auch noch nicht die richtigen Einstellungsm√∂glichkeiten gefunden. Grunds√§tzlich gef√§llt mir zwar die M√∂glichkeit der online-Auswertung via garmin.connect und auch die Benutzeroberfl√§che des Trainings Centers sehr gut. Aber ich habe noch keine M√∂glichkeit gefunden, Zwischenzeiten die ich ohne GPS gelaufen bin, eine bestimmte L√§nge zuzuordnen. Auch werden diese Zwischenzeiten nur mit Minuten und Sekunden angegeben, hier fehlen mir zumindest die Zehntelsekunden.

In der kommenden Woche werde ich die Uhr zum ersten Mal bei einem Wettkampf tragen, hier hoffe ich auf eine optimale Temposteuerung f√ľr die, f√ľr mich unbeliebten, 10 km.

Danach geht es in die Berge und beim Zugspitzultratrail, sowie dem Etappenwettkampf “4-Trails” werden mein Trainingspartner Forerunner 610 und ich bestimmt das ein oder andere Mal an unsere Grenzen kommen.

Ich verabschiede mich ins Pfingstwochenende…

Hallo liebe Garmin Fangemeinde,

heute mag ich mich noch einmal kurz bei Euch melden.

Training am 10. Juni 2011

Training am 10. Juni 2011

Meine beiden letzten Trainings (09. Juni 2011 | 10. Juni 2011) waren eher unspektakulär. Wirklich alles verlief reibungslos. Der Garmin FR610 funktioniert tadellos und ich konnte mich daher gut auf das eigentliche Рdas Laufen Рkonzentrieren. Und so soll es sein.

Die Satelliten wurden stets z√ľgig erfasst, die Bedienung via Touchscreen klappt w√§hrend der Trainings einwandfrei und der Puls wird immer zuverl√§ssig aufgezeichnet (auch beim Zahndoktor).
Ich konnte selbst gestern den FR610 nicht “in die Knie zwingen”, in dem ich bewusst durch unsere sch√∂nen und engen Altstadtgassen gelaufen bin. Das Satellitensignal riss nie ab.
Ich werde mir √ľber Pfingsten das Garmin FR610 Handbuch aufs neue iPad laden und mich mit den neuen Features theoretisch besch√§ftigen. Danach beginne ich meine Testphase 2.
Virtual Race und Co. werde ich dann genau unter die Lupe nehmen und f√ľr Euch testen.

Nun ist aber Pfingsten, da mache ich eine Blog- & Internetpause und melde mich nächste Woche frisch und fröhlich wieder.

Bis bald und geniesst das lange Pfingstwochenende.
Gruß aus Rostock von André

Garmin Laufshirt ‚ÄĒ Cool!

Garmin Laufshirt ‚ÄĒ Cool!

PS: Heute kam ein schickes Laufshirt mit der Post. Ich danke dem Garmin Team daf√ľr. Einsatzfotos aus dem Rostocker Stadthafen folgen.

Crossing Deep Forest

Einen H√§rtetest f√ľr die GPS Erfassung musste mein Garmin Forerunner 610 gestern bestehen. Hierf√ľr suchte ich mir eine Strecke kreuz und quer durch einen tiefen Wald aus. Es war schon wirklich sehr gemein von mir, was ich hier verlangte, denn teilweise waren die B√§ume so dicht, dass ich das GPS-Signal auch in einem Bunker h√§tte testen k√∂nnen…

Im Großen und Ganzen war ich sehr zufrieden mit dem GPS Empfang. Wie immer fand der FR610 sehr schnell die sötigen Satelliten, dann ging es problemlos auf einer Geraden ohne Bäume entlang, bevor ich kurz vor km 4 (vgl. Bild Garmin.Connect) in einen äußerst dichten Laubwald einbog.

Kopie Garmin.Connect

Eine 100%ige Aussage zu meinem Tempo kann ich nicht treffen, aber es m√ľsste sich auf jeden Fall in einem Bereich zw. 4:30 – 4:40 min/km befunden haben. Auf o. g. Bild habe ich die Kilometer-Abschnitte blau markiert, welche h√∂chstwahrscheinlich falsch gemessen wurden. Wie gesagt, diese Abschnitte waren in einem derart dunklen Wald, dass es mich wundert, das der FR610 √ľberhaupt ein GPS empfangen hat.

Die Abschnitte in einem Mischwald bzw. Nadelwald wurden problemlos erkannt. Somit ergibt sich auf den ca. 21 gelaufenen Kilometern ein ungef√§hre Abweichung von etwas √ľber 1 %! (ca. 1:30 min – ca. 300 m)

Auf dem zweiten Bild kann man ungefähr erahnen, wie dicht der Wald in diesem Bereich ist. Also, meiner Meinung nach, hat der GARMIN Forerunner 610 den GPS-Test mit Bravour bestanden!!!

Crossing-Deep-Forest-Strecke

Gary und ich – Ein gutes Team!

Gestern war es soweit – mein erster postoperativer Lauf stand an. Die Wunden sind soweit gut verheilt, wollte es aber dennoch locker angehen lassen.

Ich habe mir also eine kurze gem√ľtliche Strecke ausgesucht, die ich mit einer Pace von 7:30 laufen wollte. Und damit das auch einwandfrei klappt, habe ich den virtuellen Trainingspartner aktiviert. Um mehr emotionale Bindung aufzubauen, taufte ich ihn zuvor auf den Namen Gary :)

Die Einstellung war wirklich easy. Man kann w√§hlen, ob man eine bestimmte Pace oder Geschwindigkeit laufen m√∂chte, dann stellt man den Virtual Partner auf “ein” – fertig.

Dann ging es los. Der Start-Knopf war gedr√ľckt und schon signalisierte mir der FR610, dass ich hinter Gary lag. Also nahm ich die Beine in die Hand und lief etwas schneller. Es dauerte nicht lange und schon lag ich vor Gary. F√ľr mich war dies die perfekte M√∂glichkeit, um mein Tempo zu finden. Nach knapp 500m wusste ich ziemlich genau, wann ich mit der richtigen Pace laufe. Einfach nur genial! Und richtig witzig war zudem das Display, welches Gary und mich als kleine laufende M√§nnchen anzeigte :) (auf dem Bild nach dem Lauf in ersch√∂pfter Position)

Bei der anschlie√üenden Auswertung war ich positiv √ľberrascht, wie gut das GPS-Signal im dichten Wald funktionierte. Auf der Karte sind nur minimale Abweichungen vom Weg zu erkennen. Die Streckenl√§nge sowie H√∂henmeter stimmen auch. Super finde ich zudem die √úbersicht auf der rechten Seite, wo alle wichtigen Infos aufgef√ľhrt sind, die man √ľber den Lauf wissen muss.

Nur meine Kondition – die ist nach 2,5 Wochen sportfrei nat√ľrlich hin√ľber, aber mit Gary an meiner Seite wird das schon klappen ;)

Es gr√ľ√üt euch eine zufriedene Testerin!

Eure Kathi