Ein neues Update ist verfügbar! Gerätesoftware 3.20

Neue Gerätesoftware 3.20 

23. April 2013 | Veröffentlicht in Neue UpdatesOutdoor und Freizeit 

Änderungen in aktueller Gerätesoftwareversion:

  • Indoor Datenseiten-Schleife hinzugefügt
  • Höhe zu FIT-Aktivitäten im Indoor-Modus hinzugefügt
  • 3D Geschwindigkeit und Distanz Auswertung hinzugefügt. Horizontale/vertikale Komponente zur Berechnung miteinbezogen. (Einstellungen > Sensoren > Höhenmesser > 3D-Daten)
  • Skimodus für Auto-Pause Funktion hinzugefügt. Ausgelegt für die Verwendung Downhill/Alpin-Skiing. Pausiert die Trackaufzeichnung NICHT in der Bewegung. (Einstellungen > Tracks > Auto Pause)
  • Skimodus für Auto-Runde Funktion hinzugefügt. Ausgelegt für die Verwendung Downhill/Alpin-Skiing. Zur Verwendung als automatischer Lauf-Zähler und um Daten für indivduelle Lauf-Statistiken zu separieren. (Einstellungen > Fitness > Auto Runde)
  • Datenfeld “Elapsed” hinzugefügt: zeigt Gesamtzeit seit Aufzeichnungs/Aktivitäts-Start an (beinhaltet Pausenzeit)
  • Möglicher Fehler behoben: Kalorien wurden bei Verbindungsabbruch zum Brustgurt zurückgesetzt
  • Möglicher Fehler mit inkorrekter Maximal-Geschwindigkeit behoben
  • Anzeigefehler in “Peilen und Los” Funktion behoben
  • Fehler behoben: “Suche Satelliten” Meldung erschien als Indoor Training gestartet wurde
  • Mögliches Abschalten beim Bearbeiten von Wegpunkt-Namen mit Grad-Symbol behoben
  • Möglicher Fehler mit gpx-Dateien, welche gemittelte Wegpunkte enthalten, behoben
  • Möglicher Fehler behoben, dass die Batterie schneller als vorgesehen verbraucht wurde
  • Möglicher Fehler in der erneuten Sortierung der Menüpunkte unter Einstellungen > Menü behoben
  • Möglicher Fehler behoben: Gerät frierte bei Ansicht der Geocache-Logs ein
  • Verbesserte Autozoom auf Karte
  • Möglicher Fehler behoben: Satellitensuche beim Setzen eines Wegpunktes
  • Möglicher Fehler in Höheneinheiten bei Profilwechsel behoben
  • Möglicher Fehler behoben: Manuell kalibrierte Höhe änderte sich auf den vorherigen Wert
  • Mögliches Abschalten bei Tastenkombination zur MOB-Funktion

Eine komplette Übersicht der Änderungen finden Sie hier.

Das Software-Update können Sie über myDashboard durchführen.

Fenix firmware 3.0

Es gibt eine neue Firmware für den fenix!

Hier die aktuellen Neuerungen!

Changes made from version 2.90 to 3.00:

  • Added ability to select Venezuela and UTC time zones
  • Added continuous altimeter auto calibration mode
  • Improved altimeter auto calibration. Settings are now: Off, At Start or Continuous. Use ‘At Start’ for an initial calibration from GPS when tracking has started. This will result in more consistent relative elevation change. Use ‘Continuous’ to continually calibrate the barometer towards the current GPS elevation. This will result in a more stable elevation during pressure changes due to weather.
  • Improved ETE/ETA calculations so they are more responsive to speed changes
  • Fixed cadence units overlap in bottom data field
  • Fixed issue with proximity alerts when GPS was off
  • Fixed potential issue with alert notification settings
  • Fixed issue where Track and FIT History details did not match for the same activity
  • Fixed issue with Time -> Til Sunset alert

Garmigramm #8: Mein Tempe™ mag es kalt, hart und schön!

Hallöchen!

Ganz schön dickdreist, das Motto eines allseits beliebten und bekannten Ultramarathon-Laufes im Harz als Aufhänger für den Artikel zu benutzen. Aber was soll’s, denn der Slogan ist so passgenau wie die Befestigungs-Halterung des kleinen  tempe™.

“Wie jetz’ tempe™…? Was’n dadd wieder ?!”

 So jedenfalls hatte ein Bekannter letztens reagiert, als Ich Ihm erzählte, das GARMIN uns Tester Ende November wieder einmal mit einem Päckchen (RIESIG großer Karton mit WINZIG kleinem Technikwunder darin!) überraschte.
Man sollte derzeit ja eigentlich annehmen, die Garminianer hätten mit aktuellen Projekten wie der Missgeschick-Aktion, der Velothon-Berlin Radsportveranstaltung oder dem Adventkalender nicht schon genug um die Ohren! Jedenfalls war die Freude sehr groß, an dieser Stelle also nochmals ein herzliches Dankeschön, ein wirklich gelungenes, verfrühtes Nikolausgeschenk (sag ja, ich bin dickdreist…freue ich mich doch schon auf das tolle Weihnachtsgeschenk, hihi..).
Warum braucht die Welt eigentlich einen tempe™ ? Müssen wir von vorn anfangen. Also: Das kleine Ding ist – Trärä!Fanfare! – ein Temperatur Funksensor und wird bspw. am Schuh genauso befestigt wie der bekannte Garmin Laufsensor:

Beim Auspacken Ende November ignorierte Ich zunächst die Gebrauchsanweisung, da ich bereits wußte, wie man externe Sensoren mit der fēnix™ koppelte, in diesem Falle also: Orangefarbene Taste->Einstellungen->ANT-Sensor->TEMPE->Neue Suche. Easy-Going! Der Sensor wurde schnell erkannt, das Pairing funktionierte tadellos. Danach schaute Ich mir spaßeshalber mal die Anleitung an, wurde zunächst stutzig, mußte dann aber schmunzeln. Obwohl der Temperatursensor ja eigentlich auch mit einigen anderen Garmin-Geräten kompatibel sein soll, hatte man die Anleitung aber wohl speziell für die fēnix™ konzipiert, denn mein kleines To-Do (siehe ein paar Zeilen weiter oben) fand Ich dort haargenau dargestellt. Na gut, der Fairness halber steht da auch: im folgenden sind die Anweisungen für die fenix ausgeführt… aber das kann man schnell überlesen, wenn man erpicht ist, den tempe™ endlich auszuprobieren!

Advent, Advent…

Der vergangene Sonntag war ja wie geschaffen für den ersten Außeneinsatz des Temperatursensors: Schnee, Kälte, Nässe, die hohe Luftfeuchtigkeit…jeah! Zwiebelschicht ? Check. fēnix™? Check. Brustgurt ? Check.  ? tempe™ ? aber SOWAS von Check! Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende (wer weiss, lach!) zu,  es ist der erste Advent, und ganz Deutschland liegt entweder noch im Bett oder hockt schon vor der Glotze. Ganz Deutschland …? Mitnichten: Ein jährlich zunehmendes, unbeugsames und zielstrebiges Volk von Lauf-Süchtis frönt dem langen Lauf am Wochenende! Und ich gehöre ebenfalls zu diesen verrückten Lauf-Junkies, die es mit allen Witterungsbedingungen aufnehmen.

Naja, es schneite zwar, und es war auch kalt, von den diesigen Sichtverhältnissen mal ganz zu schweigen…aber seien wir ehrlich: Kalt ist anders. Hart ist anders. Und schön ist auch anders. Aber nichtsdestotrotz war Ich zufrieden mit dem Wetter. Nächstes Mal lasse Ich noch die Jacke, Handschuhe und Mütze weg, dann bekommt man ein ungefähres Gefühl für diese tollen Wie-Wörter. Hehe…

Während Ich also erstmal am laufen bin, hier für Euch mal kurz die harten Fakten:

  • Drahtloser Temperatursensor: 2,4 GHz ANT+
  • Wasserbeständig: bis 10m
  • Reichweite: ca. 3m
  • Betriebstemperatur: -20°C bis 60°C
  • Batterie: Auswechselbare CR2032-Batterie, 3 Volt

Anschließend ein kurzer Blick auf das formschöne und vor allem praktische Design:

Ihr seht, das kleine Teil ist völlig unkompliziert in der Handhabung. Am linken Schuh hatte Ich den Laufsensor, am rechten den Tempe. Während ich also am heimischen Mittelland-Kanal entlang lief, schaute ich zwischendurch immer mal wieder auf meine Schuhe, spielte in Gedanken “ene mene muh…und welcher Sensor bist nun DU?”. Denn Tatsache ist: Diese beiden Sensoren können voneinander nicht unterschieden werden. Natürlich kam mir beim Lauf auch die Befürchtung “und was wäre, wenn sich einer der Sensoren einfach mal aus der Lasche löst?”. Naja, dann: “dumm gelaufen” ? Achwas, jetzt mal im Ernst, es dürfte gar nix passieren!

Am Ende meines (zugegebenermassen eher luschigen Advents-Spazierganges, der vor Motivation nur so strotzte) checkte ich ein letztes Mal die Werte und war etwas überrascht: 5°C ? Denn meine zwischenzeitlich auf dem Display der fēnix™ beobachteten Werte lagen eigentlich zwischen 2°C-3°C.
Das wollte Ich dann zuhause einmal genauer wissen, also lud Ich meinen Lauf zunächst auf das Trainings – und Tourenportal GARMIN-Connect hoch,denn die Temperaturwerte während des Laufes interessierten mich ganz besonders:


Raus aus der warmen Wohnung, rein ins kalte Getümmel: Wie man sieht, dauerte es keine 7 Minuten, bis der  tempe™ sich der Umgebungs – bzw. Außentemperatur angepasst hatte! Eine durchschnittliche Temperatur von 2,9°C bestätigt dann auch meine zwischenzeitlichen Beobachtungen während des Laufes. Und nun ahne Ich auch, warum 5°C: Zu dem Zeitpunkt stand Ich schon eine Weile herum…denke mal, die heiß gelaufenen Schuhe müssen während dieser Zeit genügend Wärme abgegeben haben ;-)

Fazit

Tja, nun könnten Kritiker vom Dienst abschließend die Arme verschränken und die Frage stellen, wo so ein toller Temperatursensor denn überhaupt Anwendung findet. Und nicht zuletzt stellt sich diese berechtigte Frage insbesondere ja auch der Besitzer einer  fēnix™. Die GPS-Uhr selbst besitzt bereits einen internen Thermometer…aber genau da liegt das Problem ja schon auf der Hand, will sagen, “am warmen Handgelenk”! Genau, Dr.Watson, richtig erkannt: Damit die Temperaturwerte nicht verfälscht werden, müsste man die GPS-Uhr also während der Outdoor-Aktivität irgendwo extern befestigen, bspw. am Trekking-Rucksack. Also, warum ein Sensor ?

  • Weil Ihr ja wohl nicht ständig eine Wetterstation mit Euch rumschleppen wollt ?
  • Weil neben der exakten Ermittlung von Höhendaten und Luftdruck die Temperaturmessung eine sinnvolle Ergänzung ist ?
  • Weil allerspätestens bei der Bildung langer Stalaktiten am weißen Rauschebart der Weihnachtsmann in Begeisterungsstürme ausbrechen dürfte, wenn er bei minus 20°C mit dem Schlitten ne Schicht schieben muss [...und wie jetzt, immer noch nicht den Unterschied Stalaktiten/Stalakmiten gelernt ? Ach herrjeh! Okay, merkt es Euch dann halt so: "Die Mi(e)ten steigen und die Tit(t)en hängen“]

Ich könnt hier noch ewig weitermachen, aber ich wollt eigentlich einen halbwegs anspruchsvollen Artikel schreiben.

So, dann würde Ich sagen, Ihr kauft jetzt das tolle Stück, damit Euch bei der nächsten, langen Expedition in der tiefsten Antarktis oder Sahara keine Fehleinschätzung der Umgebungstemperatur widerfährt. Der Tempe kann natürlich auch spielerisch von Nutzen sein:

  • In den tief verschneiten Anden wollt Ihr beim Gang zum Plumsklo im Niemandsland hinter Timbuktu auch mal wissen, wann denn Exkremente gefrieren können
  • Ihr wisst, das in der Sahara extreme Temperaturschwankungen während der Tages – und Nachtzeit herrschen …und seid mit der Tempe plötzlich DER Star beim nächsten Marathon des Sables!

Aber übertreibt es nicht mit euren Spielereien: Spätestens, wenn Quecksilber gefriert oder während des Badwater-Ultras in Death Valley ein Hitzekoller droht… habt Ihr den tollen Temperatursensor wohl - ähm! – geschrottet :P

Wünsche Euch also viel Spaß beim nächsten Weihnachts-Shopping. Kauft das Teil, es lohnt sich!

Bis zum nächsten Mal,

Euer Tester Mario

Tempe™

Wahhhhnsinnnnnn!!!
Weihnachten drei Wochen zu früh …

Hab die Tempe™ bekommen!!!!

Daaanke!! Bei meinen letzen drei Skitouren hätte ich ja soo gerne gewusst, wie kalt es ist…. Kann manchmal auch ganz ein entscheidender Faktor, ob man eine Tour weitergeht oder abbricht – Lawinengefahr …

DAS NEUE ARMBAND

Es ist angekommen.

Das neue Armband für die Garmin Fenix ist nun endlich da. Es sieht nicht ganz so aus, wie auf den Seiten von Garmin. Das orange ist so wie es sein soll, jedoch sind die kleinen Rauten in der Struktur nicht wie angenommen leicht schattiert und grau. Schade, aber es sieht trotzdem gut aus und ist eine optische Abwechslung zum schwarzen Armband. 

Montage

 Die Montage ist total einfach. Neben dem Armband werden 4 Schrauben sowie der passende Schraubendreher mitgeliefert. Die Schrauben haben eine Führungsspitze, die in das Gegenstück am Armband eingreifen. In ca. 5 Minuten ist alles gewechselt. Da an den alten Schrauben am Gewinde Schraubensicherung war, habe ich diese auch für das neue Armband verwendet. Dadurch ist sichergestellt, das sich auch unter Belastung im extremeren Sport- und Outdoorbereich nichts löst und auf einmal die ganze Uhr weg ist. Es wäre schade drum.

Ein Hingucker - es sticht noch mehr ins Auge, oder ?

 

Ergänzung zum Routing auf unbekannten Strecken und Wegen

Mittlerweile bin ich schon über 10 Strecken gelaufen, die mir unbekannt waren. Es klappt ohne Probleme und ohne das ich mich nur einmal verlaufen habe.

Plant auf Basecamp einfach eine Route zu Fuß (mit Start & Ziel). Danach geht ihr auf die Routen-Funktion und folgt der automatisch angelegten Strecke. Legt Wegpunkte an markante Stellen, an denen es heikel wird, oder ihr abbiegen müsst / wollt. Setzt den Punkt ca. 30m vor die Stelle, an der ihr abbiegen wollt. Jetzt speichert ihr die neue und selbst gebastelte Route ab und kopiert sie auf die Fenix. Beim Lauf oder was auch immer ihr vorhabt, werdet ihr kurz vor der Abbiegung mit Vibration und Ton informiert. Jetzt erst wende meinen Blick auf die Kartenseite der Uhr und sehe in welcher Richtung es weiter geht.

Bei Fragen schreibt mich einfach an.

Gruß und weiterhin “Viel Spaß” wünscht euch Maik

Tag X: Der fēnix™ Brocken-Challenge Laufbericht | Folge 4

Hallo Zusammen!

Aktuell befinde Ich mich in der letzten Trainingswoche für den kommenden Untertage-Marathon in Sondershausen. Vor Wochen wurde Ich von einem der Gründungsmitglieder des ASFM e.V. Göttingen mehrfach gefragt, ob Ich nicht an diesem Marathon teilnehmen wolle. Ich habe zunächst euphorisch zugesagt. Typisch Mario: volle Pulle, ohne groß drüber Nachzudenken! Ich mache keinen Hehl daraus: aktuell bin ich eher pessimistisch, was das erfolgreiche Finishen des laut Veranstalters härtesten Marathons (wie jetzt ? Der Welt??) anbelangt. Hallo ? 42 km Untertage bei nur 30% Luftfeuchtigkeit und über 1000 Höhenmetern ?Und selbst wer jetzt meint, das sei doch schaffbar (“lauf die Strecke doch gemütlich, Mario!”) vergisst das Zeitlimit: Innerhalb von 2 Stunden und 45 Minuten ist bitteschön die Halbmarathondistanz geschafft, sonst wirst Du ratzifatzi aus dem Rennen genommen! Und als sei das nicht genug Bestrafung, beobachtet Dich auf Schritt und Tritt der Wettkampfarzt. Zwölf Runden â 3,32 Kilometer – ‘Tiefe Augenblicke’ also garantiert! “Das sind ja Badwater-Zustände hier”, kam mir anfang dieser Woche der Gedanke, als Ich mir wohl zum x-ten mal die Ausschreibung durchgelesen hatte. Ja: vor diesem WK vermischen sich Emotionen wie Angst, Respekt und freudige Erwartung zu einem Bloody-Mary-Cocktail. Prost…

Das hatte Ich vor dem ersten BC nicht so in Erinnerung. Aber hey! Es gibt auch Lichtblicke am Ende des Bergschachts: Ich treffe vor Ort auf Norman Bücher und könnt Ihm mal die Hand schütteln.

Ich freue mich, denn immerhin war mein erstes, ehrliches Lauf – und Motivationsbuch von Ihm. Norman’s Buch hatte mich im ersten Jahr meiner Laufkarriere mehrfach inspiriert…und das tut es immer noch. Sein letztes Laufabenteuer war der Kalahari Augrabies Extreme Marathon mit 250 km in Südafrika. Er ist also allerbestens Vorbereitet. Tja, und wie trainiert ein ambitionierter Hobbyläufer wie meinereiner? Im verregneten, KALTEN Deutschland – na Dankeschön! Eigentlich hätte Ich mein Fitnessstudio doch überreden sollen, eines der tonnenschweren Laufapparate für die Dauer meines Trainings in die Sauna zu v erfrachten, damit Ich dort täglich meine 20-40 km abspule. Ich hätte wirklich fragen sollen, nun ist eh egal. So, und Ich bin wieder abgeschweift. Den Schreibfluss sollte Ich mir jetzt mal für Folge 4 aufsparen, also los geht’s!
Marco drängelt, wo es denn bitte nun als nächstes langgeht, Ich habe ja die Karten…dieser Sklaventreiber :D

20.10.2012 | 14.40 Uhr

Laut Karte ging es nun von Schäferstuhl  drei Kilometer entlang des Salzgitter-Höhenzuges: ein bis 322,9m hohes Hügelland des Niedersächsischen Berglands zwischen Salzgitter und Goslar in den Landkreisen Wolfenbüttel und Goslar und im Gebiet der kreisfreien Stadt Salzgitter. Der Höhenzug wird von etwa 150 km Wanderwegen durchzogen, und aktuell befand ich mich auf einem waschechten Trail am Unterhang des dortigen Naturschutzgebietes – Trailrunning, endlich!

“Geht’s hier hoch?”, fragte mich gerade Marco, der vorgefahren war, weil der sehr schmale Trail keine Gelegenheit bot, neben mir herzufahren. Eine Abzweigung, wiederholt mußte Ich auf die Karte schauen. Ich hatte mich bereits an das Zusammenspiel Kompassfunktion fenix und Kartenmaterial gewöhnt, konnte sogar schon einigermassen gut damit umgehen. Es nervte jedoch, immer wieder anzuhalten. Immerhin lief Ich hier Ultramarathon, der Wechsel Laufen und Stoppen kostete Kraft, ganz zu schweigen von dem Zeitverlust. Aber gut, gejammert habe Ich schon in der letzten Folge. Momentan kämpften zwei Emotionen in mir um die Vorherrschaft: Der wütende und der resignierende Teil. Letzterer gewann nach Stunden schleichend die Oberhand. “Mario?”, rief Marco wiederholt. “Jajaja”, dachte ich zerknirscht. “Versuch Dir nix anzumerken, lauf einfach weiter, Du willst nicht, das Marco an Dir zweifelt…”. Laut rief Ich zurück: “Wir wollen nach Goslar, also bleiben wir auf dem Trail, es geht geradeaus weiter!”. Oha, das klang patziger, als beabsichtigt. Seufz. Ob er das gemerkt hatte in meinem Tonfall ? Der Weg wurde breiter, Spaziergänger kamen uns mehrmals entgegen. Als mich dann plötzlich eine attraktive Joggerin überholte, war Ich innerlich entsetzt. Ich schaute auf die Uhr: Herrjeh, eine achter-Pace? War ich etwa schon so langsam unterwegs? Marco fuhr gerade neben mir her, wir blickten dem lila Joggingdress nach, grinsten dann blöd…achja, typisch Männer halt! Laut sprach ich aus, was er vielleicht ebenfalls dachte: “Ja, ich bin langsam geworden, das wurmt mich, was soll’s…”. Marco taxierte mich kurz, schaute wieder nach vorn. “Los, gib Kette, schnapp Sie Dir, Tiger!”. Ich grinste, überlegte kurz, wollte schon Tempo machen…entschied mich dann aber dagegen. “Du bist kein Proll…”, dachte Ich. Die Joggerin bog dann sowieso zur rechten nach Othfresen ab und entfernte sich, für uns ging es jedoch geradeaus weiter. Währenddessen verbuchte der Schweinehund still und leise einen weiteren Teilsieg auf seinem stetig wachsenden Punktekonto…..

20.10.2012 | 16:35 Uhr

Willkommen im harzer Vorhof zur  Zickzackhölle, oder was ? Der Streckenverlauf…crazy! Mal glaubst Du, es geht voran, dann geht es wieder zurück, mal entfernen wir uns von der Ortschaft, mal geht es wieder zurück! Und der Arme muss oft gucken, wo es als nächstes langgeht. Nun reicht es mir aber…”Mario ?? Kann Ich uns navigieren? Na komm, Junge, gib die Karten!” Er guckte nur  kurz rüber…sein Blick genügte mir als Antwort vollkommen. Nix zu machen. “Sturer Bock, Du”, denk ich mir. Zwei Mountainbiker nähern sich uns mit rasanter Geschwindigkeit, fahren dann an uns vorbei. Kurze Zeit später erreichen wir die nächste Ortschaft. “Is’ bloß Jerstedt…”, ruft Mario mir etwas gelangweilt entgegen. Pff, langweile Ich Ihn etwa ? Ich wollt grad nen Witz raushauen, als vor uns wieder die beiden Mountainbiker auftauchen. Hat einer von denen etwa ne Radpanne ?  Tatsache! “Können wir helfen?”, ruf Ich dem einen sofort zu, der gerade an der Fahrradkette rumhantierte. “Nö Danke, wir kommen klar”, entgegnet dieser. “Mann Mann, ich bin von sturen Böcken umgeben”, fluche ich leise, als wir vorbeiziehen und wieder die Waldungen ansteuern. Eine wirklich traumhafte Gegend! Ich schließe zu Mario auf, radele neben Ihm her. Stumm ragt in weiter Ferne unser Ziel auf…
“Da ist er wieder…72 km haben wir nun hinter uns”, meint Mario gerade, und denkt wohl dasselbe wie Ich. ”Jo…”, antworte Ich etwas ehrfürchtig, den Brocken dabei fest im Blick. “Das Ding wirkt immer noch so irre weit entfernt…” Dann blicke Ich Ihn an. “Aber weisste was ? Den Klotz KAUFEN wir uns…koste, was wolle!”

20.10.2012 | 16:35 Uhr

“Zu meiner rechten der Mühlen-Teich…und jetzt nähern wir uns Gut Riechenberg!”, rufe Ich gerade Marco zu. Ich machte aktuell auf  Fremdenverkehrsführer, um uns bei Laune zu halten. Es dämmerte bereits, in ner Viertelstunde würde es dann komplett dunkel sein. Mein Begleiter war wie immer gutgelaunt, grinste sein…eben typisches Sunnyboy-Grinsen. Ich staunte wirklich nicht schlecht, fragte mich wiederholt, aus welchen mystischen Äthern der Typ diese positiven Energien anzapfte! Alle Welt würde es vermutlich nen stückweit besser gehen, wenn er mit uns das dolle Geheimnis teilen würde. Ich war gleichzeitig froh, das dem so war, denn noch immer lagen über dreißig Kilometer vor uns, denn den wirklich harten Brocken – der Oberharz, die knallharten Höhenmeter! – hatten wir noch zu bewältigen. Ich war selber guter Dinge, sehnte die Höhenmeter regelrecht herbei, die vor uns liegende Abwechslung. Nicht vergleichbar mit dem schnöden Feldmark-ZickZack. Die wahre Challenge sollte ab Goslar beginnen! Ich öffnete gerade den Mund, wollte die Situation dreist ausnutzen und Ihm fröhlich mit einem Chackagedöns zuträllern, das wir schon stolze 75 Kilometer  hinter uns hatten und…aber er kam mir zuvor, sein kurzer Gesichtsausdruck (trotz guter Laune!) hatte irgendwie was von…erzähl-mir-jetzt-nicht-wieviel-Kilometer-wir-noch-vor-uns-haben-sont-Grabenschubser-Blick!

20.10.2012 | 17:15 Uhr

Stockenduster isses! Und da läuft er immer noch, dieser Hengst! Ihm war zwar in gewissem Maße Erschöpfung anzusehen, aber er versicherte mir mehrfach, das dem nicht so war. Aha: DAS muss wohl die Verbissenheit eines Läufers sein. Diese Läufertypen…eben eine andere Welt! Wir waren nun schon über elf Stunden unterwegs, und der Kerl läuft, läuft, läuft, während ich Rad fahre…ne, damit komm ich echt nicht klar. “Lauf mal weiter, Ich werd kurz nochmal nen Anruf tätigen…”. Er nickte, lief weiter. Mario hatte seine Laufcommunity vorhin per Facebook  gefragt, ob das Brockenhotel am Wochenende geöffnet sei. Hinter seiner Überlegung vermutete Ich bereits, das er davon ausging, das es reichlich spät werden würde und ein Abstieg vom Gipfel immer ausgeschlossener. Aktuell überlegte ich also, welche Optionen uns im Zweifelsfall blieben. Ursprünglich wollte uns mein Vater bei Torfhaus abholen und uns dann zum Bahnhof Goslar fahren. Aber wenn wir erst nach Mitternacht den Gipfel erreichen würden….Ich hob den Hörer, während Mario irgendwo vor mir in der Dunkelheit verschwand… “…Hallo? Ja, hier ist Marco, Hi! Du…wir müssten uns über eine mögliche Planänderung unterhalten…”

20.10.2012 | 17:45 Uhr

“Ich hab soweit alles, okay, weiter geht’s!”
Gerade kam Ich aus dem Lidl, hatte nochmal was zu trinken gekauft, und ein wenig Proviant. Mir kam der Gedanke an Frau und Töchterchen, checkte daraufhin das Handy. “Uff! Soviele Nachrichten!”, dachte ich erschrocken! Ich schickte schnell eine SMS an die Familie, dann prüfte Ich Facebook, las die vielen Nachrichten meiner Mittester sowie der Community. “Diese Zuversichtlichkeit der Leute…”, murmelte Ich etwas verdrossen. Marco telefonierte währenddessen, zum wiederholten Mal. Dann verabschiedete er sich, legte auf. “Jo, dann geht’s weiter, Digga. Welche Richtung?”. Ich schaute auf’s Display der fenix, der Track verschwand jedoch gerade aus dem Blickfeld der Kartenansicht. Schnell zoomte Ich aus der Kartenanzeige heraus…da war er wieder! Ein Glück! Ich verglich mit dem gedruckten Kartenmaterial, schaute auf den Kompass, abschließend in die Laufrichtung.”Tja…wir befinden uns nun in Goslar, da macht das Navigieren mit den gedruckten Karten wenig Sinn. Ich hatte nämlich OSM-Karten für Gelände ausgedruckt…” Marco ergriff dann die Initiative, schwang sich auf den Sattel, radelte los. “Hast Recht, macht keinen Sinn, hinzu kommt ja noch der Straßenverkehr…ach weisste was? Wir folgen jetzt der Hauptstraße, ab geht’s irgendwie durch Goslar!”

20.10.2012 | 18:15 Uhr

Geschäftiges Nachtleben auf dem Goslarer Marktplatz: hell beleuchtete Läden und bunte Fachwerkhäuser; ein mit einem goldenen Adler bekronter Brunnen; das Rathaus mit seinen Spitzbogenfenstern und dem Arkadengang; unweit die hohen Türme der stimmungsvoll beleuchteten Marktkirche; kopfsteingepflasterte Gassen, die von zahlreichen alten Häusern gesäumt wurden: ob Bäckergildehaus, Kemenate Röver oder Großes Heiliges Kreuz…jedes mit seiner ureigenen Geschichte; viele Passanten, die überall umherwimmelten. Zwei Gestalten, die sich in einer dieser gemütlich wirkenden Seitengassen befanden und kaum von den Passanten unterschieden: Der Eine hielt ein Rad, schüttelte immer wieder in stummer Fassungslosigkeit den Kopf. Der andere hockte auf einem Treppenabsatz vor einem  alten Fachwerkgebäude, blickte gedankenversunken zum Ende der Gasse, versuchte wohl, sich die offensichtlichen Tränen nicht anmerken zu lassen, indem die Hand immer wieder unmerklich über Kopf und Gesicht wanderte. Die beiden hielten sich lange in dieser Gasse auf, redeten aufeinander ein, Gestikulierten. Es machte aber für etwaige Beobachter nicht den Anschein, als würden Sie streiten. Eher gegenseitiges, kumpelhaftes Schulterklopfen. Irgendwann hob der Eine dann die Hand, telefonierte, der andere machte stumm ein Foto. Dann setzen sich Beide in Bewegung. Gemeinsames Ziel: Hauptbahnhof Goslar.

20.10.2012 | 19:06 Uhr

Der Zug setzte sich in Bewegung, wurde dann schneller. Wir saßen im Fahrradabteil auf diesen Klappsitzen. Marco schüttelte den Kopf, biß dabei in seinen Cheeseburger. Ich war schneller, hatte in der gleichen Zeit bereits zwei vertilgt. “Kapier das immer noch nicht: Ich bin Heut stundenlang über Geröll, Gestein, spitzem Fels… oft genug habe Ich dabei die Reifen strapaziert…und dann fährste im dunkeln über Glasscherben und peng! Vorderreifen platt?! Könnt kotzen. Aber Ich glaub ja nicht an Zufälle…” Ich entgegnete: “Eben…bringt nix, sich nen Kopf deswegen zu machen…” Klar war Ich selber frustriert, die abgebrochene Tour saß noch schwer – nicht nur in den Knochen. Marco meinte grad: “Ist schon Krass…da sind wir drei-zehn Stunden unterwegs, und die Zugfahrt dauert nichtmal ne Stunde. Eines der Dinge, die Ich Heute bei dieser Tour gelernt habe ist unter anderem auch das Gefühl der Wertschätzung, schnell von A nach B zu kommen. Überleg ma: Früher warste mit Kutschen TA-GE-LANG unterwegs!” Wir unterhielten uns weiterhin angeregt, bis plötzlich ein bestimmter Gedanke aufkeimte. Ich schaute auf mein Handy, überflog die letzten Meldungen. “Hmmm…überlege grad, was Ich jetzt der Laufcommunity schreiben soll…einige schreiben Gib nicht auf! oder Du schaffst das locker! oder Wann biste da?Gibt’s was neues? Ehrlich gesagt, bin Ich damit grad überfordert…” Marco erwidert: “Dann schlaf erstmal drüber und schreib doch morgen?” Ich überlegte kurz, schüttelte dann den Kopf. “Ne, ich schreib denen jetzt und hier, dann hab Ich’s hinter mir. Ich hasse es, zu enttäuschen.” Marco guckt mich an wie ein Pferd. “Sag ma, soll ich mal LACHEN? Hey, wir haben gerade 80 km abgerissen…aaaachtziiig! Das war Dreamteam-Leistung, das war ne geile Tour! Chacka, wir hatten Spaß, nur darauf kommt’s an, das war die Hauptsache! Und nun schreibste noch nen Laufbericht! Komm: Noch nen Teamfoto, Ghettofaust, Digga!” Ich atmete nochmal tief durch, und versuchte etwas zu formulieren. Hm, was schreiben ?Ach,was soll’s, kurz und bündig muss es sein, hmmm. Dann hatte Ich es, tippte schlicht: “Enttäuschung pur. Aufgabe in Goslar. Grad keine Worte mehr.” Marco guckt mich an: “Weisste was? Diesen Trip wiederholen wir! Nur, das wir diesmal direkt in Goslar starten, den Kotzbrocken erklimmen, und DANN den kompletten Rückweg antreten…!”. Ich gucke Ihn erst etwas entgeistert an…dann muss Ich grinsen, und dieses Grinsen wurde immer breiter. Mir fiel gerade etwas ganz bestimmtes ein. “Du weisst aber schon, das Ich im August 2013 die 100 Meilen Berlin laufe und DU mir VERSPROCHEN hattest, mich mit dem Rad KOMPLETT zu begleiten? Na ? Wer guckt da jetzt wie ein Pferd?” :D

Ein Zug fährt durch die Nacht, vorbei an harzer Vorläufern und Höhenzügen. An Bord: Zwei kaputte Typen. Sprichwörtlich. Und durch. Aber sowas von!

Meraner Höhenweg

So nach 6 Wunderbaren Tagen in Südtirol lasse ich euch ein paar Impressionen vom Meraner Höhenweg zukommen ;)

Landschaftlich und Läuferisch eine absolute Top Adresse, viele Steigungen und Downhills, jede menge Top Aussichten auf die atemberaubende Bergkulisse -  Ein TRAUM!

Doch seht selbst :

Gabi: Nochmal Schritt-für-Schritt zum update …

Damit ICH es nicht vergesse … so kommt das update auf die fēnix™ …:

1) Wenn noch nicht vorhanden … webupdater downloaden

 

2) fēnix™ mit USB verbinden, Webupdater öffnen

3) Schritt für Schritt den Anweisungen folgen …

4) Kontrolle: Orange Knopf  drücken – Einstellungen – Info …

Bin mal gespannt, was verbessert wurde … ähhh wie war das noch? *Frauen und Technik* – wird mir da überhaupt was auffallen? Geht doch jetzt schon alles so wie ich es brauche … und wenn was nicht auf Anhieb gelingt, dann denke ich eh, dass das meine Schuld (Anwendungsfehler, …) ist …

 

UPDATE 2.90

Moin Friends & Fans,

das Update 2.90 ist erschienen und gibt uns die ein oder andere positive Veränderung. Seht selber.

Neue Gerätesoftware 2.90

Folgende Punkte wurden hinzugefügt:

  • Indoor-Training Unterstützung
  • Foot Pod Unterstützung
  • FIT Geschichte zum Hauptmenü (verschoben von Tracks)
  • Zusätzliche Details in FIT Geschichte
  • Speichern als Track Option zur Geschichte FIT
  • Löschen Option History FIT
  • Fähigkeit, die Karte Pan bei der Überprüfung Tracks, Routen und Wegpunkte
  • Präzision Herzfrequenzbereich Datenfeld
  • Fuß / hr vertikale Geschwindigkeit Einheiten

Folgende Punkte wurden verbessert:

  • Vertikale Geschwindigkeit
  • ANT-Sensor Zuverlässigkeit der Verbindung
  • Kalorienermittlung
  • Leistung von Höhendaten in festen Höhenmesser-Modus, wenn GPS nicht läuft
  • Leistung von Höhendaten in Sensoren immer auf und Sensoren auf Anfrage Modi
  • Wegpunktliste Länge

Folgende Probleme wurden abgestellt:

  • Feste potenzielles Problem mit alternativen Zeitzone DST Berechnungen
  • Feste potenzielles Problem mit der aktiven Spur zeigt fälschlicherweise auf der Karte
  • Feste potenzielles Problem mit Auto-Licht
  • Feste potenzielles Problem mit Rechtschreibprüfung Suche nach Wegpunkten
  • Feste potenzielles Problem mit fehlenden Daten beim Speichern großen FIT-Aktivitäten
  • Es gab Probleme mit der Eingabe negativer Höhenwerte

 

Update


Basecamp vs. Garmin Connect

Auswertung meiner Tour heute mit …

Garmin connect und Basecamp
Die Garmin TransAlpin 2012 ist praktisch und vielseitig …

Garmin Connect:

Basecamp:

Karte plan …

Karte 3D …